Es wird laut, es wird voll, aber am Ende soll es besser werden: Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) macht ernst mit der Sanierung der Strecke zwischen Köln und Wuppertal. Für Leverkusener Pendler bedeutet das ab Februar 2026 fünf Monate Ausnahmezustand. Besonders die Bahnhöfe Opladen und Manfort stehen im Fokus – im Guten wie im Schlechten.
Der Countdown für eines der größten Infrastrukturprojekte der Region läuft. Vom 6. Februar bis zum 10. Juli 2026 wird die rund 65 Kilometer lange Bahnstrecke zwischen Hagen, Wuppertal und Köln generalsaniert. Betroffen sind tausende Pendler, die täglich den RE 7 und die RB 48 nutzen. Doch die Maßnahmen bringen nicht nur Ersatzbusse, sondern auch eine lang ersehnte Aufwertung für den Standort Manfort.
Ein Lichtblick im drohenden Verkehrschaos ist die geplante Modernisierung der Stationen. Während die Strecke gesperrt ist, saniert die Bahn zwölf Bahnhöfe umfassend. Leverkusen-Manfort steht dabei ganz oben auf der Liste. Geplant sind:
Während der fünfmonatigen Bauphase kommt der Zugverkehr zwischen Köln und Wuppertal weitgehend zum Erliegen. Die Bahn hat in Abstimmung mit Betreibern wie National Express ein umfangreiches Ersatzkonzept erarbeitet.
Das erwartet Sie im Schienenersatzverkehr (SEV):
Nach aktuellen Informationen zeichnen sich für die Leverkusener Haltepunkte folgende Regelungen ab:
Tipp für Eilige: Wer von Manfort schnell nach Köln oder Solingen muss, sollte prüfen, ob die Fahrt mit dem regulären Bus nach Leverkusen-Mitte und der Umstieg dort in den Schnellbus (RE 7 Ersatz) zeitlich günstiger ist, als der „Bummel-SEV“ ab Manfort.
Eine aktuelle Übersicht bietet unter anderem zuginfo.nrw (Direktlink zur Generalsanierung). Außerdem kann man auf den Bahnhofstafeln die aktuellen Fahrten sehen:
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