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26.07.2005 (Quelle: Bayer)
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Bayer hält Emissionen trotz gestiegener Produktion niedrig
Treibhausgas-Emissionen konnten weiter gesenkt werden


Zahlen 2004 zu Sicherheit und Umwelt online

Die Bayer AG hat trotz deutlich gestiegener Produktion die Mengen an Emissionen und Abfällen auf dem niedrigen Niveau der Vorjahre halten können. Dies gelang aufgrund stetiger Weiterentwicklungen im Rahmen des Umweltschutzes, verbesserter Verfahren und konsequenter Nutzung von Recycling-Möglichkeiten. In einigen Bereichen konnten sogar weitere Reduzierungen erreicht werden: So sanken die Treibhausgas-Emissionen pro Produkt-Tonne im Vergleich zum Jahr 2003 um 14 Prozent. Dies geht aus dem jüngsten Bericht zur Umwelt- und Sicherheitsstatistik des Bayer-Konzerns hervor, der jetzt im Internet veröffentlicht wurde. Die Systematik der Datenerhebung wurde von unabhängigen Gutachtern überprüft und attestiert.

Die Parameter der Umweltbilanz zu den Emissionen in die Luft und in das Wasser, zu Abfallmengen sowie zum Ressourceneinsatz weisen im Jahr 2004 nahezu die gleichen Mengen wie im Jahr 2003 aus. Das entspricht einer effektiven Reduzierung der Werte und Mengen der spezifischen Emissionen, da gleichzeitig die gesamte Produktionsmenge um 22 Prozent gestiegen ist: von 12,8 Millionen Tonnen im Jahr 2003 auf 15,6 Millionen Tonnen im Vorjahr.

Besonders die Daten der Treibhausgas-Emissionen belegen exemplarisch die weiteren Fortschritte in der umweltschonenden Produktion. "Bayer hat bereits in den vergangenen Jahren durch die Veränderung von Verfahren, Ausschöpfung moderner Technologien, Schließung alter Anlagen sowie den Einsatz energieeffizienter Kraftwerke die Treibhausgas-Emissionen drastisch um mehr als 60 Prozent reduziert", erläutert Dr. Udo Oels, im Vorstand des Unternehmens verantwortlich für Innovation, Technologie und Umwelt. "Damit haben wir sowohl die Vorgaben des deutschen Bundestages als auch des Kyoto-Protokolls - Reduktion um 50 Prozent bis 2020 - bereits 15 Jahre vor Ablauf der Frist übererfüllt."

Im Jahr 2004 konnten die Emissionen gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent weiter reduziert werden: von 0,42 auf 0,36 Tonnen Emissionen pro Produkt-Tonne. Auch beim klimapolitisch bedeutsamen schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen erzielte Bayer weitere Fortschritte: Seit 1998 sind 15 Prozent der eingesetzten Energie eingespart worden - trotz ständig gewachsener Produktion.

Die Menge der in 2004 angefallenen Abfälle blieb ebenfalls auf dem Niveau des Vorjahres. Im Vergleich zu 1998 hat sich die Abfallmenge des Bayer-Konzerns sogar halbiert. Dieses Ergebnis wurde erreicht durch die kontinuierliche Verbesserung der Produktionsprozesse, den Einsatz abfallvermeidender Rohstoffe, die Veräußerung von Firmenanteilen und die Entwicklung langlebiger Produkte.

Die verbesserte Abwasserreinigung führte zu einer signifikanten Verringerung der Stickstoff-Emissionen um 13 Prozent - von 3.200 Tonnen im Jahr 2003 auf 2.800 im Jahr 2004. Maßnahmen wie der Ausbau der Kläranlage in Leverkusen trugen zu einer Reduzierung die Stickstoff-Emissionen um mehr als die Hälfte seit 1998 bei.

Auch die unermüdlichen Anstrengungen des Konzerns zur Verbesserung der Arbeitssicherheit mit einer Vielzahl von Schulungen und Aktionen zeigen weitere Erfolge: Die Unfallquote (Arbeitsunfälle pro eine Million Arbeitsstunden) sank von 3,4 im Jahr 2003 auf 2,7 im Jahr 2004.

Alle relevanten Sicherheits- und Umweltdaten wurden weltweit an sämtlichen Bayer-Standorten erhoben - nicht nur an den Produktionsstätten, sondern auch in Lägern, Forschungslabors und Büros. Die Systematik der Datenerhebung wurde durch die renommierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte evaluiert und attestiert.

Bei Erhebung und Präsentation der HSE-Daten (englisch: "Health, Safety and Environment", abgekürzt: HSE) orientiert sich Bayer an den Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI), einer mit den Vereinten Nationen kooperierenden Organisation, die internationale Leitlinien für die Umweltberichterstattung erarbeitet hat. Bayer unterstützt die GRI als einziges deutsches Unternehmen durch aktive Mitarbeit bei der Weiterentwicklung dieser Leitlinien in international zusammengesetzten Arbeitsgruppen.

Als erstes Unternehmen der Chemie-Branche hatte Bayer bereits 1995 begonnen, sich qualitative und quantitative Ziele zur kontinuierlichen Verbesserung der Mitarbeiter-Sicherheit und des Schutzes von Gesellschaft und Umwelt zu setzen - um sich an der Erreichung der Ziele messen zu lassen und regelmäßig darüber zu berichten. Denn verantwortungsbewusstes Handeln ist ein integraler Bestandteil der Bayer-Unternehmenspolitik und gehört zur weltweit gelebten Unternehmenskultur.

Den Bayer-Bericht mit den Umwelt- und Sicherheitsdaten 2004 finden Interessenten im Internet unter: www.nb.bayer.de.


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Letzte Änderung am 29.10.2015 21:45 von leverkusen.
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