WFL veröffentlicht Ergebnisse der Corona-Umfrage


Archivmeldung aus dem Jahr 2020
Veröffentlicht: 07.07.2020 // Quelle: WFL

Die Corona-Pandemie hat auch Leverkusener Unternehmen vor neue Herausforderungen gestellt. Um die Probleme der Leverkusener Unternehmer/innen genauer zu identifizieren und entsprechende Unterstützungsangebote abzuleiten, hat die Wirtschaftsförderung Leverkusen eine Online-Umfrage gestartet. Die Ergebnisse liegen jetzt vor und bieten eine erste Momentaufnahme über die wirtschaftliche Situation der Leverkusener Unternehmen.
In den vergangenen vier Monaten hat die Wirtschaftsförderung Leverkusen ihr Beratungsangebot erweitert und Hilfestellung zu aktuellen wirtschaftlichen Problemstellungen der Leverkusener Unternehmen in der Corona-Pandemie geleistet. Die Probleme sind dabei so vielfältig wie die Unternehmen selbst. Deshalb hat die Wirtschaftsförderung Leverkusen eine Online-Umfrage für Leverkusener Unternehmer/innen gestartet, an der knapp ein Viertel der 570 Befragten teilgenommen haben.
Knapp 30% der Umfrageteilnehmer waren von keinen oder keinen nennenswerten Einschränkungen durch die Maßnahmen zu Beginn der Corona-Pandemie betroffen; hier lief der Betrieb nahezu vollständig weiter. Der Großteil der weiteren Antwortenden war vor allem durch Landesverordnungen und mittelbare Auftragseinbrüche bzw. -stornierungen eingeschränkt. Zwei Drittel der teilnehmenden Unternehmen rechnen allerdings mit einem Umsatzrückgang, der für fast 20% insolvenzbedrohend ist. Hier sind besonders die Veranstaltungs- und Reisebranche, der Einzel- und Großhandel, einzelhandelsnahe und unternehmensnahe Dienstleistungen sowie die Gastronomie betroffen.
Fast 40% halten die Entlassung von Mitarbeitenden für nicht notwendig, ein weiteres Drittel versucht, bspw. durch Kurzarbeit, alle Mitarbeitenden zu halten. Allerdings mussten 12% bereits Mitarbeitende entlassen oder sehen zumindest mittelfristig Entlassungen als unumgänglich.

Die Hälfte der teilnehmenden Unternehmen hat finanzielle Hilfe in Anspruch genommen. Am häufigsten wurden hier die NRW-Soforthilfe, gefolgt von Kurzarbeitergeld sowie Steuerstundungen bzw. das Herabsetzen von Vorauszahlungen genannt.
Die Krise hat aber auch schnell zu neuer Kreativität geführt: 40% der teilnehmenden Unternehmen waren aufgrund bereits bestehender digitaler Strukturen beim Einsetzen der Corona-Krise schon gut aufgestellt. Fast die Hälfte der Unternehmen hat sich erstmals mit digitalen Lösungen auseinander gesetzt oder diese vermehrt eingesetzt, um den Geschäftsbetrieb bestmöglich weiterlaufen zu lassen. Hier wurden vor allem die Schaffung und Nutzung von Homeoffice-Plätzen, der Einsatz von digitalen Vertriebskanälen/ECommerce und die Kommunikation mit Kunden und Mitarbeitern über Social-Media oder Video-Telefonie sowie OnlineMarketingmaßnahmen genannt.
Wer in der „Corona-Zeit“ erprobte oder vermehrt eingesetzte digitale Lösungen weiter voran bringen möchte, ist bei den WfL-Digitalisierungslotsen gut aufgehoben. Sie nehmen Unternehmen bei einer ersten Orientierung zu Konzepten, Finanzierung und Partnern oder einer initialen Begleitung bereits bestehender Ideen an die Hand.
Schnelle und unbürokratische Hilfe für die besonders betroffenen Gastronomiebetriebe bietet die Stadt Leverkusen. Sie bietet Gastronomen ein vereinfachtes und schnelles Verfahren zur Ausweitung der Außengastronomieflächen, wo dies möglich ist.
Die WfL hat zudem auf den gestiegenen Bedarf an Weiterbildungen reagiert. Nach der Aktion zum bundesweiten Digitaltag am 19. Juni 2020 mit einem Probierwerk Online-Seminar zum „ABC Digitaler Grundlagen“, wird in der zweiten Jahreshälfte das Angebot an Weiterbildungen im Online-Format fortgesetzt. Das Themenspektrum „Arbeitswelt der Zukunft – Chancen und Herausforderungen im Zuge der Corona-Pandemie“ wird mit verschiedenen Grundlagen- und Vertiefungsseminaren in Kooperation mit Partnern angeboten. Sofern es die die aktuell geltende Covid-19-Verordnung zulässt, ist auch eine Präsenzveranstaltung unter gebotenem Mindestabstand und Hygienebestimmungen im vierten Quartal im Programm.
Weiterer konkret benannter Unterstützungsbedarf wurde bereits von der WfL aufgegriffen und wird derzeit auf Umsetzbarkeit geprüft.


Anschriften aus dem Artikel: Alte Landstr 129, Albert-Einstein-Str 58

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