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Bayer verkauft Haushaltsinsektizide für 725 Millionen Euro an SC Johnson

Wirkstoff-Produktion verbleibt beim Leverkusener Konzern
Veröffentlicht: 12.11.2002 // Quelle: Bayer

Der Bayer-Konzern will das Haushaltsinsektizid-Geschäft seiner Division Consumer Care an das amerikanische Unternehmen SC Johnson für 725 Millionen Euro verkaufen. Damit erhält SC Johnson weltweit das Recht, Produkte wie Baygon®, Autan®, Bayclin® und Bayfresh® zu vermarkten. Das Closing soll – vorbehaltlich der erforderlichen Zustimmungen der zuständigen Kartellbehörden – für die Mehrzahl der Länder noch in diesem Jahr erfolgen.
Das Geschäft mit Haushaltsinsektiziden erzielte im Jahr 2001 einen Umsatz von rund 400 Millionen Euro. Alle der rund 2.300 überwiegend in den veräußerten Bereichen tätigen Mitarbeiter werden vom Erwerber übernommen. Die Wirkstoffe werden weiterhin von Bayer produziert und an SC Johnson sowie weitere Abnehmer geliefert.

"In unserem Consumer Care-Geschäft wollen wir uns auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren, das heißt auf die rezeptfreien Medikamente wie unter anderem Aspirin, Alka-Seltzer oder Canesten", so Werner Wenning, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG. Er fügte hinzu: "Ich freue mich, dass wir nach dem Closing bei Haarmann & Reimer nun ein weiteres Ziel bei der Straffung unseres Portfolios in diesem Jahr erreicht haben. Den Erlös werden wir – wie bei den anderen Transaktionen auch – zum Abbau der Nettoverschuldung einsetzen." Zuvor hatte Bayer bereits seinen Wohnungsbestand, die Restbeteiligung an der Agfa und das Generika-Geschäft in Frankreich und Spanien verkauft.

Dr. H. Fisk Johnson, Chairman des Unternehmens SC Johnson, sagte: "Seit über einem Jahrhundert hat SC Johnson sich zum Ziel gesetzt, Produkte zur Verfügung zu stellen, die die Lebensqualität der Menschen auf der ganzen Welt verbessern. Durch diesen Kauf erhalten wir Zugang zu den Ländern, in denen Insektenschutzmittel besonders gebraucht werden."


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