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Warten auf Umleitungskonzept über A 59

Veröffentlicht: 04.01.2017 // Quelle: Rüdiger Scholz

Der Rheindorfer CDU-Ratsherr Rüdiger Scholz hat in einem Schreiben an die Direktorin des Landesbetrieb Straßen.NRW, Frau Elfriede Sauerwein-Braksiek, noch einmal dringend um das seit mehr als einem Jahr versprochene Umleitungskonzept über die A 59 und die Abfahrt Rheindorf während des Baus der Autobahnbrücke und der Sperrung der Abfahrt Rheinallee gebeten. Er erklärt dazu:

„Ich begrüße das Kommunikationskonzept von Straßen.NRW, das nach wiederholten Forderungen durch die Leverkusener Politik vor Weihnachten vorgelegt wurde. Leider fehlt dabei das Umleitungskonzept vom Spaghettiknoten über die A 59 nach Rheindorf während der Sperrung der Abfahrt an der Rheinallee. Schon vor über einem Jahr wurde zugesagt, dieses Konzept den Rheindorfer Bürgern in der Infoschrift ‚Dialog‘ zu erläutern und diese Ausgabe dann auch in Rheindorf zu verteilen. Das ist leider ausgeblieben.

Nach den bisherigen Darstellungen von Straßen.NRW soll der Verkehr vom Spaghettiknoten über die A 59 bis zur Abfahrt Rheindorf umgeleitet werden. Hier soll der Umleitungsverkehr ab- und gleich wieder in Richtung Wiesdorf auffahren. Dieses Konzept wurde schon 2015 bezweifelt. Ein Beispiel für die Untauglichkeit bot der 1. November 2015. Wegen Arbeiten an der Brücke war an diesem Wochenende die Abfahrt Wiesdorf gesperrt. Als Umleitung wählte man genau den Weg, den Straßen.NRW für mehrere Jahre als Umleitung plant.

Eine Bitte von mir, dass seinerzeit Mitarbeiter von Straßen.NRW die Gelegenheit nutzen und sich ihr Konzept in der Praxis ansehen, wurde leider nicht wahrgenommen. Wäre das geschehen, hätte man sich von der Untauglichkeit des Konzeptes überzeugen können. Ich konnte erleben, dass trotz eines Sonntag der größte Teil der Fahrzeuge nicht wieder auf die A 59 auffuhr. Sie fuhren quer durch Rheindorf. Dies führte schon an diesem Sonntag zu erheblichen Rückstaus. Welche Auswirkungen werden dann wohl Staus an einem normalen Werktag haben?

Die Rheindorfer Bürgerinnen und Bürger haben große Sorge, dass der für zwei bis drei Jahre vorgesehene Umleitungsverkehr voll zu ihren Lasten geht. Straßen.NRW geht von bis zu 3.000 Fahrzeugen täglich aus. Das würde insgesamt zusätzliche 2.000.000 – 3.000.000 Fahrzeuge (!) über die Yitzhak-Rabin-Straße, Am Vogelsang und Solinger Straße quer durch Rheindorf bedeuten.

Die gegenwärtigen umfangreichen Baumaßnahmen auf der Yitzhak-Rabin-Straße und der Straße Am Vogelsang geben dieser Vermutung nur zusätzliche Nahrung. Offensichtlich werden beide Straßen vorbereitet, diesem enormen Verkehr standzuhalten.

Ich habe Frau Sauerwein-Braksiek gebeten, die Rheindorfer Bevölkerung zeitnah über die Planungen zu informieren. Die aktuellen Arbeiten an der Yitzhak-Rabin-Straße und Am Vogelsang haben nur für Gerüchte gesorgt. Bei der geplanten Umleitung muss ein Konzept gefunden werden, dass nicht zu Lasten des Stadtteils Rheindorf geht. Rheindorf darf von Straßen.NRW nicht als Kollateralschaden im Zusammenhang mit den Bau- und Umleitungsmaßnahmen für die Leverkusener Autobahnbrücke abgeschrieben werden.“


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