Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März präsentiert das Gleichstellungsbüro der Stadt Leverkusen ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm. Leverkusenerinnen und Leverkusener sind eingeladen, sich mit Themen wie Gleichberechtigung, finanzieller Vorsorge und beruflicher Neuorientierung auseinanderzusetzen.
Die Aktionsreihe startet bereits am 9. März um 18.00 Uhr mit der Vorführung des Films ‚ELAHA‘ im Forum Leverkusen. Dieser bewegende Film, gezeigt im Rahmen der Human Rights Filmtage, beleuchtet die emotionale Geschichte einer jungen Frau, die sich zwischen patriarchaler Tradition und dem Wunsch nach sexueller Selbstbestimmung behaupten muss. Im Anschluss an die Filmvorführung besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit Marilena Jünemann, Antidiskriminierungsbeauftragte der Stadt Leverkusen, und Antje Winterscheidt, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte.
Zwei weitere kostenfreie Veranstaltungen finden in der Stadtbibliothek statt. Am 14. März steht das Thema Geld im Fokus: Unter dem Titel ‚Let’s talk about money‘ informiert Anlagespezialistin und Vermögensberaterin Emily Vitale darüber, warum finanzielle Vorsorge für Frauen von besonderer Bedeutung ist und welche strukturellen Risiken bestehen können. Sie wird den Teilnehmerinnen Anregungen geben, wie sie ihre Finanzen partnerschaftlich planen, die Care-Arbeit fair berücksichtigen und Schritt für Schritt eine solide finanzielle Sicherheit aufbauen können.
Ein praktischer Workshop am 16. März richtet sich an Frauen, die nach der Elternzeit wieder ins Berufsleben einsteigen möchten oder eine berufliche Umorientierung anstreben. Beide Veranstaltungen in der Stadtbibliothek sind kostenfrei. Anmeldungen nimmt Antje Winterscheidt unter 0241 4068304 oder per E-Mail an antje.winterscheidtstadt.leverkusende entgegen. Der Anmeldeschluss für beide Termine ist der 12. März 2026.
Die Stadt Leverkusen blickt auf eine lange Tradition im Bereich der Gleichstellung zurück. Bereits vor über 40 Jahren gehörte sie zu den ersten Städten in Deutschland, die sich mit einer eigenen Gleichstellungsstelle intensiv der Gleichstellung von Frauen widmeten und dieses Engagement bis heute fortführen. Oberbürgermeister Stefan Hebbel unterstreicht die anhaltende Bedeutung dieses Einsatzes:
„Im Jahr 2026 sprechen wir immer noch über Rollenbilder, Gleichberechtigung und beispielsweise Ungleichheiten im beruflichen Kontext. Schade, dass dies nicht schon längst überflüssig ist. Umso wichtiger ist es, dass wir weiter an diesen Themen aktiv arbeiten. Das ist nicht nur die Aufgabe einzelner großer Unternehmen - wie beispielsweise der Stadt Leverkusen als Arbeitgeberin, deren Chef ich als Oberbürgermeister bin. Es ist ein gesellschaftlicher Auftrag, der uns alle angeht. Männer, Frauen und queere Menschen – Privatpersonen, Vereine, Organisationen und Betriebe. Ich bin auch Vater einer jugendlichen Tochter und wünsche mir für sie und alle jungen Frauen, dass wir unserer Verantwortung nachkommen und nicht müde werden, uns gegen Ungleichheiten stark zu positionieren und für die Gleichberechtigung einzustehen. Zum Anlass des Internationalen Frauentags für die Rechte der Frauen und darüber hinaus für die Rechte aller Menschen.“
Zusätzlich zu den genannten Veranstaltungen hat das Gleichstellungsbüro der Stadt Leverkusen anlässlich des Internationalen Frauentags einen Sondernewsletter veröffentlicht. Dieser enthält weitere Tipps zu interessanten Angeboten in Leverkusen und ist auf der städtischen Website unter der Rubrik Gleichstellungsbüro abrufbar: https://www.leverkusen.de/rathaus/gleichstellungsbuero/infomaterial.
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