Am Mittwoch, 9. November, jährt sich der Tag der Reichspogromnacht, bei der in Leverkusen jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger ermordet und die Opladener Synagoge zerstört wurden. Am heutigen "Platz der Synagoge", dem traditionellen Ort der jährlichen Gedenkveranstaltung, erinnert Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn gemeinsam mit Vertretern verschiedener Glaubensgemeinschaften an die Opfer von Gewalt, Verfolgung und Rassenhass und mahnt für Frieden und Toleranz.
Anlässlich der Feierstunde am 9. November, von 14.00 bis 15.30 Uhr, bittet der Oberbürgermeister alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt um Teilnahme, um damit ein Zeichen gegen Terror und Gewalt zu setzen.
Die Gedenkstunde am Platz der Synagoge wird von Schülerinnen und Schülern des Landrat-Lucas-Gymnasiums und der Montanus-Realschule mitgestaltet. Das Klezmer-Ensemble der Musikschule mit der israelischen Sängerin Jeanne Rabin setzt den musikalischen Rahmen. Anschließend verläuft der Weg der Erinnerung vorbei an den Stolpersteinen in der Fußgängerzone Opladen und endet an der Jugendkirche, der ehemaligen Aloysiuskapelle. Ein maßstabgetreues Modell der Opladener Synagoge, das sonst in der Villa Römer ausgestellt ist, zeigt anschaulich, wie das Gebäude früher ausgesehen hat.
Die Stadt Leverkusen möchte Anwohner und Geschäftsleute vorab darüber informieren, dass es aufgrund der Gedenkstunde eventuell zu Verkehrsbehinderungen am Platz der Synagoge, Ecke Altstadtstraße/ Lessingstraße kommen kann und bittet um Verständnis.
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