Stadtplan Leverkusen
14.07.2017 (Quelle: WFL)
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Halbzeitbilanz am Büromarkt - Vorstellung des WfL-Geschäftsberichtes 2016


Eine nachhaltige Wachstumsdynamik am Büromarkt Leverkusen, eine anhaltend hohe Passantenfrequenz in der City und der neue, digitale Geschäftsbericht der WfL – an Themen vom Wirtschaftsstandort mangelt es in diesen Tagen nicht. Beim Pressegespräch blickte WfL-Geschäftsführer Dr. Frank Obermaier auf das erste Halbjahr 2017 zurück.
Med360°, Der Weidener, pronova BKK und Globalways sind nur einige der Neubauprojekte, die derzeit am Standort verwirklicht werden oder bereits abgeschlossen sind. Sie unterstreichen, dass sich am Büromarkt Leverkusen die Wachstumsdynamik der letzten Jahre fortgesetzt hat. Die Initiierung neuer Projektentwicklungen durch namhafte Investoren – wie beispielsweise das Büro-Neubauprojekt „IP7“ im Innovationspark Leverkusen – lässt erahnen, dass ein Ende der Dynamik nicht in Sicht ist.
Positive Nachrichten gab es diese Woche auch in Sachen Einzelhandel in Leverkusen. Das Frankfurter Maklerhaus Jones Lang LaSalle veröffentliche wieder seine jährlichen Passantenzählungen in 170 bundesdeutschen Einkaufsstraßen. Ergebnis: als Mittelzentrum steht die Fußgängerzone in der City Leverkusen mit durchschnittlich 3.180 Passanten pro Stunde im landesweiten Vergleich gut dar. Ein Zeichen dafür, dass sich der stationäre Handel gegenüber dem Onlinehandel behaupten kann und die City ein attraktiver Einkaufsort ist.

www.wfl-geschaeftsbericht.de/2016
Nachtrag der WFL vom 17.07.2017
Passantenfrequenz: Fußgängerzone in der City Leverkusen steht im landesweiten Vergleich gut dar
Letzte Woche war wieder Zeugnistag – auch für die bundesdeutschen Einkaufsstraßen. Das bekannte Frankfurter Maklerhaus Jones Lang LaSalle veröffentlichte seine jährlichen Passantenzählungen in 170 bundesdeutschen Einkaufsstraßen. Leverkusen kommt hier im Vergleich zu den anderen Fußgängerzonen in Nordrhein-Westfalen gut weg. Mit durchschnittlich 3.180 Passanten pro Stunde liegt der Wiesdorfer Platz landesweit zwar „nur“ auf Platz 26 (bundesweit auf Platz 94), auf den Plätzen davor befinden sich, abgesehen von der Gelsenkirchener Bahnhofstraße auf Platz acht und vom Neusser „Büchel“ auf Platz 21, aber nur Einkaufsstraßen von Oberzentren wie Köln, Düsseldorf, Dortmund, Münster oder Aachen. Diese Städte weisen jedoch aufgrund ihrer Funktion ein viel größeres regionales Käufereinzugsgebiet auf als ein Mittelzentrum wie Leverkusen. Auch die seit Jahren konstanten Zahlen von über 3.000 Passanten pro Stunde zeigen, dass sich Leverkusen als Einkaufsstadt zwischen den beiden Metropolen Köln und Düsseldorf regional sehr gut behauptet und nach wie vor ein beliebtes Einkaufsziel auch für Menschen aus dem Bergischen ist.
„Die konstanten Passantenzahlen am Wiesdorfer Platz freuen uns im Hinblick auf die rasante Entwicklung des Onlinehandels sehr“, so Dr. Frank Obermaier, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Leverkusen. „Sie zeigen, dass sich der stationäre Einzelhandel in der City weiterhin behaupten kann.“ Dennoch, so Obermaier, müssten gemeinsam mit den lokalen Händlern Strategien und Maßnahmen entwickelt werden, wie sich der stationäre, inhabergeführte Facheinzelhandel in Leverkusen den Herausforderungen stellen und als erlebnisreiche Alternative dem Mausklick von zu Hause entgegentreten kann. Diese Maßnahmen müssten vor den schnell wechselnden Käufer- und Verkäuferverhalten im Onlinehandel jedoch sorgfältig abgewogen werden. Unüberlegter Aktionismus wie der Aufbau eines eigenen Onlineshops könnten sich für die Händler am Ende als ineffizient und teuer herausstellen.
Die diesjährige Zählung von Jones Lang LaSalle in insgesamt 170 Einkaufsstraßen bundesweit erfolgte zeitgleich am Samstag, 6. Mai 2017 in der Zeit von 13.00 bis 16.00 Uhr. In Städten, in denen Werte durch äußere Rahmenbedingungen (z.B. Witterung, oder Veranstaltungen) deutlich beeinflusst wurden, ist in der Folgewoche erneut gezählt worden.

