Stadtfeuerwehrtag und Einweihung Feuerwache Steinbüchel - News von Leverkusen.com


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Stadtfeuerwehrtag und Einweihung Feuerwache Steinbüchel

Veröffentlicht: 14.07.2013 // Quelle: Stadtverwaltung

Am heutigen Stadtfeuerwehrtag wurde die neue Rettungswache (Albert-Schweitzer-Straße/Am Steinberg) eingeweiht und folgende Beförderungen und Übernahmen vorgenommen:

Für 35-jährige treue Pflichterfüllung im Dienst der Feuerwehr werden mit dem Ehrenzeichen in GOLD ausgezeichnet:
- OFM Andreas Heiduk WF Chempark Leverkusen
- HBM Achim Büttgen FF Leverkusen, LZ Schlebusch
- UBM Manfred Neumann FF Leverkusen, LZ Rheindorf
- HFM Jürgen Strätz FF Leverkusen, LZ Berg.-Neukirchen
- BOI Alexander Hofmann FF Leverkusen, LZ Opladen

Für 25-jährige treue Pflichterfüllung im Dienst der Feuerwehr werden mit dem Ehrenzeichen in SILBER ausgezeichnet:
- OBM Enrico Bianconi WF Chempark Leverkusen
- OFM Markus Herrmann WF Chempark Leverkusen
- OFM Mathias Kappler WF Chempark Leverkusen
- UBM Frank Viander WF Chempark Leverkusen
- BOI Andreas Jansen FF Leverkusen, LZ Rheindorf
- OBM Markus Mülfarth FF Leverkusen, LZ Hitdorf
- HFM Thomas Reimann FF Leverkusen, LZ Hitdorf
- OBM Markus Hartges FF Leverkusen, LZ Lützenkirchen

Verleihung Ehrennadel für die Tätigkeit im Musikzug
- Herr Peter Siefen Bronze für 10 Jahre Musikzug
- Frau Eva May Gold für 30 Jahre Musikzug

Zum Brandoberinspektor werden befördert:
- BI Marcel Fröhlen FF Leverkusen, LZ Bürrig

Zum Hauptbrandmeister/ -in werden befördert:
- OBM Jürgen Schmitt FF Leverkusen, LZ Wiesdorf
- OBM Markus Mülfarth FF Leverkusen, LZ Hitdorf
- OBM`in Beate Conrad FF Leverkusen, LZ Opladen
Ursprünglich war auch die Beförderung von Ralf Feller, Andreas Hinzpeter und Jürgen Zindler (alle FF Leverkusen, LZ Bürrig) geplant

Zum Oberbrandmeister/-in werden befördert:
- BM Daniel Djuritschin FF Leverkusen, LZ Wiesdorf
- BM Andreas Schuhen FF Leverkusen, LZ Wiesdorf
- BM Christian Appel FF Leverkusen, LZ Steinbüchel
- BM Carsten Hennes FF Leverkusen, LZ Rheindorf
- BM Florian Hofmann FF Leverkusen, LZ Opladen

Zum Brandmeister/-in werden befördert:
- UBM Tim Kanzler FF Leverkusen, LZ Bürrig
- UBM Uwe Hirsekorn FF Leverkusen, LZ Steinbüchel

Zum Unterbrandmeister wird befördert:
- OFM Sebastin Rischke FF Leverkusen, LZ Berg.-Neukirchen

Zum Hauptfeuerwehrmann wird befördert:
- OFM Marcus Riedel FF Leverkusen, LZ Rheindorf
- OFM Jens Peters FF Leverkusen, LZ Rheindorf

Zur/m Oberfeuerwehrmann/-frau werden befördert:
- FM Steven Degenhart FF Leverkusen, LZ Bürrig
- FM Sascha Di Santo FF Leverkusen, LZ Bürrig
- FM Jürgen Endres FF Leverkusen, LZ Schlebusch
- FM Marcello Rembado FF Leverkusen, LZ Schlebusch
- FM Julian Wagner FF Leverkusen, LZ Schlebusch
- FM Kevin Peckhaus FF Leverkusen, LZ Steinbüchel
- FM Andrè Michels FF Leverkusen, LZ Rheindorf
- FM Jan Gieraths FF Leverkusen, LZ Hitdorf
- FM Marco Dzuik FF Leverkusen, LZ Hitdorf
- FM Peter Schreier FF Leverkusen, LZ Opladen

Übernahme aus der Jugendfeuerwehr und Ernennung zum Feuerwehrmann:
- JFF Bianca Briese FF Leverkusen, LZ Schlebusch
- JFM Felix Reich FF Leverkusen, LZ Schlebusch
- JFM Lukas Höltkeskamp FF Leverkusen, LZ Opladen
- JFM Lucas Steinkühler FF Leverkusen, LZ Opladen
- JFM Kai Nowinski FF Leverkusen, LZ Opladen

