Stadtplan Leverkusen
10.09.2013 (Quelle: Gut Ophoven)
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Unternehmer sollen wettbewerbsfähig bleiben


"Immer mehr Unternehmen nehmen die Energiekosten als steigende Belastung wahr", erklärte Reinhard Buchhorn am Sonntag zur Eröffnung des 4. Klimafrühschoppens in der Zimmerei Adler auf dem neuen bahnstadtgelände opladen. "Bis zu 40 Prozent mehr haben manche Leverkusener Unternehmen in den vergangenen Monaten für ihren Energiebedarf zahlen müssen", zitierte er eine Umfrage der Industrie und Handelskammer. Schuld daran seien der kalte und lange Winter gewesen sowie steigende Energiekosten. Wie diesem Trend begegnet werden könne, zeige die Technologiemesse, so das Stadtoberhaupt.

Zum ersten Mal fand der Leverkusener Klimafrühschoppen für Unternehmer in der über 100 Meter langen Halle der Zimmerei Adler auf dem neuen bahnstadtgelände opladen statt. Rund 300 Besucher fanden trotz schlechtem Wetter den Weg in den Handwerkerhof. Rund 28 Hersteller von ressourceneffizienter Technologie präsentieren ihre Innovationen im Bereich Solar, Dämmung, Beleuchtung oder Heizen.

Der biologischer Baustoffhändler Lutze und Törmer aus Burscheid präsentierte diffusionsoffene Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen und atmungsaktive Putze. Die Innungsbetriebe Bergisches Land zeigten wie man mit hocheffizienten Wärmepumpen hunderte Euro pro Jahr sparen kann. Innotec H&H stellte eine umweltfreundliche Fassadenbeschichtung vor, die Gebäude nicht nur lange vor Algen und anderen Verschmutzungen schützt, sondern aus der Luft Feinstaub filtert. Eine Fläche von 100 Quadratmetern sei so effektiv wie 70 große Bäume, so Unternehmer Harter.

Die Stadt Leverkusen veranstaltete die Technologiemesse für Unternehmen zum vierten Mal gemeinsam mit der örtlichen IHK, der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, dem NaturGut Ophoven sowie den Unternehmen CURRENTA, Spedition Niesen und Zimmerei Adler. Gastgeber Ralf Adler setzt seit zwanzig Jahren auf Nachhaltigkeit und effektives Energiemanagement beim Bau seiner Holzhäuser und -hallen. "Holz ist gespeicherte Sonnenenergie und als CO2 Speicher ein aktiver Klimaschützer", so Adler. Die Energiebilanz von Holz sei von der Herstellung über Nutzung bis zur Entsorgung um ein Vielfaches besser als andere Baustoffe.

Aber nicht nur für das einzelne Unternehmen auch für die ganze Stadt werde nachhaltiges Wirtschaften immer mehr zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor, erklärte Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn in seinen Grußworten. "Dieses Thema ist ein Zukunftsthema und Leverkusen wird hier vor Ort alles tun, um das wirtschaftlich Vernünftige mit dem umweltpolitisch Notwendigen in Einklang zu bringen."


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Letzte Änderung am 01.10.2015 14:20 von leverkusen.
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