Aus den Ausführungen von Professor Dr. Fred-Robert Heiker

Otto-Bayer-Preisverleihung
Leiter der Zentralen Forschung der Bayer AG

Archivmeldung aus dem Jahr 2001
Veröffentlicht: 19.01.2001 // Quelle: Bayer

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

auch ich möchte Sie als Leiter der Zentralen Forschung der Firma Bayer ganz herzlich zu diesem ersten Teil des Otto-Bayer-Symposiums hier in Dortmund begrüßen. Ich werde Sie durch den ersten Teil der Veranstaltung führen. Heutiger Höhepunkt ist die 16. Vergabe des Otto-Bayer-Preises an Herrn Prof. Dr. Herbert Waldmann. Für diesen zweiten Teil übernimmt dann unser Forschungsvorstand Herr Dr. Bamelis die Regie.

Die Übergabefeierlichkeiten fanden in der Vergangenheit in Leverkusen statt, was sicher eine schöne Tradition war. Allerdings haben wir uns auch schon früher immer wieder überlegt, wie wir der Auszeichnung mit dem Otto-Bayer-Preis noch mehr Gewicht verleihen können. Wir glauben, dass wir mit der Übergabe des Preises am Wirkungsort des Laureaten im Rahmen eines Symposiums unter Einbezug der umliegenden Zentren der Wissenschaft und mit einer wesentlich größeren Zahl von Zuhörern wichtige Akzente setzen können.

Da ist zum Einen die bessere Publicity für das wissenschaftliche Umfeld. Es wird sichtbar, dass nicht nur eine Person, sondern auch die Forschungsstätte eine Auszeichnung erfährt.
Zum Anderen können wir als industrielles Unternehmen direkt vor Ort sagen und zeigen, wie wichtig für uns Kontakte, Kooperationen und Interdisziplinarität sind. Wir brauchen die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Forschung an Hochschulen und Forschungseinrichtungen – auch wenn eine direkte Verwertung in der Industrie häufig nicht gleich zu erkennen ist. Viele Beispiele von Innovationen beruhen auf Arbeiten, die aus der Grundlagenforschung stammen und die deren spätere Anwendung nicht im Geringsten zum Ziel hatten.

Wir wollen auch, dass die aus der interdisziplinären Zusammenarbeit resultierenden Vorteile vom wissenschaftlichen Nachwuchs erkannt und später in Forschung und Industrie gelebt werden.

Die Szene der chemischen Forschung unterliegt einem steten Wandel – das ist keine neue Erkenntnis – dennoch sind gerade in der letzten Dekade besonders große Veränderungen zu beobachten. Die Ergebnisse der industriellen Forschung basieren mehr denn je auf der Nutzung der Synergien verschiedener Fachdisziplinen innerhalb und außerhalb der Unternehmen und die Innovationen entstehen gerade häufig an den interdisziplinären Übergangsbereichen.

Es ist noch gar nicht lange her, da war die Chemische Industrie stolz darauf, die Erkenntnisse zu einer Produktentwicklung selbst erarbeitet zu haben. Heute nutzen wir mit großer Selbstverständlichkeit und erfolgreich Forschungsergebnisse aus Kooperationen mit Hochschulen, Forschungsinstituten und Venture-Capital-Unternehmen. Es gibt eine Reihe von Forschungsarbeiten, die an den genannten Einrichtungen fokussiert und effizienter durchgeführt werden können – also nutzen wir die Chance. Die Not-invented-here-Schwelle wird zunehmend abgesenkt. Wissen teilen, das ist die Herausforderung unserer Tage und so bitte ich Sie alle, auf diesem Symposium während der großzügig anberaumten Kaffeepause und beim anschließenden Stehempfang, zu dem alle eingeladen sind, "so viel wie möglich zu teilen".

Ich danke den Vortragenden der benachbarten Hochschulorte für Ihre spontane Zusage, das Symposium mit ihren Vorträgen zu bereichern. Mit den Themen bewegen wir uns im assoziativen Umfeld unseres Otto-Bayer-Preisträgers: Chemie, Biologie und Kommunikation.

Mit der sogenannten Grohe-Methode zur Synthese von Chinolonen zeigen wir Ihnen ein Beispiel von chemischen Arbeiten unseres Hauses, an dem Otto Bayer seine wahre Freude gehabt hätte. Auch die Bayer AG freut sich sehr über diesen Erfolg, da die innovativen Produkte Ciprofloxacin, Enrofloxacin und Moxifloxacin unseres Unternehmens ohne diese Methode undenkbar gewesen wären. Daher soll dieses Symposium auch Gelegenheit bieten, den Erfinder Dr. Klaus Grohe für sein Lebenswerk mit der Otto-Bayer-Medaille auszuzeichnen.

Nach der Kaffeepause kommt dann der Höhepunkt und dann stehen Sie, lieber Herr Waldmann, als Otto-Bayer-Preisträger ganz im Mittelpunkt.

Dafür, dass wir das Otto-Bayer-Symposium hier in diesem Hörsaal durchführen dürfen, möchte ich Ihnen Herr Kinne und damit dem Max-Planck-Institut ganz herzlich danken. Mit Ihrem Entgegenkommen fördern Sie auch unsere Anliegen und ich hoffe, dass wir Ihnen eine interessante Veranstaltung bieten! Wir wollen jetzt mit den Vorträgen beginnen.


Otto-Bayer-Preisverleihung
Anschriften aus dem Artikel: Alte Landstr 129, Albert-Einstein-Str 58

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