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Chinandega-Hilfe: Über 100.000 DM auf Spendenkonto

Bürgermeister Grios dankt Leverkusen
Veröffentlicht: 11.01.1999 // Quelle: Stadtverwaltung

Eine erfreuliche Hilfsbereitschaft zeigte die Leverkusener Bevölkerung für die nicaraguanische Partnerstadt Chinandega:

Mit 101.998,57 DM haben die Spenden auf dem Sonderkonto für die Opfer der Unwetterkastastrophe die Grenze von 100.000 DM überschritten. Gemeinsam mit den 50.000 DM, die der Stadtrat für die Nothilfe zur Verfügung gestellt hat, stellt dies eine gute Basis für die Wiederaufbauhilfe dar.

Dank von Bürgermeister Grios: In einem ausführlichen Schreiben an Oberbürgermeister Dr. Walter Mende bedankt sich Bürgermeister Grios für die großzügige Hilfe der Leverkusener Bürgerinnen und Bürger: "Erlauben Sie mir, Ihnen im Namen der Bürgerinnen und Bürger Chinandegas, des Stadtrates und in meinem eigenen unseren Dank auszusprechen an die Bürgerinnen und Bürger Leverkusens, an Ihren Stadtrat und Sie selbst als Oberbürgermeister für die großzügige Hilfe, die Sie zur Linderung der furchtbaren Schäden, die der Hurrikan "Mitch" in unserer Stadt verursacht hat, aufgebracht haben", so Rodolfo Grios wörtlich, der in einer ersten Bilanz die Schäden mit über 26 Millionen US-Dollar beziffert hatte. "Unsere Bürgerinnen und Bürger fangen damit an, ein neues Leben aufzubauen. Viele Menschen haben ihr Leben verloren und viele Menschen haben überhaupt nichts mehr, um ein neues Leben anfangen zu können. Wie immer sind es die ärmsten Menschen, die die Katastrophe am härtesten getroffen hat" so der Bürgermeister.

Unter anderem Dank der solidarischen Hilfe aus Leverkusen schaue er nun wieder mit viel Optimismus in die Zukunft und glaubt, daß man mit eigener Kraft und der "Hilfe unserer Brüder" wieder vorwärts kommen werde, so Grios abschließend.

Ausbreitung von Seuchen abgewendet: Mit Leverkusener Hilfe wurden erste Reparaturarbeiten an den Wasserprojekten vorgenommen, die von Leverkusen finanziert wurden. Insbesondere bei der Abwasserproblematik konnte geholfen werden. So teilte ein Mitarbeiter der holländischen Partnerstadt Eindhoven bei einem Erfahrungsaustausch am 5. Januar mit, daß die befürchtete Ausbreitung von Seuchen verhindert werden konnte.

Wiederaufbau mit Hilfe der EU geplant: Nach der unmittelbaren Notversorgung gilt nun die Sorge den Überlebenden der Katastrophe, die durch die Schlammlawine des Vulkans "Casitas" und Überschwemmungen ihr Zuhause, ihre Ernte und ihr Vieh verloren haben.

Am 26. Januar werden deshalb Barbara Engels von der Nicaragua AG Leverkusen und die zuständige Mitarbeiterin der Stadtverwaltung, Ursula Siewert, nach Chinandega fliegen, um mit dem Nothilfekomitee die Wiederaufbauhilfe abzustimmen. Die Stadtverwaltung arbeitet derzeit an Plänen, die Leverkusener Aufbauhilfe mit einem Zuschuß der Europäischen Union "verdoppeln" zu lassen. Die Organisation sollen Entwicklungshelfer des Dritte-Welt-Hauses Bielefeld übernehmen, die in den vergangenen Jahren schon erfolgreich die Trinkwasserversorgung von drei Stadtteilen Chinandegas realisiert haben.

Spenden absetzbar - Quittungen bis 100 DM nicht nötig: Spenderinnen und Spender, die die Nothilfe mit einem Betrag über 100 DM unterstützen, erhalten in Kürze eine Spendenquittung zur Vorlage beim Finanzamt. Die Stadtverwaltung weist in Abstimmung mit dem Finanzamt darauf hin, daß bei Beträgen unter 100 DM der Einzahlungsbeleg zum Absetzen von der Steuer genügt.


Ort aus dem Stadtführer: Finanzamt


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