Eintauchen in die Welt der Künstlichen Intelligenz

28.01.2026 // Quelle: Stadtverwaltung

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Die KI AG in Leverkusen bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, praktische Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz zu sammeln. Unter Anleitung von Fachreferentinnen und -referenten aus der Wirtschaft entwickelten die Jugendlichen eigene Projekte, die sie bei einer Präsentation vorstellten. Ein Höhepunkt war ein Podcast über eine hypothetische Weltwirtschaftskrise im Jahr 2055. Die Jury zeichnete die besten Arbeiten aus, wobei das Podcast-Projekt den ersten Platz belegte. Die nächste Runde der KI-AG startet im Februar 2026 am Landrat-Lucas-Gymnasium, während am Lise-Meitner-Gymnasium eine Robotik-AG angeboten wird. Anmeldungen sind bis Mitte Februar möglich.

Die KI AG bot den Schülerinnen und Schülern die einzigartige Gelegenheit, nicht nur theoretisch in die Welt der Künstlichen Intelligenz einzutauchen, sondern auch praktisch zu erfahren, welche Chancen und Risiken die Gestaltung mit KI birgt. Parallel dazu erhielten die jungen Talente Einblicke in neu entstehende Berufsfelder, die durch die fortschreitende Entwicklung der KI entstehen. „Doch dabei blieb die AG nicht stehen“, erläuterte Felix Schwanke, Projektkoordinator des \<>. Er betonte: „Die Jugendlichen hatten viel Raum, sich selbst zu verwirklichen und Projekte zu gestalten, die hier auf der Bühne vor Publikum vorgestellt werden.“

Die Bildungsangebote des \<>, die vom Land NRW und der EU im Rahmen des Pakts für Informatik gefördert werden, zielen darauf ab, neue Technologien wie Robotik und KI für Jugendliche greifbar und erlebbar zu machen.

Starkes Engagement aus der Wirtschaft


Ein wesentlicher Baustein für den Erfolg der AG ist die enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. „Diese Angebote wären jedoch nicht möglich ohne die Unterstützung von Referent*innen aus der Wirtschaft, die regelmäßig in die AG kommen und jeweils eine Stunde zu einem konkreten Thema mit den Jugendlichen durchführen“, so Schwanke. Projektpartner Covestro etwa unterstützte die AG durch Fachreferentinnen und -referenten. Diese leiteten eine Einheit zum Einsatz von KI bei Covestro und programmierten gemeinsam mit den Jugendlichen einen eigenen KI-Chatbot.

Florian Frankenau von Covestro unterstrich die Bedeutung dieses Engagements: „Künstliche Intelligenz prägt bereits heute unsere Arbeitswelt und viele weitere Lebensbereiche – und die Technologie ist gekommen, um zu bleiben.“ Er fügte hinzu: „Deshalb ist es entscheidend, dass junge Menschen möglichst früh verstehen, wie KI funktioniert und wie sie diese bestmöglich für sich nutzen können. Als innovatives Unternehmen sehen wir es als unsere Verantwortung, Jugendliche dabei zu unterstützen, diese digitale Realität zu verstehen und zu gestalten.“ Dieses wertvolle Wissen wurde ehrenamtlich von Covestro und weiteren Referentinnen und Referenten aus unterschiedlichsten Unternehmen in die AG eingebracht und in praktischen Übungen umgesetzt.

Kreativität und gesellschaftskritische Projekte


Mit den erworbenen Kenntnissen und ersten praktischen Erfahrungen entwickelten die Jugendlichen eigene Projekte. Obwohl ihnen Mentorinnen und Mentoren aus der Praxis zur Seite standen, galt die Devise: „Jetzt seid ihr dran.“ Und die Ergebnisse waren beeindruckend.
Bei der Projektvorstellung in der Covestro-Zentrale lauschten die Gäste einem von KI entwickelten Podcast aus dem Jahr 2055, der eine Weltwirtschaftskrise thematisierte. Zwei weitere Jugendliche gestalteten mithilfe von KI ein Brettspiel zum Thema „Gesundheit“. Andere Gruppen widmeten sich eigenen Game- Konzepten: eines über einen zu rettenden Wald und ein weiteres über eine Zukunftswelt, in der die Menschheit den Kampf gegen die KI wagt.

