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Bayer schließt Übernahme des Consumer-Care-Geschäfts von Merck & Co., Inc. (USA) für 14,2 Mrd.USD ab
Bayer wird führend im Bereich OTC in Nord- und Lateinamerika und nimmt globale Top-Positionen in wichtigen OTC-Kategorien ein

Erica Mann leitet das neue Consumer-Care-Geschäft von Bayer
Weichen für erfolgreiche Integration gestellt / Strategische Pharma-Kooperation von Bayer und Merck & Co., Inc. im Bereich sGC-Modulatoren tritt in Kraft
Veröffentlicht: 01.10.2014 // Quelle: Bayer

Bayer hat die Übernahme des Consumer-Care-Geschäfts des US-Pharmakonzerns Merck & Co., Inc., Whitehouse Station, NJ (USA), abgeschlossen. Die Transaktion wurde nach Erhalt der erforderlichen Kartellfreigaben zum 1. Oktober 2014 vollzogen. "Diese Akquisition ist ein Meilenstein für Bayer. Wir wollen unser attraktives Geschäft mit rezeptfreien Produkten auch weiterhin sowohl durch organisches Wachstum als auch durch ergänzende Akquisitionen ausbauen", erklärte der Vorstandsvorsitzende von Bayer, Dr. Marijn Dekkers. Für die Akquisition hat Bayer einen Kaufpreis von 14,2 Milliarden US-Dollar gezahlt, abzüglich bestimmter Beträge, die bis zum Erhalt der Kartellfreigaben in Mexiko und der Republik Korea zurückgehalten werden. Die Integration des erworbenen Geschäfts ist bereits erfolgreich gestartet. Geleitet wird das kombinierte Geschäft von Erica Mann, Mitglied des Executive Committees von Bayer HealthCare und verantwortlich für die Division Consumer Care.

Durch die Akquisition wird das Geschäft mit rezeptfreien (Over-The-Counter - OTC) Produkten von Bayer in mehreren Therapiegebieten und Regionen deutlich verstärkt. Der Pro-forma-Umsatz des kombinierten Consumer-Care-Geschäfts von Bayer und Merck & Co., Inc. betrug im Jahr 2013 rund 7,4 Milliarden US-Dollar (5,5 Milliarden Euro), davon entfielen etwa 2,2 Milliarden US-Dollar auf Merck & Co., Inc. Damit wird Bayer weltweit zum zweitgrößten Anbieter in einer stark diversifizierten Branche - nach dem kombinierten OTC-Geschäft von Novartis und GlaxoSmithKline, das im kommenden Jahr zusammengeführt werden soll, und vor dem bisher weltgrößten Anbieter Johnson & Johnson.

Zudem ist Bayer ab jetzt führend im Bereich OTC in Nord- und Lateinamerika und besetzt die globalen Spitzenpositionen in zwei der fünf wichtigsten Segmente der rezeptfreien Gesundheitsprodukte: Dermatologie und Magen-Darm-Erkrankungen. In der Kategorie Erkrankungen der oberen Atemwege (Erkältung/Allergien/Nasennebenhöhlen/Grippe) ist Bayer weltweit zur Nummer zwei aufgerückt. Im Segment Nahrungsergänzungsmittel belegt das Unternehmen weiterhin den zweiten Rang und in der Schmerztherapie den dritten.

Zum erworbenen Consumer-Care-Geschäft von Merck & Co., Inc. gehören Produkte vorwiegend in den Bereichen Erkrankungen der oberen Atemwege, Dermatologie inklusive Sonnenschutz, Fußgesundheit und Magen-Darm-Erkrankungen. Die wichtigsten Marken sind Claritin™ (Allergien), Coppertone™ (Sonnenschutz), MiraLAX™ (Magen-Darm-Erkrankungen), Afrin™ (Erkältung) sowie - in Nord- und Lateinamerika - Dr. Scholl’s™ (Fußgesundheit). Die Produkte ergänzen das bisherige Markensortiment rezeptfreier Medikamente von Bayer. Dazu gehören z. B. Aspirin™ und Aleve™ als Schmerzmittel sowie Canesten™ oder Bepanthen™/Bepanthol™ im Bereich der Dermatologie. Die Produktpalette von Bayer umfasst ferner Nahrungsergänzungsmittel, z. B. Supradyn™, One-A-Day™, Berocca™, Elevit™ und Redoxon™, Antacida gegen Magenübersäuerung wie Rennie™ und Talcid™ sowie Erkältungsmittel wie Alka-Seltzer Plus™ und White&Black™.