2. Nachtrag der WFL vom 17.07.2017
Nachhaltige Wachstumsdynamik am Büromarkt Leverkusen

Im ersten Halbjahr 2017 hat sich am Büromarkt Leverkusen die Wachstumsdynamik fortgesetzt – mit Neuansiedlungen, Baufortschritten, Fertigstellungen und der Initiierung neuer Projektentwicklungen durch namhafte Investoren. Ein Überblick:
Der Neubau der Unternehmenszentrale der Krankenkasse pronova BKK am Standort Leverkusen macht große Fortschritte. Im Mai 2017 feierten die Beteiligten Richtfest. Voraussichtlich im März 2018 wird der Neubau in der Leverkusener City, der von der Aachener Landmarken AG realisiert wird, bezugsfertig sein. Dann werden rund 600 Mitarbeiter auf 12.900 m² Mietfläche arbeiten.
Im Innovationspark Leverkusen (IPL) sind gleich zwei Neubauvorhaben weit gediehen. Neben dem Gesundheitsdienstleister Med 360°, der mit seinem Hauptsitz auf rund 6.000 m² Bruttogeschossfläche in den IPL zieht, nimmt auch Neubau des Unternehmenssitzes der Ulrich Müller Weidener Fleischgroßhandel GmbH– kurz „DER WEIDENER“ – Formen an. Hier war im Juni Richtfest. Auf einer Fläche von ca. 9.600 m² entsteht derzeit der neue Verwaltungs-, Handels- und Produktionsbetrieb des Unternehmens mit eigenem Bistro und Abholmarkt. Mietflächen für Büronutzung stehen auch externen Unternehmen zur Verfügung. Nach Fertigstellung werden hier bis zu 100 Beschäftigte in verschiedenen Bereichen arbeiten. Im Januar 2018 soll der Umzug vom jetzigen Standort in Kürten in den IPL erfolgen.
Die Globalways AG hat Anfang Mai das modernste Rechenzentrum NRWs im Leverkusener Gewerbegebiet Fixheide offiziell eingeweiht. Es ist das erste Rechenzentrum in Deutschland, welches in Modulbauweise errichtet wurde.
Es umfasst rund 2.000 m² Fläche in der ersten Bauphase, weitere 3.500 m² sind am Standort in Leverkusen in Planung.
In der Neuen Bahnstadt Opladen, auf dem Gelände des ehemaligen Ausbesserungswerks der Deutschen Bahn, entstehen unter dem Namen „Cube Factory 577“ und „Cube Offices 574“ zwei Immobilienprojekte.
Während in den südlichen Bestandshallen Nutzungen für Gastronomie, Freizeit, Sport und Handel vorgesehen sind, sollen in den Neubauten Büros, Studentenapartments und Wohnungen untergebracht werden. Der Kölner Investor Cube Real Estate plant, seinen Unternehmenssitz auf rund 600 m² Fläche nach Leverkusen-Opladen verlegen. Ein Gastronomiebetreiber und eine örtliche Forschungsgesellschaft haben rund 3.000 Quadratmeter angemietet.
Mit dem ersten Spatenstich wurde im Frühjahr 2017 der Weg frei für den Bau des Campus Leverkusen. Auf einer Fläche von 29.000 m² entsteht die Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften der TH Köln. Voraussichtlich zum Wintersemester 2020/2021 wird der Campus in Opladen seinen Lehr- und Forschungsbetrieb aufnehmen. Nach der Fertigstellung sollen rund 1.000 Studierende auf insgesamt 11.400 Quadratmeter unterrichtet werden können.
Das Umfeld des neuen Campus bietet darüber hinaus viel Raum und spannende Perspektiven für andere Bildungsträger. Die Deutsche Plasser, die sich bereits 2010 mit dem Instandhaltungswerk als Pionier in der Neuen Bahnstadt Opladen angesiedelt hat, plant den Sitz ihrer Bildungsakademie von Bingen nach Opladen zu verlegen. Der Spezialist für Gleisbaumaschinen plant derzeit ein eigenes Schulungszentrum auf ca. 5.160 m² Fläche. Nach Fertigstellung voraussichtlich im Juni 2018 gilt Opladen dann als erste Adresse für bahnspezifische Berufe und Fortbildungen. Die eigenständige und international agierende Bildungseinrichtung der Plasser trägt seit April den Namen PMC Rail International Academy.
Das Institut für angewandte Logistik (IAL) GmbH bekommt voraussichtlich bereits Ende 2017 einen weiteren Standort hinzu. Auf der Suche nach einem Gelände in verkehrsgünstiger Lage wurde der Bildungsträger in der Neuen Bahnstadt Opladen fündig. Auf einer Fläche von ca. 900 m² entstehen moderne und technisch optimal ausgestattete Räumlichkeiten, um künftig die bewährten und innovativen Schulungen („Virtuelles Klassenzimmer“) im kaufmännischen sowie im IT- und im gewerblich-technischen Bereich durchführen zu können.
Neben den aufgeführten Projekten in Umsetzung kann der Standort Leverkusen auch von der Initiierung neuer Projektentwicklungen berichten.
Der Aachener Projektentwickler Kadans Real Estate plant im Innovationspark Leverkusen den Neubau einer Büroimmobilie, die sich auf zwei Bürohäuser aufteilen und in denen bis zu 7.250 m² Bürofläche ab 11,90 Euro/m² zur Verfügung stehen.
Auf dem Gelände der Bahnstadt-West soll das Büro- und Dienstleistungsquartier „OP.timum“ entstehen – mit insgesamt 29.500 m² Bruttogeschossfläche. In der Leverkusener City steht darüber hinaus die Revitalisierung des so genannten City-Centers an. Angedacht ist ein innerstädtisches Wohnquartier mit qualifizierter Nahversorgung.
Schwerpunkte sind die Schaffung neuer Wohnungen, ein neues Hotel und neuer Platz für Büros und Dienstleistungen durch Aufstockung bestehender Gebäude.
Gründe für die Wachstumsdynamik sind insbesondere das Potential an Entwicklungsflächen für Bauprojekte, günstige Konditionen für voll erschlossene Grundstücke in integrierten, gut angebundenen Lagen und ein wirtschaftliches Mietpreisniveau. Bei Investoren kann Leverkusen punkten mit einer deutlich höheren Nettoanfangsrendite (5,8) als in den beiden großen Nachbarmetropolen.


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Letzte Änderung am 17.07.2017 13:10 von leverkusen.
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