Bayer-Stiftung fördert ehrenamtliches Engagement in Flüchtlingshilfe

Bewerbungsfrist für Projekte läuft bis 9. Oktober 2015

Archivmeldung aus dem Jahr 2015
Veröffentlicht: 10.09.2015 // Quelle: Bayer

Die Bayer Cares Foundation, die Sozialstiftung des Bayer-Konzerns, ruft Mitarbeiter und Bürger, die sich im Umfeld der deutschen Unternehmensstandorte ehrenamtlich in Projekten der Flüchtlingshilfe engagieren, dazu auf, sich um Fördergelder zu bewerben. Dafür verlängert die Stiftung die Bewerbungsfrist für die neue Förderrunde des Bayer-Ehrenamtsprogramm bis zum 9. Oktober 2015.

"Bereits in der Vergangenheit haben wir Mitarbeiter von Bayer sowie Bürger in ihrem Engagement für die Flüchtlingshilfe und die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund unterstützt", sagt Stiftungsvorstand Thimo V. Schmitt-Lord. "Angesichts des dringenden und weiter steigenden Bedarfs an Unterstützung in vielerlei Hinsicht ermutigen wir alle, die sich in den Einzugsgebieten unserer deutschen Unternehmensstandorte ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagieren, von unserem Förderangebot Gebrauch zu machen."

Filiz Anlak-Nazir, Bayer-Mitarbeiterin in Berlin, bietet beispielsweise an einem Abend in der Woche Deutsch-Unterricht in einem Asylbewerber-Wohnheim in Berlin-Charlottenburg an. Sie hat zudem mit ihren Mitstreitern mithilfe der Bayer-Stiftung dort eine Bibliothek eingerichtet.

Insgesamt stehen in der aktuellen Runde des Bayer-Ehrenamtsprogramms 350.000 Euro an Fördermitteln für die erfolgreiche Umsetzung bereits laufender oder den Start neuer Projekte von Sozialträgern bereit. Jeder, der sich persönlich in einem konkreten Projekt ehrenamtlich engagiert, kann dafür eine finanzielle Unterstützung in Höhe von bis zu 5.000 Euro beantragen. Die Bewerbung ist online möglich unter https://secure.bayer.com/foundations2014/ehrenamtsprogramm.aspx.

Eine Jury aus Ehrenamts-Experten wird Mitte November 2015 über die Förderanträge entscheiden.

Bereits Anfang Juli 2015 hat die Bayer Science & Education Foundation ein Pilotprojekt mit dem Berliner Senat und weiteren Partnern gestartet, das erstmals zielgruppengerechte Unterrichtsmaterialien entwickelt und Lehrerinnen und Lehrer fortbildet, um die Eingliederung von Flüchtlingskindern ohne Deutsch-Kenntnisse in den Regelunterricht zu erleichtern und Talente individuell zu fördern.


Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

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