Der Kaufpreis für das Geschäft von Merck & Co., Inc. von 14,2 Milliarden US-Dollar beinhaltet eine Zahlung für das Claritin™- und Afrin™-Geschäft in bestimmten Ländern, in denen diese Produkte noch rezeptpflichtig sind.

Bayer erwartet aus der Integration erhebliche Kostensynergien, insbesondere bei Marketingaufwendungen und Herstellungskosten, in der Größenordnung von 200 Millionen US-Dollar pro Jahr ab 2017. Zudem sollen die erhöhte Vertriebskraft und die Nutzung der globalen Infrastruktur von Bayer dabei helfen, die von Merck & Co., Inc. erworbenen Marken in Schlüsselländern außerhalb der USA einzuführen und so 2017 bereits zu Umsatzsynergien in Höhe von etwa 400 Millionen US-Dollar führen. Die Einmalkosten im Zusammenhang mit der Transaktion und der Zusammenführung der Geschäfte setzt Bayer mit insgesamt etwa 0,5 Milliarden US-Dollar vornehmlich in den Jahren 2014/2015 an. Die Akquisition soll bereits im ersten Jahr nach Vollzug einen positiven Beitrag von 2 Prozent zum bereinigten Konzernergebnis je Aktie leisten.

Die Akquisition wurde mit einem Brückenkredit zwischenfinanziert. Ein Teil dieses Kredits wurde bereits durch zwei Hybridanleihen im Volumen von insgesamt 3,25 Milliarden Euro abgelöst. Für die weitere Ausfinanzierung am Kapitalmarkt ist die Begebung von zusätzlichen Anleihen geplant.

Integration erfolgreich gestartet
Im neuen Consumer-Care-Geschäft von Bayer werden rund 2.000 bisherige Mitarbeiter von Merck & Co., Inc. und etwa 8.800 Beschäftigte von Bayer unter einem Dach zusammengeführt. Der Integrationsprozess ist mit der Entscheidung über die Besetzung der beiden oberen Führungsebenen im Juli 2014 bereits erfolgreich gestartet. Die dritte Ebene soll noch im Herbst 2014 besetzt werden. "Unser Ziel ist es, die besten Kräfte und Fähigkeiten beider Organisationen miteinander zu vereinen", sagte Erica Mann. Das fusionierte Geschäft soll von den bisherigen Bayer-Standorten in Whippany (New Jersey/USA), Basel (Schweiz), Schanghai (China), Leverkusen (Deutschland) und Singapur aus gesteuert werden.

Bayer erhält bis zu 2,1 Milliarden US-Dollar aus strategischer Pharma-Kooperation
Mit der Übernahme tritt auch die zwischen Bayer und Merck & Co., Inc. vereinbarte strategische Pharma-Kooperation auf dem Gebiet der Modulation von löslicher Guanylat-Zyklase (sGC) in Kraft. Mit der bereits durch die zuständigen Kartellbehörden freigegebenen weltweiten Entwicklungs- und Vermarktungskooperation will Bayer seine Entwicklungsmöglichkeiten im Geschäftsfeld der Herz-Kreislauf-Therapien stärken. Merck & Co., Inc. leistet in diesem Zusammenhang Zahlungen von bis zu 2,1 Milliarden US-Dollar an Bayer. Diese bestehen aus einer Vorauszahlung von 1 Milliarde US-Dollar, die kurz nach Inkrafttreten der Vereinbarung geleistet werden soll, sowie umsatzabhängigen Meilensteinzahlungen von bis zu 1,1 Milliarden US-Dollar für künftige gemeinsame Umsätze auf Basis von bestimmten Wirkstoffen aus der Zusammenarbeit, einschließlich des Lungenhochdruckmittels Adempas™ (Riociguat).

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