Geschichte von Opladen

1168 Opladen wird als Upladin erstmals urkundlich erwähnt; in einer Urkunde der Abtei Siegburg; unter den Zeugen befindet sich ein "Euirhardus Upladhin".
1223 Früheste Nennung der St. Remigius-Kirche
1264 Der Rittersitz Ophoven wird erstmals beurkundet
1307 Im Zusammenhang mit der Rechtsrheinischen Fernverkehrsstraße (später auch "Frankfurter Steinweg", "Köln-Arnheimer-Chaussee") findet die Wupperbrücke erstmals Erwähnung.
1359 Der Friedenberger Hof kann urkundlich erstmals nachgewiesen werden.
1360 Aufzeichnung des Opladener "Rechts- und Ritterbuches". Damit beginnt Opladens ununterbrochene Gerichtstradition, die sich 1812 mit dem Friedensgericht und seit 1879 mit dem Amtsgericht fortsetzt.
1363 Opladen ist Teil des bergischen Amtes Miselohe (bis 1807).
1594 Durch Reformation erstmals eine lutherische Gemeinde in Opladen (bis 1620).
1730 "Umsteigestation" der Thurn und Taxisschen Post an der Wupperbrücke
1816 Errichtung der "Sammtgemeinde Opladen" mit Opladen, Bürrig, Neukirchen und Leichlingen.
1819 Eingliederung des preußischen Landkreises Opladen in den Landkreis Solingen.
1822 Beginn der industriellen Entwicklung in Opladen ("Sayet-Maschinen-Spinnerei" an der Wupperbrücke).
1850 Gründung der ersten Opladener "höheren Lehranstalt" (seit 1867 Erzbischhöfliches Aloysium).
1856 Umwandlung der "Sammtgemeinde Opladen" in die Bürgermeisterei "Opladen Stadt" und die Bürgermeisterei "Opladen Land", mit Wiesdorf und Bürrig (1889: Gründung der Bürgermeisterei Küppersteg).
27.12.1858 Verleihung des Stadtrechts an Opladen durch den Regenten Wilhelm Prinz von Preußen
1859 Erstmals wieder evangelischer Gottesdienst in Opladen.
1866 Unterrichtsbeginn in der evangelischen "höheren Töchterschule" und in der katholischen "Privat-Töchterschule"
1867 Anbindung Opladens an das Eisenbahnnetz durch die "Bergisch-Märkische-Eisenbahn"
1874 Eröffnung der Rheinischen Eisenbahn
1876 Einweihung der evangelischen Kirche am Bielert
1879 Übergabe der Synagoge in der Altstadtstraße (1938 Zerstörung durch die Nationalsozialisten, Gedenkstein)
1881 Verkehrsübergabe der Eisenbahnlinie Opladen-Lennep
1883 Opladen erhält ein Stadtwappen
1886 Gründung der Feuerwehr
1903 Inbetriebnahme der "Königlich Preußischen Eisenbahnhauptwerkstätte"
1914 Opladen wird Kreisstadt des Landkreises Solingen, seit 1931 des Rhein-Wupper-Kreises (bis 1975)
1930 Eingemeindung von Quettingen und Lützenkirchen
1931 Baubeginn an der Opladener "Umgehungsstraße", einem Teilstück der ersten deutschen Autobahn
1956 Patenschaft über die ostpreußische Stadt Treuburg
01.01.1969 Gebietsänderungsvertrag zwischen Opladen und Leverkusen wirksam: Steinbüchel-West und der anschließende "Driescher Zipfel" kommen zu Leverkusen; die Siedlung "Am Kiesberg" und das Gebiet östlich der Bruchhauser Straße fallen an Opladen, außerdem das Gewerbegebiet Fixheide.
131 ha und 3054 Einwohner wechseln von Opladen nach Leverkusen, 82 ha und 747 Einwohner von Leverkusen nach Opladen.
1973 Eröffnung der Fußgängerzone
1973 Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages Opladen-Bracknell (Großbritannien)
1.1.1975 Zusammenschluß mit Leverkusen im Rahmen der kommunalen Neugliederung

 

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