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Deutsche Bahn steigt aus Planungen zum Rialto-Boulevard und Bahnhofsgebäude aus – jetzt ist die WGL am Zug!

Veröffentlicht: 14.01.2015 // Quelle: SPD-Fraktion

Mit großer Verwunderung hat die SPD-Ratsfraktion das Schreiben der DB Station&Service AG zur Kenntnis genommen, wonach sie aufgrund negativer Presseberichterstattung von den Plänen Abstand nehmen möchte, den Rialto-Boulevard anzumieten und ein neues Bahnhofsgebäude zu errichten. Der Fraktionsvorsitzende Peter Ippolito führt hierzu aus: „Wenn sich ein Großkonzern wie die Deutsche Bahn schon bei den ersten kritischen Tönen in der Presse von so einem Projekt postwendend wieder verabschiedet, ist er anscheinend selbst von den eigenen Plänen nicht wirklich überzeugt.“ Es sei kaum vermessen, den Mietverzicht einer städtischen Gesellschaft in Höhe von 98.000 Euro kritisch zu hinterfragen.

Für den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Uwe Richrath heißt dies allerdings keineswegs, dass die Pläne für ein neues Bahnhofsgebäude in Wiesdorf nun ad acta gelegt werden müssen. Richrath, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der städtischen Wohnungsgesellschaft, stellt klar: „Auch die WGL kann ein solches Bahnhofsgebäude bauen, in das sich die Deutsche Bahn gerne mit einem Fahrkartenverkauf einmieten kann. Die städtebauliche Entwicklung muss gerade von einer kommunalen Wohnungsgesellschaft maßgeblich mit vorangetrieben werden.“ Ebenso soll die WGL auch die Verlängerung und den Ausbau des Rialto-Boulevards unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten prüfen. „Die Stadt muss nun endlich aber der WGL die erforderlichen Grundlageninformationen zu den beabsichtigten Planungen liefern“, formuliert Richrath die klare Erwartungshaltung an die Verwaltungsspitze.

Nicht unkritisch sieht Peter Ippolito dagegen die Planungen, das Bahnhofsgebäude aufzustocken und dort Verwaltungseinheiten unterzubringen. „Büroarbeitsplätze an dieser Stelle sollten sehr gut überlegt sein, denn wegen der notwendigen Vorkehrungen hinsichtlich Schallschutz und Dämmung dürften die Baukosten sicherlich bei 3.000 Euro pro Quadratmeter liegen, was einer Miethöhe von 20 Euro je Quadratmeter entsprechen dürfte.“ Außerdem weist Ippolito darauf hin, dass die Stadtverwaltung derzeit überhaupt kein Unterbringungsproblem für ihre Mitarbeiter hat. Gerade erst steht eine aktuelle Vorlage über die Anmietung von zusätzlichen Räumlichkeiten im Innovationspark für den Fachbereich Personal und Organisation zum Beschluss an. Diese Mitarbeiter sind also am Standort Marie-Curie-Straße gebunden. Da der Oberbürgermeister die Stadt als Ankermieter für weitere Büroflächen mehrfach ins Gespräch gebracht bzw. bereits Zusagen gegeben hat, hat die SPD-Fraktion kürzlich ein Belegungskonzept angefordert.

Uwe Richrath ergänzt: „Wir betrachten den Bahnhof Leverkusen-Mitte, den Rialto-Boulevard, aber auch die City C als eine Einheit, die wir gemeinschaftlich im Dialog mit allen Beteiligten entwickeln wollen.“ Außerdem mahnt Richrath an, dass ein solches Projekt im Vorfeld mit allen Beteiligten im Detail hätte besprochen werden müssen, bevor es an die Öffentlichkeit gegangen ist. Richrath stellt abschließend heraus: „Jetzt gilt es, gemeinsam an der Aufwertung der Innenstadt zwischen Bahnhof und City C zu arbeiten. Anstelle eines schnellen Vorpreschens ist ein Netzwerk zwischen der Wohnungsgesellschaft, den Mietern in der Ladenpassage, den Eigentümern im City-Center und der Verwaltung notwendig. Nur so kann das Entree in die Innenstadt gelingen!“

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