Stadtplan Leverkusen
16.06.2013 (Quelle: TSV Bayer 04)
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U23-DM : Dreimal Gold für den TSV


Nachdem die Deutschen Junioren-Meisterschaft in Göttingen am ersten Tag mit zwei Titeln für den TSV durch Hammerwerfer Paul Hützen und Hochspringer Mateusz Przybylko gestartet sind, jubelte das Bayer-04-Lager am zweiten Tag über erneutes Gold. Robin Erewa verteidigte seinen Titel über 200 Meter.
Über seine Goldmedaille freute sich Robin Erewa, jedoch blickte er auch mit einem weinenden Auge auf das Rennresultat. 21,19 Sekunden sind zu langsam für die Qualifikation zur U23-Europameisterschaft in Tampere (Finnland 11.-14.Juli). 20,95 Sekunden hätte der 22-Jährige anbieten müssen. Doch dieses Vorhaben wurde in Göttingen vom Winde verweht, denn ein kräftiger Gegenwind blies auf der Zielgrade. „In Tampere werde ich nun wahrscheinlich nur in der Staffel eingesetzt. Vielleicht wird bei der Nominierung aber auch berücksichtigt, dass ich deutlich vorne lag und von Wettkampf zu Wettkampf besser werde“, sagte Robin Erewa. Bei 20,99 Sekunden steht seine Saisonbestzeit. In 22,06 Sekunden wurde Trainingskollege Andreas Michel Siebter.
Das Stabhochsprunglager freute sich über Bronze und die Plätze vier und fünf. Der Jüngste im Trio, der 20-Jährige Jonas Efferoth, überquerte 5,25 Meter und jubelete über die Bronzemedaille. Marvin Caspari und Tom Konrad folgten auf den Plätzen mit 5,20 Meter.
Wie groß sein Selbstbewusstsein war demonstrierte Mateusz Przybylko eindrucksvoll. 2,13 Metern überquerte er als einziger Hochspringer erfolgreich. Mit der Gewissheit über Gold ließ er 2,20 Meter auflegen und nahm diese Höhe im dritten Versuch. An der neuen Bestleistung von 2,24 Metern scheiterte er dreimal knapp. „Der letzte Versuch war sicher mit 7 bis 8 Zentimeter Überhöhung, aber Matze war ein bisschen zu früh mit der Schulter drin“, analysierte Trainer Hans-Jörg Thomaskamp. Europaweit liegt die U23-EM-Hoffnung auf Rang sieben.
Paul Hützen wurde von Anfang an den Titelansprüchen gerecht. Nach 63,84 Metern in Durchgang eins setzte er sich an die Spitze des Feldes und gab die Führung nicht mehr ab. Im dritten Durchgang schleuderte der 22-Jährige seinen Hammer auf die Siegesweite von 68,04 Metern. „Ich hatte mir eigentlich gar nicht als Favorit gefühlt. Ich wusste, dass die Konkurrenz gut drauf ist. Deshalb war ich den ganzen Wettkampf über sehr angespannt. Umso größer war dann die Freude über meinen Titel“, sagte Paul Hützen.
Speerwerfer Patrick Walecki steigerte sich auf 72,52 Meter. Diese um 2,5 Meter bessere Bestleistung wurde knapp nicht mit einer Medaille belohnt- Platz vier für den 20-Jährigen. Im Diskuswurf der Juniorinnen verpasste Marike Steinacker die erhoffte Medaille ebenso knapp. Mit 50,60 Metern wurde sie Vierte.
Als Drittschnellste (55,46 Sek.) qualifizierte sich Julia Schaefers für das 400 Meter Finale, wo sie in 55,47 Sekunden Achte wurde.
Regine Kramer überquerte im Stabhochsprung 4 Meter und belegte Platz sechs. Lena Klaassen lief in persönlicher Bestzeit (4:29,80 Minuten) über 1500 Meter auf Rang vier. Carl Siemes wurde bei den Junioren in 3:51,31 Minuten Sechster. Über Platz fünf und persönliche Bestzeit (52,94 Sekunden) über 400 Meter Hürden freute sich Nils Weißpfennig. Sarah Lippold belegte im Hammerwurf (57,56m) und Katharina Mögenburg im Hochsprung (1,74m) ebenfalls Rang fünf. Achte im Hochsprung wurde Melina Brenner (1,70m).


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Letzte Änderung am 25.10.2020 19:37 von leverkusen.
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