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Zukunft der Schlebuscher Grundschulen

Veröffentlicht: 28.08.2018 // Quelle: Internet Initiative

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellten Oberbürgermeister Uwe Richrath, Baudezernentin Andrea Deppe, Schulverwaltungsamtsleiterin Carolin Maus und die Chefin des Fachbereichs Gebäudewirtschaft Maria Kümmel ihre Überlegungen zur Grundschullandschaft in Schlebusch vor.

Die Stadtverwaltung sieht sich vor folgenden Aufgaben:
- Erhöhung der Anzahl der Schulplätze (plus 1 Zug)
- Notwendiger Ausbaubedarf der OGS Bereiche
- Erweiterung Mensen
- Schaffung Differenzierungsräume
- Anpassung an moderne Beschulungskonzepte (zeitgemäße räumliche Beschulung)
- Sporthallenbedarfe decken.

Bei der katholischen Gezelinschule sieht sie insbesondere folgende Probleme:
- Im Altbau langfristig keine zeitgemäße räumliche Beschulung möglich
- Bauliche Defizite
- Keine Sporthallenoption verfügbar; OGS Bereich derzeit zu klein
- Topographiebedingter enger Grundstückzuschnitt

Da die Stadtverwaltung an der KGS Wasserkuhl und der GGS Morsbroicher Str. noch größere nicht genutzte Grundstücke sieht, sieht sie folgende drei Optionen

Option 1
2-zügige Ertüchtigung KGS Gezelin-Schule inkl. Grundsanierung

+1 Zug an anderer Schule

Erweiterung GGS Morsbroicher Str.

Erweiterung KGS Wasserkuhl

Kosten: 25.825.000 €
Option 2
Schulneubau 3-zügig auf neuem Grundstück

Komplettverlagerung KGS Gezelin-Schule

Erweiterung GGS Morsbroicher

Erweiterung KGS Wasserkuhl

Kosten 26.375.000 €
Option 3
4-zügige GGS Morsbroicher Str. und 3-zügige KGS Wasserkuhl

Erweiterung zur 4-zügigen GGS Morsbroicher Str und Erweiterung zur 3-zügigen KGS Wasserkuhl

Einhergehend mit der Aufgabe des Schulstandortes Bergische Landstraße

Kosten 20.234.000 €


Option 2 (Neubau Gezelinschule an anderem Standort) ginge nur, wenn die Politik der Verwaltung ein anderes Grundstück (erforderliche Grundstücksgröße unklar) nennen würde, z.B. Wiese zwischen Am Heckenberg und Odenthaler Str., Hebbel-Gelände oder Freiflächen zwischen Opladener Str. und Grüner Weg.

Die Thomas-Morus-Grundschule und die Waldschule wären von allen drei Optionen nicht betroffen.

Am Morgen waren bereits die drei Schulleitungen der betroffenen Schulen informiert worden.
Oberbürgermeister Uwe Richrath wollte sich nicht auf eine von ihm bevorzugte Option festlegen, in der verteilten Entscheidungsmatrix wird aber die Aufgabe des Schulstandortes Bergische Landstr. und Ausbau der Morsbroicher Str. und Wasserkuhl (Option 3) favorisiert.
Aufgrund des langen Vorlaufs für die politische Beratung, Ausschreibung und Bauphase soll kein Kind, daß jetzt eingeschult wird von der Entscheidung mehr betroffen sein.

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