Kontrollaktion gegen Müll

30.04.2026 // Quelle: Stadtverwaltung
Kontrollaktion gegen Müll
Verursacher wird angezeigt
Biomüll, Papier und Pappe, Kunststoff, Restmüll

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Die Stadt Leverkusen plant im Mai 2026 eine Schwerpunktaktion gegen die Vermüllung. Vom 4. bis 10. Mai werden verstärkte Kontrollen im gesamten Stadtgebiet durchgeführt, insbesondere an bekannten Müllschwerpunkten wie dem Busbahnhof in Wiesdorf und den Wertstoffinseln. Der Kommunale Ordnungsdienst wird auch zivil kontrollieren, um Müllsünder effektiver zu identifizieren. Die illegale Müllentsorgung kostet die Stadt jährlich hohe Summen, die letztlich von den Bürgerinnen und Bürgern getragen werden. Verstöße können mit Bußgeldern von 100 bis zu 100.000 Euro geahndet werden.

Saubere Straßen und gepflegte Grünanlagen sind für die Lebensqualität in unserer Stadt von zentraler Bedeutung. Um diesem Bedürfnis der Bürgerinnen und Bürger Rechnung zu tragen, setzt die Stadt Leverkusen im kommenden Frühjahr ein deutliches Zeichen gegen die zunehmende Vermüllung. Wie der Fachbereich Ordnung und Straßenverkehr mitteilt, wird es im Mai 2026 eine gezielte Schwerpunktaktion mit verstärkten Kontrollen im gesamten Stadtgebiet geben.

Die Aktionswoche ist für den Zeitraum von Montag, 4. Mai, bis einschließlich Sonntag, 10. Mai 2026, terminiert. In dieser Zeit werden die Mitarbeitenden des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) besonders jene Orte ins Visier nehmen, die der Verwaltung häufig als Müllschwerpunkte gemeldet werden.

Kontrollen in Zivil gegen „Müll-Sünder“

Eine Besonderheit der angekündigten Aktion ist der punktuelle Einsatz von Einsatzkräften in Zivil. Die Stadt Leverkusen folgt damit dem Vorbild umliegender Kommunen. Die Erfahrung zeigt, dass Verstöße im Bereich der Ordnung und Sauberkeit kaum „auf frischer Tat“ geahndet werden können, wenn die Mitarbeitenden bereits von weitem an ihren Uniformen erkennbar sind. Durch die zivilen Kontrollen verspricht sich die Stadt eine höhere Effektivität bei der Identifizierung von Verursachern illegaler Müllablagerungen.

Steffen Franzkowski, Leiter des Fachbereiches Ordnung und Straßenverkehr, betont die Notwendigkeit dieser Maßnahme: „Achtlos weggeworfene Abfälle, Verpackungsreste und Kippen beeinträchtigen das Stadtbild.“ Man wolle durch die frühzeitige Ankündigung der Kontrollen für das Thema sensibilisieren und den Kontrolldruck erhöhen.

Brennpunkt Busbahnhof und Wertstoffinseln

Ein besonderes Augenmerk legt der Kommunale Ordnungsdienst auf den Busbahnhof in Wiesdorf. Dieser wichtige Mobilitätsknotenpunkt steht immer wieder in der Kritik. In der Vergangenheit sorgten dort liegengelassene Essensreste für ein Rattenproblem. Auch der Neubau war bereits nach kurzer Zeit massiv durch weggeworfene Zigarettenkippen verunreinigt, was regelmäßig zu Beschwerden aus der Bevölkerung führt.

Ebenfalls im Fokus stehen die städtischen Wertstoffinseln und Altkleider-Container. Diese werden oft missbräuchlich als Ablageflächen für allgemeinen Unrat verwendet. Die Verwaltung stellt hierzu klar: Das Ablegen von Abfällen neben den Containern ist grundsätzlich untersagt – dies gilt auch dann, wenn die Container bereits voll sind.

Hohe Kosten für die Allgemeinheit

Die illegale Entsorgung von Müll ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Belastung für alle Leverkusener. Im Jahr 2025 musste die Avea insgesamt rund 900 Tonnen wilden Müll im Stadtgebiet einsammeln und entsorgen. Die erheblichen Kosten für diese Einsätze belasten nicht nur den städtischen Haushalt, sondern werden letztlich über die Abfallgebühren von allen Bürgerinnen und Bürgern mitgetragen.

Bußgelder von 100 bis zu 100.000 Euro

Verstöße gegen die Leverkusener Stadtordnung oder das Kreislaufwirtschaftsgesetz werden konsequent geahndet. Wer beim Wegwerfen von Kleinigkeiten erwischt wird, muss in der Regel mit einem Bußgeld in Höhe von 100 Euro rechnen. Bei größeren illegalen Müllentsorgungen sieht der Gesetzgeber deutlich empfindlichere Strafen vor: Hier können Bußgelder von bis zu 100.000 Euro verhängt werden.

Auch nach der Aktionswoche im Mai wird der Kommunale Ordnungsdienst im Rahmen seiner personellen Möglichkeiten weiterhin verstärkt auf die Einhaltung der Sauberkeitsregeln im Leverkusener Stadtgebiet achten.


Themen aus dem Artikel: Stadt Leverkusen, AVEA, MAN

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