Stadtplan Leverkusen
16.01.2018 (Quelle: KulturStadtLev)
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„KlassikSonntag!” mit der Westdeutschen Sinfonia Leverkusen


Der viergeteilte Sonntag kulminierte in einem fabelhaften Konzertabend … Das Publikum war hingerissen“ – so fasste die Fachzeitschrift „Das Orchester“ die höchst erfreulichen Reaktionen auf den „KlassikSonntag!“ zusammen. Im Herbst 2008 erstmals aufgelegt, hat sich der „KlassikSonntag!“ mit seinem innovativen Ganztagskonzept weit über die Grenzen Leverkusens hinaus einen Namen gemacht. Die größte deutsche Klassikzeitschrift „FonoForum“ sprach von einem „Wunder“ und eröffnete mit einem zweiseitigen Feature ausschließlich über den „KlassikSonntag!“ die Reportageserie „Außergewöhnliche Konzertreihen“; WDR und Deutschlandfunk sendeten ausführliche Features.
Aus bestem Grund: Der „KlassikSonntag!“ macht klassische Musik nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern auf anregende und spannende Weise für (fast) alle Sinne erlebbar – und das für Jung wie für Alt. Vier ganze Tage rund um die Musik des jeweiligen Abendkonzerts. Mit Einsichten, Ansichten, Aussichten … und faszinierenden Hörerlebnissen.

Termin:
Sonntag, 21. Januar 2018

11.00-12.40 hMorsbroicher Matinee
Einführung mit Musik & Gespräch: Dirk Joeres,
Rebekka Hartmann, Horst A. Scholz u.a.
Eintritt für Konzertbesucher frei (übrige: 7,00 €/erm. 5,00 €)

Schloss Morsbroich
16.30-17.30 h Öffentliche Orchesterprobe
Der Blick in die „Werkstatt“ – Eintritt frei!
Forum (Gr. Saal)
18.00 h Sinfoniekonzert im Forum
Eintritt: 41,50 bis 21,00 € (erm.: 22,50 bis 12,25 €)
Forum (Gr. Saal)


Veranstaltungsorte:
Schloss Morsbroich
Gustav-Heinemann-Str. 80
51377 Leverkusen
&
Forum (Großer Saal)
Am Büchelter Hof 9
51373 Leverkusen

Karten:
41,50–21,00 € (erm.: 22,50–12,25 €).
Kartenbüro Forum (Tel. 0214-406 4113),
an allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet (www.kulturstadtlev.de)

3. KlassikSonntag! der Saison 2017/2018
An Shakespeares Werken entzündete sich Peter Tschaikowskys kompositorische Fantasie gern und eindrucksvoll; gleich seine erste kompositorische Auseinandersetzung mit dessen Dramen hatte eines seiner erfolgreichsten Stücke zur Folge: die FantasieOuvertüre „Romeo und Julia“ aus dem Jahr 1869, die in der Tradition der Konzertouvertüren Beethovens, Berlioz’ und Mendelssohns steht. Auch Robert Schumann ging es in seiner Sinfonik um eine Anknüpfung an Beethoven aus dem Geiste der Romantik. Und dieser Wille zeigt sich in der so hinreißenden wie dramatischen Sinfonie Nr. 4 d-moll, die lange Zeit in seiner Schublade verharrte (und daher eigentlich als „Nr. 2“ gezählt werden müsste), bereits in der äußeren Gestalt: Zwar weist sie die üblichen vier Sätze auf, doch gehen diese ohne Pause ineinander über (nicht von ungefähr hatte Schumann zwischenzeitlich den Titel „Symphonistische Phantasie“ erwogen); zudem lässt Schumann sie, ähnlich wie Beethoven in seiner „Fünften“, aus einer einzigen thematischen Keimzelle erwachsen.
Unter den Werken des russischen Rimsky-KorsakowSchülers Alexander Glasunow ragt das Violinkonzerta-moll als eine der bedeutendsten und beliebtesten Schöpfungen hervor. Obschon 1904 komponiert, handelt es sich um ein tonales, spätromantisches Werk, das nicht zuletzt durch seine folkloristischen Akzente und eine stupende Instrumentationskunst besticht – und wo findet man sonst schon den außergewhnlichen Fall, dass der langsame zweite Satz in den ersten eingebettet ist?
Solistin des Glasunow-Konzerts ist Rebekka Hartmann, die in Leverkusen bereits Mozarts Violinkonzert Nr. 3 mit großem Erfolg interpretiert hat. Die Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe konzertiert im In- wie im Ausland (China, USA, Großbritannien, Österreich, Schweiz); dabei sammelte sie wichtige Erfahrungen mit Dirigenten wie Esa-Pekka Salonen, Jukka-Pekka Saraste und Enoch zu Guttenberg. Ihre CD „Birth of The Violin“ wurde mit dem „ECHO Klassik“-Preis in der Kategorie „Beste solistische Einspielung des Jahres“ ausgezeichnet.
Westdeutsche Sinfonia Leverkusen


3 Bilder, die sich auf „KlassikSonntag!” mit der Westdeutschen Sinfonia Leverkusen beziehen:
12.04.2016: Dirk Joeres
05.07.2011: Rebekka Hartmann
21.03.2010: Bläser der Westdeutschen Sinfonia

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Letzte Änderung am 16.05.2018 19:14 von leverkusen.
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