Dr. Wolfgang Plischke auf dem Bayer-Dozententreffen in Leverkusen:

Bayer fördert offenen Dialog zwischen Wissenschaft und Industrie Kooperationen, Netzwerke und die Hightech-Strategie sichern Innovationen und die Zukunft des Standorts Deutschland in Naturwissenschaften, Medizin und Technik

Archivmeldung aus dem Jahr 2007
Veröffentlicht: 07.11.2007 // Quelle: Bayer

Kooperationen und der intensive Meinungsaustausch mit öffentlichen Forschungseinrichtungen sind eine essentielle Grundlage von Innovationen. Das war auch der Tenor beim jüngsten Treffen des Bayer-Forschungsmanagements mit jungen Spitzenforschern der Bereiche Biologie, Chemie, Medizin und Verfahrentechnik aus Deutschland und der Schweiz. Im Mittelpunkt der Tagung bei Bayer in Leverkusen standen Beiträge zur Forschungspolitik, Schwerpunkte der Bayer-Forschung sowie Aspekte der Hightech-Strategie der Bundesregierung.

In seiner Eröffnungsrede erläuterte Dr. Wolfgang Plischke, Mitglied des Vorstands der Bayer AG und dort verantwortlich für Innovation, Technologie und Umwelt, die Bedeutung dieser Veranstaltung. "Der Informationsaustausch auf höchstem wissenschaftlichen Niveau und der breite Zugang zu Wissen ist gerade für ein Unternehmen wie Bayer - mit dem größtem Forschungsbudgets unserer Branche in Deutschland - eine entscheidende Voraussetzung für Innovationen", betonte Plischke. "Besonders wichtig ist uns und unseren mehr als 11.000 Mitarbeitern in Forschung und Entwicklung ein lebendiges Netzwerk zu den jungen abilitanden und Professoren für die Zukunft aufzubauen."

Einen Schwerpunkt des Treffens bildeten Diskussionsrunden zu ausgewählten Aspekten der Hightech-Strategie, Arzneimittelforschung und medizinische Technologie, Pflanzenschutz und Pflanzen sowie Funktionale Oberflächen und die Nanotechnologie.

Professor Dr. Ferdi Schüth vom Max-Planck-Institut in Mülheim - Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Mitglied des Vorstands der Gesellschaft deutscher Chemiker - ging als Gastredner auf die neuen Strukturen der deutschen Forschungslandschaft ein und appellierte in diesem Zusammenhang an die Politik, die durch die Exzellenzinitiative erzeugte Dynamik zu nutzen und die deutsche Forschung durch eine Fortschreibung der Initiative auch über 2012 hinaus in Spitze und Breite weiter zu stärken. "Nobelpreise wachsen auf dem Boden einer Forschungslandschaft, in der Spitzenleistungen auf der Basis einer gut ausgestatteten und breiten Forschung in Universitäten, ausseruniversitären Einrichtungen und Industrieunternehmen hervorgebracht werden."

Die Teilnehmer nutzten intensiv die Gelegenheit, die Rolle von akademischer und Industrieforschung zu diskutieren und neue Möglichkeiten zur Zusammenarbeit auszuloten. Plischke machte zum Abschluss deutlich, dass die Bayer AG aktiv einen offenen Austausch und die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft fördert und weiter stärken will: "Für Bayer ist gerade der Forschungsstandort Europa und damit auch Deutschland von entscheidender Bedeutung, denn rund zwei Drittel aller Bayer-Forscher arbeiten hier. Eine langfristige Zusammenarbeit dieser besten Köpfe innerhalb- und außerhalb unseres Unternehmens wird für beide Seiten von großem Nutzen sein."

Diese Strategie hat bei Bayer Tradition: "Science For A Better Life" wird auch durch mehr als 800 Kooperationen mit Universitäten und Forschungsinstituten gelebt. Die Zusammenarbeit liefert den Bayer-Forschern nicht nur neue Anregung, sondern oft auch messbare Fortschritte für die Entwicklung neuer Produkte in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und hochwertiger Materialien. Dies zeigen auch jüngste Engagements - wie beispielsweise die Investition von über sieben Millionen Euro in ein gemeinsames Zentrum für Katalyseforschung mit der RWTH Aachen oder die kürzlich an den Start gegangene "Technologie-Initiative Molekulare Bildgebung". Hier wollen Bayer und weitere deutsche Pharma- und Medizintechnikunternehmen zur frühzeitigeren Erkennung von Krankheiten wie Krebs, Alzheimer oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen innovative Diagnostika entwickeln. Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird die FuE-Verbundprojekte im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung fördern.

Bayer Schering Pharma und Bayer CropScience sind zudem am "Chemical Genomics Centre" - einem gemeinsam von der Max-Planck Gesellschaft und vier Industriepartnern getragenen Forschungsinstitut in Dortmund - engagiert, um mit wirkstoffähnlichen Sonden die Aufklärung biologischer Prozesse und Mechanismen auf molekularer Ebene zu erreichen und neue potenzielle Targets für die Onkologie- und Pflanzenschutzforschung zu identifizieren.

Die Bayer Technology Services GmbH wird im Rahmen der Biotechnologie-Initiative "QuantPro" des BMBF unter anderem mit der Universität Kiel zusammen den aktiven Transport von Medikamenten in der Leber modellieren. Neben der Beteiligung an Verbundprojekten sichern Kooperationen auf nationaler Ebene, zum Beispiel mit dem gerade ausgewählten Exzellenscluster "Engineering of Advanced Materials" an der FAU Erlangen, auch internationale Kooperationen wie beispielsweise seit nunmehr sechs Jahren mit der "Chinese Academy of Science" oder die langjährige Zusammenarbeit mit der "Russian Academy of Science" den Know-how Austausch auf allen Bayer-Forschungsschwerpunkten auf höchstem Niveau.

Darüber hinaus fördert Bayer mit der "Bayer Science & Education Foundation" sowohl junge Talente als auch Spitzenwissenschaftler in Wissenschaftsfeldern die den Bayer-Kompetenzen Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialien nahestehen.


Anschriften aus dem Artikel: Alte Landstr 129, Albert-Einstein-Str 58

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