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Mit dem hunderttausendsten Einwohner wurde vor 50 Jahren Leverkusen zur Großstadt

Als die Computer noch Namen hatten
Veröffentlicht: 14.11.2013 // Quelle: Stadtverwaltung

"Hurra, ein Junge!", titelten die Zeitungen vor 50 Jahren. Thomas Krüger war mit seiner Geburt am 17. November 1963 der hunderttausendste Einwohner der Stadt und machte Leverkusen damit zur Großstadt. Er wurde als Zwilling geboren, seine Schwester Marlene kam als hunderttausendunderste Einwohnerin zur Welt. Damit war Leverkusen die 56. Großstadt der Bundesrepublik - gerade 33 Jahre nach der Stadtgründung.
1963 war ein Jahr, in dem intensiv gebaut wurde: "Noch nie gingen in Leverkusen so viele Richtkränze an städtischen Bauvorhaben hoch wie 1962" heißt es in der NRZ am Neujahrstag 1964 in einem Grußwort des Oberbürgermeisters und Oberstadtdirektors zum Jahreswechsel. Aufgeführt werden weiter: "Gemeinschaftsschule Netzestraße, Pestalozzischule, Gemeinschaftsschule Adolfsstraße, Kindergarten Pregelstraße, Mädchenberufsschule Bismarckstraße, katholische Knabenschule Dhünnstraße, Anbau Realschule am Neuenhof." Im Jahr 1963 wurde die damalige Gemeinschaftsschule Elbestraße eingeweiht und der Südring bis zur B51 ausgebaut. Außerdem konnten 1963 das Bayerhochhaus bezogen werden. In Rheindorf und Steinbüchel wurde auf großen Baustellen neuer Wohnraum geschaffen.
Jeder zweite Haushalt in Leverkusen hatte 1963 schon ein Auto - und man war noch stolz auf alles was mit Autos zu tun hatte. Der Verwaltungsbericht 1963 zeigt den ersten beleuchteten Autobahnabschnitt der Bundesrepublik bei Leverkusen.
Geplant wurde 1963 der Neubau der Innenstadt mit City C mit 3000 "unterirdischen Einstellplätzen für Autos" "Noch bevor die ersten Geschäftsbauten entstehen, wird in einem dreigeschossigen Keller ein modernes Parkplatz-, Andienungs-, und Versorgungssystem errichtet," heißt es im Verwaltungsbericht der Stadt 1962-1964. Im Dezember 1963 wurde das erste Modell der City C vorgestellt. Auch das Forum war schon als Vorentwurf vom Architekten Ulrich S. von Altenstadt geplant.
1963 war Leverkusen eine der ersten Städte ihrer Größe in der Bundesrepublik Deutschland die über die Anschaffung einer EDV-Anlage nachdachte. Nach einem Vergleich verschiedener Systeme entschied man sich für die IBM Anlage 1440 D mit drei Magnetplattenspeichern. 1964 trat dieser neue Mitarbeiter der Stadt seinen Dienst an: Man nannte ihn "Mr. ED". Er war der erste Computer der Stadt.

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