Unaufhaltsame BAYER GIANTS Leverkusen: Siegreich trotz Herausforderungen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB 2023/24

Für die BAYER GIANTS Leverkusen geht der Siegeszug in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB 2023/24 weiter. Der Deutsche Rekordmeister bezwang am 18. Spieltag die Ademax Ballers Ibbenbüren mit 85:62.
05.02.2024 // Quelle: Bayer Giants
Die BAYER GIANTS in Action, hier im Spiel gegen die Iserlohn Kangeroos // Foto: Frank Fankhauser

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Die BAYER GIANTS Leverkusen waren trotz einiger Herausforderungen siegreich in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB 2023/24. In einem spannenden Spiel gegen Ibbenbüren setzten sich die Leverkusener mit 85:62 durch. Obwohl die Gäste auf ihren Topscorer Denzel Livingston verzichten mussten, zeigten sie eine starke Leistung. Besonders in der zweiten Halbzeit übernahmen die GIANTS die Kontrolle und bauten ihren Vorsprung aus. Quadre Lollis Jr. war mit 17 Punkten der Topscorer des Spiels, während Latrell Großkopf mit 15 Punkten und sieben Rebounds ebenfalls überzeugte. Die Leverkusener bleiben somit weiterhin Tabellenführer in der ProB.

Auch an einem ungemütlichen Sonntag im Winter strömten die Basketballfans in Scharen in die Ostermann-Arena: Mehr als 1.500 Zuschauer wollten die Partie zwischen dem Tabellenführer (Leverkusen) und dem Letzten der ProB (Ibbenbüren) beiwohnen. Die anwesenden Besucher mussten aber erst einmal feststellen, dass die Gäste aus Ostwestfalen auf ihren unangefochtenen Topscorer Denzel Livingston (15,9 Punkte & 7,6 Rebounds pro Spiel) verzichten. Bei den GIANTS fiel, nach einer sehr guten Trainingswoche, unglücklicherweise Neuzugang Moritz Hübner aufgrund eines Magen-Darm-Infekts aus.

Der Spielverlauf: Starke zweite Halbzeit sorgt für den Sieg


Dennoch hatten die Ballers nicht vor, in Leverkusen sofort die weiße Flagge zu hissen. Die Mannen von Neu-Headcoach Naoufal Al Uariachi verlangten „BAYER-Boys“ in den ersten zehn Minuten einiges ab und machten da weiter, wo sie gegen die RheinStars Köln in der Vorwoche aufgehört hatten – sie trafen ihre Dreier. Die GIANTS ließen sich aber von diesen vermeintlichen Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen. Die Hausherren zeigten sich nach einer Serie von sechs Siegen gefestigt und konterten. Ein interessantes erstes Viertel, welches einige sehenswerten Aktionen zu bieten hatte, endete mit 23:22 für den 14-maligen Deutschen Meister.

Im zweiten Durchgang übernahmen die Gastgeber mit zunehmender Spieldauer die Kontrolle über die Begegnung. In der Verteidigung legten die GIANTS mindestens zwei Gänge zu und setzten die Ibbenbürener Korbjäger unter Druck. Langsam aber sicher machte sich die kurze Rotation des Gegners bemerkbar. Coach Al Uariachi musste auch aufgrund der Foulbelastung ein ums andere Male wechseln. Dies nutzten die Leverkusener aus – vor allem die Spieler, die sonst offensiv bisher nicht allzu häufig in Erscheinung traten. So übernahmen auch Latrell Großkopf und Quadre Lollis Jr. im Scoring viel Verantwortung. Drei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit führte der ProB-Spitzenreiter, nach einem erfolgreichen Korbleger durch Sebastian Brach, deutlich mit 40:25. Schlussendlich ging es beim Spielstand von 43:30 in die Kabine.

