Wupperkähne bei Dämmerung (52 k)
Wupperkähne bei Dämmerung (52 k)

Weitere Infos zum Denkmal Schiffsbrücke Wuppermündung

Keywords
Wupperbrücke, Wupper, Wupperkahn, Wupperkähne, Schiffsbrücke
Baujahr
Ende 19. Jh., Anfang 20. Jh. (Schiffe) (Vorgängerkonstruktion "An der Keyserlichen Brücke")


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Schiffsbrücke Wuppermündung

Objektbeschreibung: Schiffsbrücke über die Wupper im Bereich der alten Wuppermündung Nähe Rheindorf bestehend aus: 3 ausgedienten Schiffkaslen mit neuerem Laufsteg (ehem. Segler, Tjalk und Aalschocker, Moselschlepper)

Wupperkähne (21 k)

In der alten Wuppermündung zwischen Wiesdorf und Rheindorf liegen drei Schiffe mit einer wechselvollen Geschichte. Zwischenzeitlich sind die Schiffe zur Reperatur in Holland gewesen. Ein Förderverein hat hierfür Geld aufgetrieben. Zwischenzeitlich plante die Stadt die Unterbringung der Schiffe im Hitdorfer Hafen. 2012 kamen die Schiffe wieder an ihrem angestammten Platz; das Land unterstützt dies im Rahmen der Regionale als A-Projekt. Ostern 2014 wurde die Schiffsbrücke zusammen mit einem Café neu eröffnet.
Zur Reparatur kamen die Einigkeit und Recht in den Duisburger Hafen. Tjalk stand im Chempark/Bayer-Autohof.

"Einigkeit" (rheinseitiges Ufer)
Mit einer Länge von ca. 20 m und einer Breite von 4,10 ist sie das größte der drei Wupperschiffe. Bei ihr handelt es sich um einen Segler, der in Holland als Klipper bekannt ist. Sie dürfte zwei Masten mit Gaffelsegeln und einen Bugspriet mit zwei Klüvern besessen haben. Die verhältnismäßig schnittige Ruderanlage geben Zeugnis vom Wert, der auf Schnelligkeit gelegt wurde. Sie zeigt typische Merkmale für den Umbau zum Aalfangschiff.

"Recht" (Ufer zur Rheindorfer Seite)
Sie gehört zur Klasse der Aalschokker und ist ca. 80 Jahre alt. Bei einer Länge von 13 m und einer Breite von 4,50 m zeigt sie mit dem genieteten Eisenrumpf das klassische Erscheinungsbild. Baudetails verantschaulichen sehr gut, wie Konstruktionsmerkmale aus dem Holzschiffbau übernommen wurden. Aalschokker verfügten weder über Segel noch Maschinenantrieb. Sie konnten nur mit Winden oder Ketten an den Fangplatz geholt werden. Seitlich befanden sich zwei Netzbäume, die von der Bordwand geklappt wurden. Der untere sank auf Grund, und das Netz zwischen den Bäumen öffnete sich.

"Freiheit" (Mitte)
Sie zeigt die typischen Bau- und Konstruktionsmerkmale einer Tjalk, ist ca. 18 m lang, 4 m breit und ebenfalls etwa 80 Jahre alt; sie stammt vermutlich von einer holländischen Werft. Die typischen Seitenschwerter sowie das Steuerruder fehlen. Von der Takelage hat sich der hohe umlegbare Pfahlmast erhalten, der aufgrund seiner Größe, seiner Ausformung und Proportion original sein dürfte. Anhand vorhandener Umbauten läßt sich nachvollziehen, daß das Schiff als Aalfangschiff eingesetzt wurde. Ab September 2003 wurde es in einer Halle des Bahn-Ausbesserungswerkes im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme ausgebessert und im August 2004 für Restarbeiten zu Bayer gebracht.

Wupperkähne (27 k)

Mehr Infos erhaltet Ihr beim Förderverein Schiffsbrücke Wuppermündung e.V.

Geschichtlicher Abriß
1775 Brückenverbindung über die Wupper als letzter Übergang vor der Mündung in den Rhein nachgewiesen (Hinweis in einem Lageplan: "An der Kaiserlichen Brücke"
Ende 19. Jh. Fährbetrieb
1920 erste Steganlage mit offenen Holzboten als Schwimmkörper
20er Jahre Heinrich Gless erhält Fährrechte für die Fahrt von Rheindorf nach Rheinkassel und für die Überquerung der Wuppermündung
1929-1938 ersetzt H. Gless die Steganlage durch eine dauerhafte Erhebung von Brückenzoll
1945 Sprengung der Anlage
1946 H. Gless baut eine neue Brückenanlage aus Pontons und anderem Material
1956 wird die Anlage durch Hochwasser abgetrieben und stark beschädigt; H. Gless erwirbt 3 Schiffe als schwimmende Tragpfeiler für eine Schiffsbrücke; Namensgebung; Schankerlaubnis
70er Jahre trotz Verlegung der Wupper mit neuer Mündung in den Rhein bleibt die Schiffssteganlage in der alten Wupper erhalten, verliert aber die Bedeutung als Übergang
18.08.82 kauft Heinrich Schallenberg die Schiffsbrücke von den Erben H. Gless
14.07.83 Eintragung der Schiffe samt Steganlage in die Denkmalschutzliste der Stadt Leverkusen
Sept. 92 erster Brand und Zerstörung großer Teile der Aufbauten auf der "Recht" - Untergang des Schiffes
1992-1995 verschiedene Sicherungsaktionen durch Feuerwehr und Technisches Hilfswerk; unklare Eigentumsverhältnisse
26.10.95 Gründungsversammlung Förderverein Schiffsbrücke Wuppermündung
14.02.96 Dem Förderverein wird die Schiffsbrücke als Sachspende durch H. Schallenberg übereignet
- 09/03 Schiffe kommen aus Holland nach Duisburg und Opladen
2004 Freiheit wird vom Ausbesserungswerk in den Bayer-Autohof gebracht und dort ausgebaut.
2012 Aalschokker und Ponton kommen (zurück)




Wupperkähne (13 k)

Wo finde ich Schiffsbrücke Wuppermündung

Schiffsbrücke Wuppermündung befindet sich in der Am Wuppersteg zu Rheindorf (Rheinuferweg 100). Damit Du es einfacher findest, haben wir Schiffsbrücke Wuppermündung auf Google-Maps verlinkt.

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