Stadtplan Leverkusen
19.09.2002 (Quelle: Bayer)
<< Bus bremst stark - mehrere Fahrgäste verletzt   Spendenlauf "Bewegung für Arbeit" >>

Bayer erhöhte Spendenvolumen für die Flut-Geschädigten auf 3,3 Millionen


Mitarbeiter sammelten 413.630 Euro / Dank von Minister und Landrat

In einer mehrwöchigen Spendenaktion haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bayer AG 413.630 Euro für die Opfer der Flutwasserkatastrophen auf ein Sonderkonto eingezahlt. Die Unternehmensleitung hat den Betrag verdoppelt und auf insgesamt 828.000 Euro aufgerundet. Damit erhöhte sich das Gesamt-Volumen der Spenden- und Hilfsaktionen von Bayer auf insgesamt 3,3 Millionen Euro. "Wir sind beeindruckt von der finanziellen und technischen Hilfe der Bayer AG", kommentierte Klaus Jaziorsky, der Innenminister von Sachsen Anhalt. "Die Region weiß, was sie an diesem Unternehmen hat."

Bereits wenige Tage nach Einsetzen der Flut hatte Bayer eine erste Barspende in Höhe von 1 Million Euro überwiesen sowie Hilfsaktionen und Sachspenden in einem Gesamtwert von mehr als einer Million Euro zur Verfügung gestellt. "Nachdem wir die erschütternden Bilder von der Not der betroffenen Menschen gesehen haben, wollten wir schnell einen Beitrag leisten, um den am Schlimmsten Betroffenen rasch und unbürokratisch bei der Wiederbeschaffung der notwendigsten Güter und bei der Instandsetzung ihrer Häuser und Wohnungen zu helfen", sagte Bayer-Vorstandsvorsitzender Werner Wenning.

Zusammen mit dem Betriebsrat rief er zudem die Belegschaft zu privaten Spenden auf und versprach, jeden gespendeten Euro zu verdoppeln. 3.620 Mitarbeiter aus allen Unternehmensbereichen und Hierarchiestufen folgten diesem Aufruf. "Die beeindruckende Resonanz und das großartige Ergebnis dieser Aktion zeigen, dass wir alle in Solidarität zusammenstehen, um den Betroffenen bei der Bewältigung eines solchen Schicksalsschlages zu helfen", sagte Erhard Gipperich, Vorsitzender des Gesamt- und Konzernbetriebsrats der Bayer AG, der die Mitarbeiter-Spende am 19. September zusammen mit Dr. Georg Frank, Geschäftsführer der Bayer Bitterfeld GmbH, an den Landrat des Kreises Bitterfeld, Uwe Schulze, überreichte. "Es berührt mich sehr, mit welcher Hilfsbereitschaft Bayer unserer Region sowohl mit Geld- und Sachspenden als auch mit Hilfspersonal zur Seite gestanden hat", sagte Schulze.

Bayer hatte seine Aktivitäten und Spenden für die Geschädigten der Naturkatastrophe auf die Region Bitterfeld konzentriert, in der das Unternehmen einen wichtigen Standort hat. Seit Ausbrechen der Flut bis zum Abschluss der Rettungsarbeiten hat die Bayer Bitterfeld mehr als 500 Helfer an den Deichen rund um die Uhr beköstigt und zusätzlich 35.000 Flaschen des Anti-Mückenmittels "Autan", 15.000 Flaschen Sonnenschutzmittel sowie dringend benötigte Medikamente in die Krisengebiete transportiert. Dort hatten die Einsatzkräfte tagelang unter der sengenden Sonne und den großen Mückenschwärmen zu leiden. 150 Mitarbeiter von Bayer Bitterfeld waren während der Hochwasserzeit permanent im Einsatz. Hinzu kamen 220 freiwillige, vom Dienst freigestellte Mitarbeiter aus den Niederrhein-Werken, die in Sachsen-Anhalt bei den Aufräumungs- und Instandsetzungsarbeiten halfen. Eine Gruppe von Handwerkern aus dem Leverkusener Werk sowie ein Feuerwehr-Hilfszug kümmerten sich um die Probleme der Wasser- und Stromversorgung. Außerdem stellte Bayer Spezialgeräte, Fahrzeuge und große Mengen an Sandsäcken zur Verfügung.

Ein Benefizspiel zwischen dem deutschen Vizemeister Bayer 04 Leverkusen und Dynamo Dresden erbrachte 350.000 Euro. Die Belegschaft der Bayer-Tochtergesellschaft Wolff Walsrode spendete 80.000 Euro und die Bayer Vital GmbH stellte der Kinderklinik in Dresden 25.000 Euro zur Verfügung.


Hauptseite     Anmerkungen     Nachrichtenübersicht     Impressum     Datenschutzerklärung    

Letzte Änderung am 25.09.2014 12:07 von leverkusen.
Es gibt bisher keine Kommentare zu dieser Meldung!

Einen neuen Kommentar zu dieser Meldung hinzufügen:
Name:
Email: (wird nicht veröffentlicht)
Titel:
Kommentar:
(Es sind keine Links erlaubt)
reCAPTCHA:
Spammen zwecklos:
  • Um das Formular abschicken zu können, muss das reCAPTCHA angeklickt werden
  • Einträge werden erst nach redaktioneller Begutachtung freigeschaltet


Follow leverkusen on Twitter