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Bayer Kultur präsentiert die neue Spielzeit: Kontroverse zwischen "Glauben und Wissen"

Die Saison 2011/12 steht unter dem gleichnamigen Motto
Veröffentlicht: 11.05.2011 // Quelle: Bayer

Unter dem Motto "Glauben und Wissen" steht die neue Spielzeit 2011/12 von Bayer Kultur. Dieses Thema durchzieht alle vier künstlerischen Sparten und findet sich in nahezu jeder der über 150 Veranstaltungen wieder. "Auch in dieser Saison hat Bayer Kultur etliche Projekte zu diesem Thema konzipiert und wir konnten wieder viele Künstler dazu bewegen, eigens auf dieses Motto zugeschnittene Programme zu konzipieren", freute sich Dr. Volker Mattern, Leiter Bayer Kultur, bei der Präsentation des neuen Programms. "In allen Sparten greifen wir das Thema auf und beleuchten es aus unterschiedlichsten Blickwinkeln."

Dr. Monika Schütze, Leiterin der Abteilung Kultur und Kommunikationszentrum der Bayer AG, zeigte sich sehr zufrieden mit den Entwicklungen der Besucherzahlen. "Innerhalb einer Saison ist es Bayer Kultur gelungen, seinen Besucherzuspruch signifikant zu erhöhen. Dies zeigt, dass die Arbeit von Volker Mattern und seinem Team nicht nur in Leverkusen, sondern auch im Umland auf großes Interesse stößt." Besonders hob sie hervor, dass auch die neuen Angebote des Bereiches "Mitmachen!" für Kinder und Jugendliche auf Anhieb gut angenommen wurden.

Die Frage nach dem Verhältnis von "Glauben und Wissen", nach der Widersprüchlichkeit und gegenseitigen Bedingung der beiden Pole beschäftigt die Menschheit schon seit Anbeginn. Die Auseinandersetzung damit spiegelt sich folglich im Schaffen vieler Künstler wider. Eines der zentralen Projekte in der Spielzeit 2011/12 ist "Israel in Egypt". "Dieses Oratorium von Georg Friedrich Händel thematisiert nicht nur den Auszug des israelitischen Volkes aus Ägypten, sondern es kommt bei uns in einer einzigartigen Besetzung auf die Bühne", erläutert Mattern. "Beteiligt sind neben l’arte del mondo und dem Tölzer Knabenchor auch der weltberühmte israelische Musiker Yair Dalal mit seinem Ensemble, das aus jüdischen und muslimischen Musikern besteht." Weitere musikalische Schwerpunkte sind die Komponisten Johann Sebastian Bach und Franz Liszt, während die Frage nach dem Wissen in der Musik über Komponisten der Zweiten Wiener Schule wie Arnold Schönberg oder Alban Berg eher musiktheoretisch beantwortet wird. Zu hören sind international renommierte Künstler wie Midori, Sharon Kam, Xavier de Maistre, Gautier Capuçon oder Lars Vogt.

Fortgesetzt wird das exquisite Abonnement "Pasticcio", in dem diesmal neben Ute Lemper und dem Star-Tenor Christoph Prégardien auch Dominique Horwitz zu Gast sein wird. Gemeinsam mit dem Signum Quartett erarbeitet der beliebte Schauspieler einen Abend rund um Franz Kafka. Nach dem erfolgreichen Start mit "Medonte" im vergangenen Jahr wird auch 2011 wieder eine Opernausgrabung auf die Bühne des Kulturhauses kommen: "La finta giardiniera" von Pasquale Anfossi ist der direkte Vorläufer zu Mozarts gleichnamigem Werk.

Zentrale Positionen des Schauspiel-Programms sind Gastspiele der Münchner Kammerspiele mit "Hiob" oder Ödon von Horváths "Glaube Liebe Hoffnung" vom Theater Bremen. Aber auch das Maxim Gorki Theater Berlin, das Staatstheater Stuttgart und das Berliner Ensemble kommen wieder nach Leverkusen. Ein besonderes Ereignis wird die Europäische Erstaufführung von Stephan Bruckmeiers "The Dream of getting a Job", das in Nairobi zur Uraufführung kommt und eine Kooperation mit Bayer Kultur darstellt.

Die Auseinandersetzung mit religiösen und wissenschaftlichen Themen hat auch viele Bildende Künstler inspiriert. Die italienische Fotografin Giorgia Fiorio ist in der ganzen Welt auf die Suche nach religiösen Riten gegangen - die Ergebnisse sind in der Schau "Ritus. Die Gabe" zu sehen. Klara Hobza, Markus Zimmermann und Andreas Zybach hingegen sind drei junge Künstler, die ihr Atelier zum Labor erklärt und sich intensiv mit systematisiertem, erforschtem Wissen auseinandergesetzt haben. Die erste Ausstellung der Saison wird erneut von zwei "Labor Berlin"-Künstlern gestaltet. Züli Aladağ beschäftigt sich in seinem Film "Die Anderen" mit Muslimen in Deutschland, Reynold Reynolds hingegen spürt dem Phänomen "Nicht-Wissen" auf eine besondere Art nach, indem er Porträts von Menschen präsentiert, deren Verschwinden bis heute nicht geklärt ist.

Der Tanz-Spielplan umfasst 2011/12 insgesamt sechs Produktionen und damit eine mehr als üblich, denn im Rahmen der Kulturachse Leverkusen-Berlin und des stART-Projektes kommt es zur Uraufführung einer Choreographie der jungen finnischen Tänzerin und Choreographin Milla Koistinnen, die an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" studiert.

Das gesamte Programm, das auch wieder eine große Zahl an Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche beinhaltet, ist in der Spielzeitbroschüre veröffentlicht, die ab sofort an allen bekannten Auslagestellen erhältlich ist, an alle Abonnenten verschickt wird und im Internet unter http://www.kultur.bayer.de zum Download bereit steht. Vorbestellungen für die Veranstaltungen der kommenden Saison sind im Bayer Kultur-Kartenbüro, unter 0214/30-41283 oder über mailto:kartenbuerokultur@bayer.com ab sofort möglich.


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