Von Leverkusen aus mit dem Zug zum Karneval nach Kölle

Zusätzliche Züge, mehr Sitzplätze und ein besonderes Ticket für die tollen Tage

Archivmeldung aus dem Jahr 2023
Veröffentlicht: 05.02.2023 // Quelle: go.Rheinland
Der Zug steht an Gleis 2 vom Bahnhof Leverkusen-Manfort. Fahrgäste steigen ein und aus.

Köln/Unna/Gelsenkirchen. Die Tage des Straßenkarnevals rücken immer näher. Damit die Jecken zwischen Weiberfastnacht und Veilchendienstag (16. bis 21. Februar) zum Feiern in die Domstadt und wieder zurück nach Hause kommen, setzen die Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs go.Rheinland, Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) in Zusammenarbeit mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen Train Rental GmbH (TRI), DB Regio NRW, National Express und Trans Regio zusätzliche Züge ein beziehungsweise erhöhen die Kapazität.

An Weiberfastnacht und Rosenmontag pendelt TRI ab 9 Uhr am Vormittag bis 1 Uhr in der Nacht zwischen Köln Hbf und Düsseldorf Hbf. Zudem wird es an diesen Tagen jeweils eine Zusatzfahrt geben, die morgens bereits in Essen Hbf startet (Abfahrt 07:43 Uhr). An den drei restlichen Karnevalstagen pendeln die Sonderzüge zwischen 14 Uhr und 23 Uhr zwischen Köln und der Landeshauptstadt. Insgesamt können so 96 Zusatzfahrten angeboten werden.

Aufgrund des zu erwartenden höheren Fahrgastaufkommens werden DB Regio, National Express und Trans Regio an den jecken Tagen die Kapazitäten ihrer Züge voraussichtlich bei mehreren Linien erhöhen (Einsatz längerer Züge). Die Deutsche Bahn bereitet sich mit über 100 zusätzlichen Sicherheitskräften in Köln Hbf, Bonn Hbf und Köln Süd auf die Karnevalstage vor. Die DB warnt insbesondere noch einmal nachdrücklich vor dem Betreten der Gleisanlagen und den sich hieraus ergebenden Gefahren. Die Informationen zu den Sonderverkehren werden in die elektronischen Fahrplanauskünfte aufgenommen.

Sechs Tage fahren mit nur einem Ticket

Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein attraktives Ticketangebot zu Karneval: Mit dem KarnevalsTicket des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) kann man ganze sechs Tage lang (von Weiberfastnacht bis einschließlich Veilchendienstag) im VRS-Netz fahren. Dies bedeutet: Das KarnevalsTicket gilt auch im sogenannten kleinen Grenzverkehr VRS/VRR sowie auf Fahrten von und nach Titz, Merzenich, Düren, Nörvenich und Vettweiß im AVV sowie auf ausgewählten Linien aus den und in die Landkreise Altenkirchen, Neuwied, Vulkaneifel und Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Das Ticket gibt es auch in diesem Jahr wieder ausschließlich als VRS HandyTicket oder als VRS OnlineTicket im Ticketshop der VRS-Verkehrsunternehmen für 26,50 Euro. Es ist gültig für eine Person und beliebig viele Fahrten im genannten Zeitraum. Kinder bis einschließlich 5 Jahren fahren gratis mit. Für die Jecken, die alleine oder in der Gruppe an nur einem Tag unterwegs sind, lohnen sich die 24StundenTickets des VRS.

Keine zeitlichen Einschränkungen am Rosenmontag

Ein weiterer Vorteil: Rosenmontag ist im VRS ein „Feiertag“! Demnach gelten keine zeitlichen Einschränkungen, z. B. beim Formel9Ticket; auch für die Mitnahmeregelungen der AboTickets werden die Wochenend- und Feiertagsregelungen angewendet – und zwar im gesamten VRS-Netz.


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Kategorie: Verkehr
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