350 Gäste bei der Eröffnung der Bayer-Repräsentanz in der Bundeshauptstadt

Schröder: "Es ist gut, dass Bayer jetzt in Berlin ist"
Bayer investiert in Deutschland 6,5 Milliarden Euro bis 2006
Vorstandsvorsitzender Wenning bietet Dialog und Unternehmens-Expertise in Fachfragen an

Archivmeldung aus dem Jahr 2004
Veröffentlicht: 12.05.2004 // Quelle: Bayer

Zur Erinnerung an die Eröffnung des Berliner Büros überreichte Bayer-Vorstandsvorsitzender Werner Wenning Bundeskanzler Gerhard Schröder ein Exemplar des offiziellen Spielballs für die kommenden Fussball-Europameisterschaft, der aus Polyurethan-Produkten von Bayer hergestellt wird.

Bundeskanzler Gerhard Schröder - hier zusammen mit dem Bayer-Vorstandsvorsitzenden Werner Wenning (rechts) und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Manfred Schneider - war der Ehrengast bei der Eröffnung der Berliner Bayer-Repräsentanz.
"Es ist gut, dass Bayer jetzt in Berlin vertreten ist. Denn hier kann das Unternehmen die Rolle spielen, die es angesichts seiner Größe, Bedeutung und Kompetenz verdient hat,", sagte Bundeskanzler Gerhard Schröder anlässlich der offiziellen Eröffnung der neuen Bayer-Repräsentanz in der Bundeshauptstadt und ergänzte: "Wir nehmen das Angebot zu Gesprächen gerne an, um die Erfahrungen von Bayer in die politische Diskussion einfließen zu lassen." Vor rund 350 hochrangigen Gästen aus Politik und Wirtschaft eröffnete der Regierungschef zusammen mit dem Bayer-Vorstandsvorsitzenden Werner Wenning das Berliner Verbindungsbüro des Konzerns am Pariser Platz, unweit des Brandenburger Tors und in unmittelbarer Nähe des Regierungsviertels.

Der Bundeskanzler nutzte den Besuch bei Bayer, um die Notwendigkeit von Innovation und Technik für den Industriestandort Deutschland zu untermauern. "Wir wollen in der Forschung wieder zur Weltspitze aufschließen bzw. dort verteidigen, wo wir führend sind. Wir in Deutschland haben das Potenzial - und Bayer allemal. Die Strategie des Unternehmens ist erfolgversprechend und für mich nachvollziehbar." Im Rahmen der Innovations-Offensive der Bundesregierung würden nach Ansicht Schröders besonders neue Technologien eine wichtige Rolle spielen . Man dürfe nicht nur über Fortschritt reden, sondern müsse ihn auch umsetzen wollen - allerdings nach sorgfältiger Abwägung von Nutzen und Risiko. Kritisch äußerte sich der Kanzler zum derzeitigen Entwurf der europäischen Chemikalienpolitik. "Diese Richtlinie ist nicht in einer Verfassung, die wir unterschreiben könnten. Wir werden auch weiterhin in Brüssel jene Argumente vertreten, die wir für richtig halten."

Mit der Einrichtung des Berliner Verbindungsbüros will Bayer Kontakte zu politischen Entscheidungsträgern und Meinungsbildnern pflegen und wichtige politische Entwicklungen frühzeitig erkennen. "Wir bei Bayer verstehen uns als Bestandteil der Gesellschaft und sehen es daher als unsere Pflicht, uns in die gesetzgeberischen Entscheidungsprozesse einzubringen", erklärte Werner Wenning. "Wir sind fest davon überzeugt, dass Bayer auf vielen Gebieten wertvolle Informationen und Aspekte in die politische Diskussion einfließen lassen kann. Deshalb ist es uns sehr wichtig, dass wir neben unseren Repräsentanzen in Brüssel und Washington jetzt auch in Berlin vertreten sind. Denn hier liegt nicht nur das Zentrum der Meinungsbildung Deutschlands - auch europapolitische und globale Themen werden von hier maßgeblich beeinflusst."

Der Vorstandsvorsitzende begrüßte jüngste Reformen, die zu einer Verbesserung des Industriestandortes Deutschland führen könnten, und ermunterte die Bundesregierung, diesen Weg konsequent fortzusetzen. "Wir wünschen uns verlässliche Rahmenbedingungen, die die Wettbewerbsfähigkeit stärken. Schließlich müssen Unternehmen in längerfristigen Investitionszyklen denken." Wenning kündigte an, dass Bayer bis zum Jahr 2006 allein in Deutschland mehr als 6,5 Milliarden Euro für Investitionen und Forschung aufwenden werde.

Erfreut zeigte sich der Bayer-Chef deshalb über das verstärkte Interesse am Thema "Innovationen", das in diesem Jahr ganz oben auf der Agenda aller Fraktionen des Bundestages und der Bundesregierung stehe. Bayer verfüge auf vielen Zukunftsgebieten über ausgeprägtes Know-how und Erfahrung, die das Unternehmen gerne mit den politischen Gesprächspartnern teilen werde. Denn eines, so Wenning, sei ganz klar: "Innovation kann nicht von oben verordnet werden. Sie erfordert eine Unterstützung durch die gesellschaftlichen Kräfte und eine grundsätzliche Bereitschaft, neuen Technologien aufgeschlossen gegenüber zu stehen. Innovation können Politik und Wirtschaft nur gemeinsam vorantreiben."

Dies gelte auch für andere Themen wie Gesundheitspolitik, Umweltschutz und soziales Engagement. Wenning erinnerte daran, dass Nachhaltigkeit und gesellschaftliches Engagement seit vielen Jahrzehnten zu den wesentlichen Bestandteilen der Unternehmenskultur von Bayer gehören. Derzeit unterstützt das Unternehmen weltweit mehrere hundert soziale Projekte. Im Umweltschutz hat Bayer Zeichen gesetzt - besonders beim Klimaschutz. Wenning: "Seit Beginn der neunziger Jahre konnten wir den Ausstoß an klimarelevanten Gasen in Deutschland um über 60 Prozent und weltweit um 35 Prozent reduzieren.
Damit haben wir die Ziele übertroffen, die die Politik vorgegeben hat". Der Bayer-Chef sieht das als Beleg dafür, dass Selbstverpflichtungen mindestens ebenso effektiv sein können wie gesetzgeberischer Zwang. Denn die Industrie sei in der Lage, Innovationsmöglichkeiten zu erkennen und Problemlösungen zu entwickeln.

Leiter des Berliner Büros ist Dr. Thomas Portz, der zuvor in der Unternehmenskommunikation in Leverkusen tätig war.

Die Adresse des neuen Büros lautet:

Bayer Verbindungsbüro Berlin
Pariser Platz 3
10117 Berlin
Tel.: 030/695699-22
Fax: 030/695699-36


Anschriften aus dem Artikel: Alte Landstr 129, Albert-Einstein-Str 58

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