Antonius Fischer, 1840 in Jülich geboren, entschied sich schon in jungen Jahren für eine kirchliche Karriere und wurde 1863 zum Priester geweiht. Neben seiner Tätigkeit als Religionslehrer in Essen widmete er sich früh der öffentlichen Auseinandersetzung in kirchenpolitischen Fragen und beteiligte sich so am 1871 endgültig ausbrechenden Kulturkampf. Sein wenig rücksichtsvolles Auftreten als kompromissloser Streiter für die Rechte der Kirche sollte ihn noch nach der Beilegung der Streitigkeiten in den 1880er Jahren am Aufstieg in der kirchlichen Hierarchie hindern. Erst 1902 wurde er zum Erzbischof von Köln gewählt und präsentierte sich nunmehr bis zu seinem Tod im Jahre 1912 als durchaus staats- und kaisertreu. Das Leben, die Schriften und die Haltung des ‚Jülicher Kardinals' werden in diesem Vortrag in den Blick genommen.
Referent: Maximilian Baur M.A., Bonn
Mittwoch, den 6. Dezember 2017 um 18:30 Uhr
Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-, Haus-Vorster Straße 6, 51379 Leverkusen (Opladen)
Der Eintritt ist frei. Spenden sind erbeten.
OGV lädt zu musikalischer Zeitreise ins Renaissance-Europa in Schloss Morsbroich ein
OGV Leverkusen: Studienreise nach MainfrankenNoch Plätze frei: JGV/OGV-Tagesfahrt führt Leverkusener nach WeselTagesfahrt nach Wesel: OGV erkundet Hansestadt am Niederrhein
OGV lädt zu Vortrag über Rheinlands Städtelandschaft in Villa Römer einOpladener Geschichtsverein (OGV) startet Programm 2026 mit Exkursion und Vortrag