Die freudige Aufregung war bei den jungen Projektentwicklerinnen und -entwicklern spürbar, als sie ihre Projekte erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentierten.

Ein Abend voller Einblicke und Diskussionen


Der Abend war nicht nur von Projektpräsentationen geprägt. In einem „Markt der Möglichkeiten“ konnten Besucherinnen und Besucher die Projekte anschauen und teilweise selbst ausprobieren. Projektpartnerinnen und -partner stellten ihre Beiträge zur KI-AG vor, und die Jugendhäuser zeigten Ergebnisse aus dort durchgeführten Workshops.

Ein Höhepunkt war die Podiumsdiskussion, die von Jugendlichen der KI-AG moderiert wurde. Hier kamen Oberbürgermeister Stefan Hebbel, Florian Frankenau (Covestro), Andrea Schmitz (St. Oberholz), Harry Voges (AGU) und Athisakthy Dederichs (Informatiklehrerin, Lise-Meitner-Gymnasium, erste Partnerschule der KI-AG) zusammen. Die Jugendlichen hatten zuvor spannende Fragen zu KI in Leverkusen erarbeitet. Oberbürgermeister Stefan Hebbel lobte in diesem Rahmen die „schöpferische Kraft“ der Jugendlichen und betonte: „Das \<> zeigt, welche Potentiale der Einsatz von KI nicht nur für junge Menschen in der Arbeits- und Lebenswelt hat und wie schnell sie damit eigene Projekte verwirklichen. Deshalb wollen wir die Chance nutzen, KI im Schulterschluss mit der Wirtschaft weiter zu etablieren und noch mehr Jugendliche verantwortungsvoll an das Thema heranzuführen.“

Auszeichnungen für herausragende Arbeiten


Vor der großen Preisverleihung stellten alle Projektgruppen ihre Arbeiten noch einmal persönlich auf der Bühne vor. „Alle Projekte verdienen Applaus, wenn man bedenkt, dass die Jugendlichen nur knapp 7 Stunden Zeit hatten“, sagte Projektkoordinator Felix Schwanke kurz vor der Verleihung.

Eine Jury aus Projektpartnerinnen und -partnern entschied über die Platzierung. Nach intensiver Beratung wurde die Entscheidung feierlich auf der Bühne verkündet: Den ersten Platz belegte das Podcast-Projektteam. In ihrer Präsentation vor den rund 80 Gästen und Projektbeteiligten hoben die Jugendlichen hervor, dass es ihnen wichtig sei, neben den Chancen auch auf mögliche Gefahren von KI durch den Podcast hinzuweisen. Der zweite Platz ging an das Brettspiel-Team, das ein KI-gestütztes Spiel entwickelte, um nach der Pandemie wieder mehr Menschen zusammenzubringen und gemeinsam Brettspiele zu spielen. „Es war eine sehr knappe Entscheidung: Alle Projekte waren beeindruckend, besonders, wie ganzheitlich junge Schüler KI gedacht und auch durchaus gesellschaftskritische Fragen aufgegriffen haben“, begründete Andrea Schmitz von St. Oberholz die Jury-Entscheidung.

Leverkusen bereitet sich auf die Zukunft vor: Neue AGs starten


Mitte 2026 zeigt sich, welche Ideen das nächste Mal gewinnen. Die KI-AG startet im Februar 2026 erneut – diesmal am Landrat-Lucas-Gymnasium. Parallel dazu beginnt am Lise-Meitner-Gymnasium erstmals die Robotik-AG. Schülerinnen und Schüler, die Lust haben, weiterzumachen, Ideen einzubringen oder einfach Neues auszuprobieren, finden dort erneut Raum, Praxis-Mentorinnen und -Mentoren und die Chance, eigene Projekte zu entwickeln.

Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9 in Leverkusen können sich für die kommenden AGs und Workshops anmelden. Die Anmeldefrist für die KI-AG endet am 17.02.2026 und für die Robotik-AG am 20.02.2026. Anmeldungen sind möglich über die Website des Projekts: clever-zdi.de/lev-creation-lab (Öffnet in einem neuen Tab)


Straßen aus dem Artikel: Unterstr, Holz
Themen aus dem Artikel: Die Welt, MAN, Oberbürgermeister

Kategorie: Bildung
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