Zur/m Feuerwehrmann/-frau werden befördert:
- FMA Paulo Garcia FF Leverkusen, LZ Berg.-Neukirchen
- FMA Alexander Meseberg FF Leverkusen, LZ Opladen

Zum Jugendfeuerwehrwart/ -in werden ernannt
Marcello Rembado FF Leverkusen, LZ Schlebusch
Stephan Lutzmann FF Leverkusen, LZ Rheindorf
Florian Gentz FF Leverkusen, LZ Berg.-Neukirchen

Ehrung für 50jährige Zugehörigkeit zur FF:
- Herr Hellmut Kauermann FF Leverkusen, LZ Berg.-Neukirchen

Ehrung für 60jährige Zugehörigkeit zur FF:
- Herr Josef Gorke FF Leverkusen, LZ Bürrig

Verabschiedungen aus dem aktiven Dienst der Freiwilligen Feuerwehr und Übernahme in die Ehrenabteilung
- OBM Torsten Großmann FF Leverkusen, LZ Wiesdorf
- UBM Siegfried Tandetzki FF Leverkusen, LZ Schlebusch
- UBM Norbert Hülstrunk FF Leverkusen, LZ Lützenkirchen

Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn hielt zur Eröffnung folgende Rede:

"Liebe Feuerwehrfrauen und -männer,
sehr geehrte Damen und Herren aus Politik und Verwaltung,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

wir feiern heute wie in jedem Jahr den Stadtfeuerwehrtag und ehren die Mitglieder der Feuerwehren aus Leverkusen für ihre 25- und 35-jährige treue Pflichterfüllung im Dienst der Feuerwehr. Sie bekommen das Ehrenabzeichen des Innenministers des Landes NRW.

Außerdem stehen für die Freiwilligen Feuerwehren Beförderungen, Ernennungen, Belobigungen, Übernahmen aus der Jugendfeuerwehr sowie etliche Ehrungen und Verabschiedungen auf dem Programm. Da passt es, dass wir diesen Feuerwehrtag heute in der neuen Rettungswache Steinbüchel durchführen und diese damit gleichzeitig eröffnen.

Vor nicht mal eineinhalb Jahren haben wir hier, bei unangenehmem Winterwetter, den ersten Spatenstich gesetzt – heute ist das Gebäude fertiggestellt und überzeugt mit seiner zweckmäßigen dabei aber sehr ästhetischen Architektur.

Vom umgebauten Hühnerstall, in dem die Freiwillige Feuerwehr vorher residierte, war schon oft die Rede. An dem früheren Standort am Krummen Weg entsprach nichts, aber auch wirklich gar nichts, dem heutigen Standard. Es gab weder genügend Platz für das notwendige Gerät noch für die Feuerwehrleute. Die Gebäude waren halt zu einer Zeit zu einer Wache umgebaut worden, als ein Heißwasserhahn am Waschbecken schon als Luxus galt.

Das war aber nicht das einzige Problem in diesen östlichen Stadtteilen.

Denn die Feuerwehr stellt auch den Rettungsdienst in Leverkusen. Von den besetzten sieben Standorten des Rettungsdienstes aber waren die Stadtteile Lützenkirchen, Steinbüchel und Schlebusch nach den Fahrtzeitanalysen nicht überall innerhalb der Hilfsfristen von acht Minuten zu erreichen.

Deshalb wurde im April 2007 der zusätzliche Standort Wache 8 am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Lützenkirchener Straße eingerichtet. Die Verbesserung der Hilfsfrist war sofort messbar. Dennoch bedeutete diese Lösung ein weiteres Provisorium: Das Fahrzeug wurde in das bereits vorher zu kleine Gerätehaus gedrängt, die Rettungswagenbesatzung in zusätzlichen Containern auf dem Hof untergebracht.

Da aber schon Mittel für die Modernisierung des Gerätehauses der Wache 8 im Haushaltsplan bereitgestellt wurden und das Gelände hier an der Albert-Schweitzer-Straße sich dafür anbot, entschied der Stadtrat im September 2010, hier ein neues Gerätehaus mit Räumen für die Rettungswache und die Freiwillige Feuerwehr zu bauen.

Wie Sie sehen, ist das gut gelungen.

Der linke Gebäudeteil ist jetzt Rettungswache mit Wagenhalle, Desinfektion, Medikamentenlager, Büro und Umkleiden sowie Duschen für die Einsatzkräfte. Im Erdgeschoss des rechten Gebäudeteils wird die Freiwillige Feuerwehr mit Wagenhalle und angrenzenden Umkleidebereichen untergebracht sein. Es gibt ein Zwischengeschoss, das der Rettungswache als Ruhebereich dient und ein 2. Obergeschoss, das die Freiwillige Feuerwehr für Schulungen und Jugendarbeit nutzen kann.

Apropos Jugendarbeit: Im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses wurde vor einem Monat bundesweit den Jugendfeuerwehren Deutschlands der Deutsche Nationalpreis 2013 verliehen. Preisträger ist damit auch die Jugendfeuerwehr Leverkusen. Mit Recht: Für die deutschen Feuerwehren ist die Jugendfeuerwehr die wichtigste Nachwuchsquelle.

