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Bayer trauert um Hermann Josef Strenger

Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats verstorben
Veröffentlicht: 13.09.2016 // Quelle: Bayer

Hermann Josef Strenger, der langjährige Vorsitzende des Vorstands sowie Vorsitzender und Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats der Bayer AG, ist kurz vor der Vollendung seines 88. Lebensjahres verstorben. Strenger lebte bis zu seinem Tod in Leverkusen. Er war verheiratet und hatte vier Kinder.

"Hermann Josef Strenger gehörte zu den Führungspersönlichkeiten, die den Herausforderungen in Zeiten der zunehmenden Globalisierung mit Mut und Optimismus begegneten. Er hat die Internationalisierung von Bayer wesentlich vorangetrieben. Durch die Erschließung neuer Märkte und weitreichende Investitionen in Forschung und Produktion hat Strenger die weltweite Präsenz und das Geschäft von Bayer nachhaltig gestärkt. Er prägte zudem eine Unternehmensphilosophie, in der Ökologie und Ökonomie gleichrangige Ziele waren", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der Bayer AG, Werner Wenning und betonte: "Hermann Josef Strenger war ein Mensch, dem moralische und ethische Werte sehr viel bedeuteten. Er war ein Mann, von dem Vertrauen ausging und dem Vertrauen entgegengebracht wurde."

"Als erster Nicht-Chemiker an der Spitze von Bayer hat Hermann Josef Strenger seine besondere Verantwortung für die Rolle der Chemie in der Gesellschaft und ihr Ansehen in der Bevölkerung wahrgenommen. Der ständige und intensive Dialog mit der Öffentlichkeit und der Politik über Umweltschutz und Sicherheit lag ihm besonders am Herzen", so der Vorstandsvorsitzender der Bayer AG, Werner Baumann. "Der Beschluss, den ,Aufbau Ost‘ mit Investitionen und der Schaffung von Arbeitsplätzen am Standort Bitterfeld zu unterstützen, war Strengers vorausschauender unternehmerischer Kompetenz zu verdanken", hob Baumann hervor.

Hermann Josef Strenger wurde am 26. September 1928 in Köln geboren und begann seinen beruflichen Werdegang 1949 mit einer kaufmännischen Lehre bei Bayer. Auslandserfahrungen sammelte er in der Zeit von 1954 bis Ende 1960 bei Tochtergesellschaften des Unternehmens in Brasilien und Schweden. Es folgten verschiedene Funktionen mit wachsender Verantwortung in den Bereichen Lackrohstoffe und Polyurethane. Von 1970 bis zu seiner Berufung in den Vorstand im Jahr 1972 war Strenger kaufmännischer Leiter der Sparte Polyurethane.

Im Vorstand von Bayer übernahm Strenger wechselnde Funktionen und verantwortete unter anderem die Sparten Farben, Polyurethane und Pflanzenschutz. Darüber hinaus betreute er die Regionen Lateinamerika und Westeuropa. Die Sicherung und der weitere Ausbau der technischen und wirtschaftlichen Leistung von Bayer durch neue Produkte und Herstellungsverfahren sowie die Erschließung weiterer Märkte war für Strenger stets eine unternehmerische Herausforderung.

In seiner Amtszeit als Vorstandsvorsitzender, von Juni 1984 bis April 1992, wurden Geschäftsgebiete durch umfangreiche Akquisitionen erweitert und gestärkt. Dazu zählte beispielsweise die Position der neu organisierten amerikanischen Firmengruppe Miles Inc. Mit der kontinuierlichen Steigerung der Forschungsaufwendungen auf über drei Milliarden D-Mark festigte Strenger bereits 1984 das Fundament von Bayer als innovatives Unternehmen. In den USA und in Japan entstanden neue Forschungszentren. Es gelang, das Gewicht der höherwertigen, verbrauchernahen Produkte beträchtlich zu erhöhen; die Abhängigkeit des Konzerns von Chemiezyklen wurde verringert.

Die zum 40-jährigen Dienstjubiläum 1989 gegründete "Hermann-Strenger-Stiftung zur Förderung internationaler Berufserfahrung" dokumentiert den hohen Stellenwert, den Strenger frühzeitig erworbenen interkulturellen Kompetenzen sowie dem Denken und Handeln in globalen Bezügen beimaß.

1992 gab Strenger den Vorstandsvorsitz ab und hatte bis 2002 den Vorsitz des Bayer-Aufsichtsrats inne. Anschließend wurde er Ehrenvorsitzender des Gremiums.

Die Verantwortung von Hermann Josef Strenger für das Unternehmen und seine Mitarbeiter war geprägt von einem konstruktiven Austausch und Zusammenwirken mit den Arbeitnehmervertretern. Es war ihm wichtig, dass die Beschäftigten von Bayer ihr Unternehmen nach dem Betriebs- und Mitbestimmungsgesetz mitgestalten konnten. Dies gehörte für den Verstorbenen zu den grundlegenden Elementen des gesellschaftlichen und politischen Systems.

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