Nach der Pause wollten die GIANTS schnell für klare Verhältnisse zu ihren Gunsten sorgen. Das gelang dem Team von Headcoach Hansi Gnad in der Anfangsphase des dritten Abschnitts auch. Mit einem 13:2-„Run“ setzten sich die Leverkusener mit 56:37 in der 25. Spielminute ab. In diesen Minuten der Begegnung hatte Ibbenbüren arge Probleme, mit dem hohen Tempo von BAYER Schritt zu halten. Viele Ballverluste und Fehlwürfe kamen aus Sicht der Gäste hinzu und so konnten sich die Leverkusener rund 90 Sekunden vor Viertelende gar auf 27 Zähler (68:41) absetzen. Für den ProB-Meister 2019 lief in den dritten zehn Minuten alles wie erhofft: Das Durchsetzungsvermögen im Angriff stimmte und die Defensive arbeitete auf Hochtouren. Mit 68:48 ging es in den Schlussdurchgang.

Den vierten Abschnitt nutzte das BAYER-Trainertrio Gnad / Koch / Stachula um viel zu rotieren. So erhielten die Spieler, welche sonst nicht ganz so viele Minuten erhalten wie sonst, Einsatzzeit. Lennart Litera und David Koch standen u.a. gemeinsam auf dem Parkett und wurden von Fans bei jedem Angriff lautstark unterstützt. So gingen die letzten zehn Minuten recht schnell vorbei, in denen die GIANTS nichts mehr anbrennen ließen. Die Ibbenbüren Ballers konnten nicht und die „Giganten“ wollten keine Risiken (Verletzung etc.) eingehen und rotierten viel. Am Ende gewannen die Rheinländer mit 85:62.

Mit 17 Punkten war Quadre Lollis Jr. erstmalig GIANTS-Topscorer in der Saison 2023/24. Der US-Amerikaner traf acht seiner elf Wurfversuche. Der statistisch gesehen beste Spieler bei BAYER war allerdings Latrell Großkopf. Der Power Forward markierte 15 Zähler und griff sieben Rebounds ab. Der Lohn war eine Gesamteffektivität von 24. Zweistellig scorte auch Marko Boksic, der wie Großkopf auf 15 Punkte kam.

Gnad:  „Die Mannschat hat genau das abgeliefert, was sie sich vorgenommen hat!"

Auf der anschließenden Pressekonferenz zeigte sich Cheftrainer Hansi Gnad mit der Leistung seiner Mannen zufrieden: „Die Mannschaft hat genau das auf dem Parkett abgeliefert, was wir uns vorgenommen haben. Wir wussten, dass Ibbenbüren zu keinem Zeitpunkt der Begegnung unterschätzt werden darf. Im Hinspiel konnten uns die Ballers ein ums andere Mal ärgern. Das wollten wir unbedingt verhindern. Mit zunehmender Spieldauer sind wir immer sicherer, immer stärker geworden und haben so den Gästen den Zahn gezogen. Ich freue mich vor allem für Quadre, Latrell, Lennart und David, die heute viele Minuten sammeln konnten und auch auf dem Parkett eine gute Figur hinterlassen haben. Jetzt wollen wir an Karneval auch in Iserlohn gewinnen, wobei auch hier gilt, dass wir den Gegner von Sekunde eins an ernstnehmen müssen um zu gewinnen.“

Am Karnevalssamstag, 10.02.2024, um 19:30 Uhr, geht es für GIANTS im Ligaalltag der ProB weiter. Dann trifft man in Iserlohn auf die dort ansässigen Kangaroos.

Scoring BAYER GIANTS (vs. Ibbenbüren): Quadre Lollis Jr. (17 Punkte), Latrell Großkopf (15), Marko Boksic (15), Kevin Strangmeyer (8), Sören-Eyke Urbansky (8), Trey McBride (8), Sebastian Brach (7), C.J. Oldham (4), Marius Stoll (3), Lennart Litera, Joshua Dahmen und David Koch.
Themen aus dem Artikel: MAN, RheinStars Köln

Kategorie: Sport
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