Wie wichtig die Feuerwehren sind, wurde gerade wieder beim Hochwasser an der Elbe deutlich: Wenn im Gefahrenfall irgendwo die Fäden zusammenlaufen, dann bei der Feuerwehr. So haben in Magdeburg sechs Leverkusener Führungskräfte der Feuerwehr zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der mobilen Führungsunterstützung aus dem Rheinland die technische Einsatzleitung verantwortet und mehrere tausend Einsatzkräfte gesteuert. Und 28 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Leverkusen hatten eine nicht weniger verantwortungsvollen Aufgabe. Sie waren als Teil der 5. Bereitschaft des Bezirkes Köln vor allem in Sandau eingesetzt, haben dort Deiche gebaut und gesichert. Dort musste unter anderem ein Umspannwerk, das die gesamte Region inklusive der Stadt Havelberg mit Strom versorgt, geschützt werden.

Dieser Hochwassereinsatz mit Hilfskräften aus ganz Deutschland hat in Sachsen und Brandenburg sicher noch Schlimmeres verhütet. Die Leverkusener Einsatzkräfte haben darüber hinaus allemal Erfahrungen gesammelt, die ihnen auch bei Hochwasser vor Ort nützlich sein können.

Und weil in den vergangenen Wochen deutlich wurde, wie wichtig ein funktionierender Katastrophenschutz ist, der in kürzester Zeit derart kompetente freiwillige Helfer mobilisieren kann, hat NRW-Innenminister Ralf Jäger gerade gemeinsam mit dem Verband der Feuerwehren in NRW eine Projektgruppe zur „Förderung des Ehrenamtes in den Feuerwehren“ eingesetzt. Mit neuen Konzepten und Pilotprojekten will der Minister die Freiwilligen Feuerwehren auf lange Sicht stärken. Ein vergleichbares Projekt zur Ehrenamtsförderung in den Feuerwehren hat es in Nordrhein-Westfalen noch nie gegeben.

Ich begrüße das sehr, schon allein deshalb, weil diese Initiative eine Wertschätzung zeigt, die unsere Freiwilligen Feuerwehren mehr als verdient haben.

Ihnen allen auch im Namen unserer Stadt, meine Hochachtung für diesen Einsatz und einen herzlichen Dank. Aber auch Dank an Sie alle hier auf dem Appellplatz: Für das Engagement, mit dem Sie Ihren Dienst versehen und Ihre Kompetenz. Ich danke den hauptamtlichen Kräften und den Ehrenamtlichen, die einen nicht unbeträchtlichen Teil ihrer Freizeit opfern, um ihren Mitmenschen beistehen zu können.

Und nun noch ein Wort zu dem Thema Abgeltung der Mehrarbeitsstunden in vergangenen Jahren. Ihnen allen wird nicht entgangen sein, dass die Stadt Leverkusen einen Versuch unternommen hat, eine für alle zufriedenstellende Lösung zu finden, die sich mit dem geltenden Recht, wie auch mit dem Auftrag des Rathauses, in Einklang bringen lässt, und die darüber hinaus der Bezirksregierung keinen Anlass für ein Einschreiten bietet.

Eine betriebliche Kommission, paritätisch bestehend aus Vertretern der Dienststelle und des Personalrates unter Leitung des Personaldezernenten, Rainer Häusler, hat sich auf einen Vergleich verständigt, bei dem der Versuch unternommen wurde, all diesen Belangen Rechnung zu tragen. Bei diesem Angebot an die in Frage kommenden Feuerwehrleute handelt es sich um einen Kompromissvorschlag und nicht um eine Unterdrucksetzung wie in der Presse gerne verlautbart wurde. Dieser Vergleich entspricht den Lösungen in etlichen anderen Städten und reiht sich somit in die kommunale Landschaft nahtlos ein.

Der Rat der Stadt Leverkusen wollte, dass sich alle betroffenen Feuerwehrmitarbeiter der so entwickelten Lösung anschließen und hat politisch erklärt, nur unter dieser Voraussetzung die Mittel für den getroffenen Kompromissvorschlag bereitzustellen. Bis zum 31.07. haben jetzt die hauptamtlichen Feuerwehrleute Gelegenheit, sich zu positionieren. Die Vereinbarung der Betrieblichen Kommission von Dienststelle und Personalrat sieht vor, dass eine Zustimmungsquote von 95 % vorliegen muss, um dem Rat die entsprechende Auszahlung vorschlagen zu können. Ich werbe sehr dafür, diesen Weg mitzugehen.

Sie sehen, eine eigentlich einfache Lösung, die es aber in sich hat, und über die es nicht lohnt, zu polemisieren.

Ich gratuliere allen, die heute geehrt, befördert und belobigt werden - und wünsche einen schönen Stadtfeuerwehrtag mit gutem Wetter und ebenso strahlender Laune."


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