Bundesverdienstkreuze für Gabriele Pelzer und Karl Lange


Archivmeldung aus dem Jahr 2014
Veröffentlicht: 27.01.2014 // Quelle: Stadtverwaltung

Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn hielt soeben im Spiegelsaal von Schloss Morsbroich folgende Rede:

"Sehr geehrte Frau Pelzer,
sehr geehrter Herr Lange,
liebe Freunde, Kollegen und Familie der Geehrten,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich begrüße Sie sehr herzlich im Spiegelsaal des Schlosses Morsbroich und habe die Ehre, heute gleich zwei Bundesverdienstkreuze am Bande aushändigen zu dürfen.

Verliehen hat sie unser Bundespräsident, Herr Joachim Gauck.

Er sendet heute seine Glückwünsche und bittet mich, auch die Glückwünsche der Ministerpräsidentin Frau Hannelore Kraft sowie der Regierungspräsidentin Frau Gisela Walsken auszurichten.

Seit 1951 wird das Bundesverdienstkreuz mehrmals im Jahr von dem jeweiligen Bundespräsidenten an die Bürgerinnen und Bürger verliehen, die sich in außerordentlichem Maße um das Allgemeinwohl verdient gemacht haben. Das haben Sie, Frau Pelzer, und Sie, Herr Lange, mit unermüdlichem Einsatz und großem Erfolg getan.

Ihrer beider Namen stehen vor allem für ein großes Projekt in Leverkusen: Die Schiffsbrücke in der alten Wuppermündung. Fast 20 Jahre lang haben Sie und der „Förderverein Schiffsbrücke Wuppermündung e. V.“ unendlich viele Arbeitsstunden investiert, und erhebliche Mittel akquiriert, um dieses historische Ensemble zweier Schiffe wieder als Brücke nutzen zu können und darüber hinaus mit Gastronomie zu bewirtschaften.

Nachdem schon 2012 Richtfest für die Steganlage gefeiert werden konnte, wird in diesem Jahr endlich der Betrieb aufgenommen werden können. Die endgültige Bauabnahme ist in der vergangenen Woche geschehen. Unmittelbar ab Februar und im März soll in die technische Erprobungsphase eingestiegen werden, um dann spätestens mit Beginn der Osterferien den Saisonstart-Betrieb aufzunehmen.

Darauf freuen sich viele Leverkusenerinnen und Leverkusener heute schon.

Darüber hinaus ist die Schiffsbrücke im Gespräch, um Leverkusen als touristische Landmarke an der Autobahn mit dem entsprechenden braun-weißen Hinweisschild zu symbolisieren. Mit Recht, wie ich meine, denn die Schiffsbrücke ist ein sehenswertes und außergewöhnliches Denkmal unserer Geschichte.

1920 wurde hier zum ersten Mal ein Steg über hölzerne Boote geführt, denn das Bayerwerk im damaligen Wiesdorf zog Arbeitskräfte auch aus dem Nachbarort Rheindorf an. Die Schiffsbrücke nahm deshalb ein Stückweit mit ihren Wegebeziehungen die Zusammenführung eben dieser Orte in dem 1930 neugegründeten Leverkusen vorweg. Im wahrsten Sinne ein Brückenschlag.

Die Schiffsbrücke ist aber auch in anderer Hinsicht typisch für Leverkusen – sie zeigt, wie nah hier Großindustrie und Idylle zusammen liegen. Touristisch interessant wird sie natürlich, weil sie sehenswert und in Deutschland einzigartig ist - aber auch durch die gute Erreichbarkeit mit dem Rad und ihre Bewirtschaftung.

Sie, Frau Pelzer, und Sie, Herr Lange, haben damit etwas wieder funktionstüchtig gemacht, das noch Generationen von Leverkusenern erfreuen wird und wahrscheinlich auch den ein oder anderen aus umliegenden Orten mit dem Fahrrad durch das Leverkusen führt, das wir alle kennen - das aber von außen kaum mal wahrgenommen wird: Unser idyllisches, grünes Leverkusen, der Ort, in dem wir alle gerne wohnen.

Das alleine wäre schon diese Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz wert.

Würdigen will ich jeden von Ihnen jetzt aber noch einmal ganz persönlich, denn sowohl Sie Frau Pelzer, als auch Sie, Herr Lange, haben sich jeder auf seine Weise um Leverkusen verdient gemacht.

Frau Pelzer ist seit der Gründung 1985 Mitglied der Stadtgeschichtlichen Vereinigung Leverkusen und seit 2006 ihre Vorsitzende. Sie organisierte zum 75. Stadtjubiläum im Jahr 2005 die Ausstellung „Alles im Fluss“ und gab das von ihr verfasste gleichnamige Buch heraus. Ebenfalls gründete sie den Arbeitskreis mit, der 2012 in der Villa Römer das „Haus der Geschichte“ aufmachen konnte, und kümmerte sich dabei nicht nur um die Exponate und Öffentlichkeitsarbeit sondern auch um Betriebskonzept, Wirtschaftsplan und Sponsoren. Ohne ihre Arbeit gäbe es dieses Heimatmuseum nicht.

Karl Lange war neben seiner unermüdlichen und tatkräftigen Mitarbeit an der Schiffsbrücke ein sehr aktiver Lokalpolitiker. Seit 1992 Mitglied der CDU, war er von 1997 bis 2003 Vorsitzender des Ortsverbandes Leverkusen-Rheindorf. Von 1995 bis 2004 gehörte er dem Rat der Stadt Leverkusen an, arbeitete in verschiedenen Ausschüssen mit. Besonders im Ausschuss für Bürger und Umwelt und im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden war es ihm immer wichtig, den Bürgerinnen und Bürgern diese Entscheidungswege und Entscheidungen der politischen Gremien transparent zu machen. Auch als sachkundiger Bürger im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden und im Bau- und Planungsausschuss profitierten diese Gremien von seinem großen Sachverstand.

Beide der heute zu Ehrenden haben sich übrigens neben ihrer Berufstätigkeit und ihren Familienpflichten für das Gemeinwohl eingesetzt. Das ist im besonderem Maße hervorzuheben.

Ich danke Ihnen ganz herzlich für diese hohe Bereitschaft, sich zu engagieren.

Ich komme deshalb jetzt zur Ehrung und zur Überreichung der Ordensinsignien.


Liebe Frau Pelzer,

Bundespräsident Joachim Gauck hat, auf Vorschlag der Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Ihre Leistungen mit dem

Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

ausgezeichnet.

Ich möchte Ihnen im Namen der Stadt Leverkusen sowie persönlich zu dieser hohen Auszeichnung gratulieren.

Es ist mir eine große Freude, Ihnen jetzt die Ordensinsignien überreichen zu können.


Sehr geehrter Herr Lange,

Bundespräsident Joachim Gauck hat, auf Vorschlag der Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Ihre Leistungen mit dem

Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

ausgezeichnet.

Ich möchte Ihnen im Namen der Stadt Leverkusen sowie persönlich zu dieser hohen Auszeichnung gratulieren.

Es ist mir eine große Freude, Ihnen jetzt die Ordensinsignien überreichen zu können.


Anschriften aus dem Artikel: Alte Landstr 129, Albert-Einstein-Str 58

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