Stadtplan Leverkusen
11.08.2015 (Quelle: BdV Leverkusen)
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Berliner Mauer war Symbol für Unrecht und Unfreiheit


Der Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen Leverkusen, Rüdiger Scholz, erinnert an den 54. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer am 13.August. Gleichzeitig mahnt er, die unzähligen Opfer nicht zu vergessen, die ihr Leben an der innerdeutschen Grenze verloren, weil sie von der Unfreiheit in Deutschland-Ost in die Freiheit nach Deutschland-West wollten.

Bis zum Mauerbau verließen knapp 2,7 Millionen Menschen die DDR, davon über 1,6 Million über die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin. Mit dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 wurde den Menschen in der DDR diese letzte Möglichkeit für eine Flucht in den Westen Deutschlands genommen.

54 Jahre nach dem Mauerbau scheinen die Geschehnisse um die deutsche Teilung immer mehr in Vergessenheit zu geraten. Befragungen ergeben, dass Schülerinnen und Schüler heute nichts mit dem Datum 13. August 1961 oder dem Begriff „Berliner Mauer“ anfangen können. Sie wissen nicht, dass das DDR-Regime einen Schießbefehl erlassen hatte, durch den allein an der Berliner Mauer 125 Menschen getötet wurden, wobei 80 Prozent der Opfer jünger als 30 Jahre alt waren. Das letzte Opfer, das am 5. Februar 1989 an der Berliner Mauer erschossen wurde, war der erst 20jährige Chris Gueffroy.

Es ist deshalb vor allem eine Aufgabe der Schulen, dieses Thema intensiv zu behandeln. Zeitzeugen können dazu beitragen, dass die Erinnerung an das Grauen an der innerdeutschen Grenze erhalten bleibt. Auch Klassenfahrten zu einer der Gedenkstätten, die an die Verbrechen des SED-Regimes erinnern, sollten zur Pflichtveranstaltung im Geschichtsunterricht gehören. Die Landesregierung ist aufgefordert, für diese wichtige und notwendige Aufgabe die Kosten zu übernehmen. Das wäre eine wertvolle Investition in die Demokratieförderung der Schülerinnen und Schüler und ist auch im 25. Jahr der deutschen Wiedervereinigung eine Notwendigkeit.


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Letzte Änderung am 11.08.2015 15:36 von leverkusen.
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