Stadtplan Leverkusen
12.02.2018 (Quelle: OGV)
<< Wiesdorfer Karnevalszug   Das perfekte Valentinstagsgeschenk >>

1648: Der Dreißigjährige Krieg und sein Ende im Rheinland


Mit dem in den Städten Münster und Osnabrück im Jahr 1648 geschlossenen „Westfälischen Frieden“ endete der Dreißigjährige Krieg. Aus rheinischer Perspektive reichte der Konflikt aber noch weiter zurück. Bereits seit 1568 hatte der spanisch-niederländische Krieg, der sogenannte Achtzigjährige Krieg, das Rheinland phasenweise schwer in Mitleidenschaft gezogen. Obgleich der König von Spanien im Vertrag von Münster die Souveränität der Niederländischen Generalstaaten anerkannte, blieben zahlreiche, strategisch wichtige Städte im Rheinland, darunter Jülich, von spanischen Truppen besetzt.

Auch wenn zwischen 1618 und 1648 das Rheinland im Windschatten der großen militärischen Aktionen des Dreißigjährigen Kriegs blieb, drangsalierten Truppendurchzüge permanent die Bevölkerung auf dem Lande. Die Reichsstadt Köln dagegen profitierte vom Waffenhandel mit allen Kriegsparteien und von dem Umstand, dass es als ein bedeutendes Zentrum der diplomatischen Aktivitäten fungierte, die parallel zu den Kriegszügen stattfanden.

Der Eintritt ist frei, der OGV freut sich jedoch über jeden Spender.

Referent: Guido von Büren, Museum Zitadelle Jülich
Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-, Haus-Vorster Straße 6, 51379 Leverkusen (Opladen)



PDFs, die sich auf diese Meldung beziehen:
00.02.2018: 1648 – 1848 – 1948: Marksteine deutscher Geschichte aus rheinischer Perspektive

Hauptseite     Anmerkungen     Nachrichtenübersicht    

Letzte Änderung am 13.02.2018 21:58 von leverkusen.
Es gibt bisher keine Kommentare zu dieser Meldung!

Einen neuen Kommentar zu dieser Meldung hinzufügen:
Name:
Email: (wird nicht veröffentlicht)
Titel:
Kommentar: (Achtung: Es sind keine Links erlaubt!)


Um das Formular vor Spam zu schützen, muss dieses ReCaptcha gelöst werden:

Achtung: Spammen zwecklos!
Einträge werden erst nach redaktioneller Begutachtung freigeschaltet!




Follow leverkusen on Twitter