Stadtplan Leverkusen
11.12.2018 (Quelle: Gut Ophoven)
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Ein goldener Stecker für die fleißigsten Klimaschützer


energieLux: Sechste Prämienausschüttung an Leverkusener Schulen und Kindergärten

28 städtische Schulen und 12 Kindertagesstätten haben sich im vergangenen Schuljahr am städtischen Projekt „energieLux - Klimaschutz in Leverkusener Schulen und Kindergärten“ beteiligt. Zum sechsten Mal zeichneten die Kooperationspartner Stadtverwaltung und Förderverein NaturGut Ophoven die Einrichtungen aus, die sich am fleißigsten für den Klimaschutz eingesetzt und Kosten gespart haben. Dazu gehört nicht nur das Energiesparen, sondern auch das Mülltrennen und -vermeiden. Denn auch damit können Kosten und CO2 eingespart werden.

Der Leverkusener Schuldezernent Marc Adomat und Britta Demmer vom NaturGut Ophoven überreichten am Dienstagmorgen in der Kita Dhünnstraße 12c „vergoldete“ Stecker an die drei Sieger. Mit 83 Punkten hat die Hans-Christian-Andersen-Grundschule aus Hitdorf die meisten Aktionen zum Klimaschutz durchgeführt. Auch die Gesamtschule Schlebusch wurde in diesem Jahr wieder geehrt, denn sie schaffte es, ihren Müll so zu reduzieren, dass ein Restmüllcontainer abgeschafft werden konnte. „Das spart der Stadt jährlich 3000 Euro ein“, so Marc Adomat.

Einen weiteren goldenen Stecker erhielt die Kita Dhünnstraße 12c aus Wiesdorf. Mit zahlreichen Aktionen sensibilisierten die Erzieherinnen die Kleinen zum Ressourcensparen. Zum Beispiel gehen kleine „Umweltpolizisten“ regelmäßig von Gruppe zu Gruppe und kontrollieren, ob kein Strom verschwendet wird und der Müll richtig getrennt ist. Aus alten Plastikverpackungen nähten die Kinder kleine Taschen. Mit der energieLux-Prämie vom Vorjahr hatte die Einrichtung eine Kindernähmaschine angeschafft. Wir haben den Eindruck gewonnen, dass Klimaschutz hier seit Jahren fest im Kindergartenalltag verankert ist“, erklärte Britta Demmer, Koordinatorin des energieLux-Projektes.

Im Juni 2012 wurde das Energiesparprojekt eingeführt, das umweltpädagogische Aktivitäten genauso belohnt wie nachgewiesene Sparergebnisse. Für beide Anstrengungen wird eine Prämie vergeben. Die drei Einrichtungen, die besonders viele Aktionen zum Klimaschutz und Mülltrennen und -vermeiden durchgeführt haben, erhalten neben ihrer energieLux-Prämie zusätzlich 500 Euro.

Alle teilnehmenden Schulen und Kindergärten haben zusammen 2,8 Prozent weniger Strom und 1,7 Prozent weniger Wasser verbraucht als im Vorjahr, dafür 0,8 Prozent mehr Heizenergie. „Das ist trotz der kleinen Steigerung beim Heizenergieverbrauch ein tolles Ergebnis, wenn man bedenkt, dass die Kinder bereits seit sechs Jahren dabei sind, so viel Energie und Ressourcen zu sparen wie möglich. Irgendwann haben wir die Obergrenze erreicht“, so Britta Demmer vom NaturGut Ophoven. Dann gelte es, das Niveau zu halten.

Das Umweltbildungszentrum koordiniert das Projekt und führt pädagogische Maßnahmen in den Schulen und Kindergärten durch. In allen Schulklassen beispielsweise werden Energiesprecher gewählt, die vom NaturGut-Team geschult werden. Sie achten darauf, dass richtig und effizient gelüftet wird, und das Licht nur dann angeschaltet werden soll, wenn es wirklich nötig ist. So genannte E-Teams spüren gemeinsam mit dem Hausmeister Energielecks im Gebäude auf und während einer Temperaturmesswoche überprüfen die Schulen und Kindergärten, ob die Heiztemperatur 20 Grad Celsius nicht übersteigt.
Abends um 18:45 -also lange nach Ende der Kindergartenöffnung - brannten in dem ausgezeichneten Kindergarten noch in einem Raum die Lampen. Geht so Energiesparen?


Bilder, die sich auf Ein goldener Stecker für die fleißigsten Klimaschützer beziehen:
11.12.2018: Warum brennt noch Licht?

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Letzte Änderung am 15.12.2018 13:39 von leverkusen.
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