Stadtplan Leverkusen
03.10.2012 (Quelle: Friedrich Busch)
<< Kreuzung Willy-Brandt-Ring und Stixchesstraße: Ampelanlage wird verstärkt   CDU/JU-Infostand in Lützenkirchen >>

Mediator bei Straßen- und Kanalarbeiten als Streitschlichter gefordert


Immer wieder kommt es zu wütenden Protesten von Anliegern bei Straßen- und Kanalsanierungsmaßnahmen in unserer Stadt

Überall wird in unserer Stadt gebaggert und gegraben: Im Fokus stehen zurzeit die Maßnahmen am Berliner Platz (Umbau Kreisverkehr) und die große Kanalbau- und Straßenbaumaßnahme in den Straßen Peter-, Paul- und Heribertstraße an.

Die Nerven bei den betroffenen Anwohnern liegen blank, nicht nur bei den Besitzern der Läden in unmittelbarer Nähe des Kreisverkehrs sondern auch bei den Anwohnern der Peter-, Paul- und Heribertstraße.
Hier wurden z.B. zum Versetzen von Randsteinen Pflastersteine auf den privaten Grundstücken entfernt, teilweise auch ohne die Anwohner zu informieren. Zwar sind die Lücken mittlerweile wieder gepflastert, allerdings sind die Pflasterarbeiten nicht zur Zufriedenheit der Grundstücksbesitzer ausgeführt.
Die Kritik der Anwohner trifft die Mitarbeiter der ausführenden Firma aus Hürth, trifft den Mitarbeiter des Ingenieursbüros, das die Bau- und Oberbauleitung hat, die TBL, die als Projektleitung firmiert und nicht zuletzt Oberbürgermeister Buchhorn, der als letzte Beschwerdeinstanz fungiert.
Busch: „Alle Beteiligten sind genervt. Das gegenseitige Voreingenommensein behindert oft konstruktive Lösungsansätze.“

Einen Ausweg aus dieser misslichen Situation sieht Busch darin, dass bei großen Straßen- und Kanalmaßnahmen ein unabhängiger Mediator eingesetzt wird.

Busch: „Das kann z.B. ein pensionierter Bauingenieur sein, der auf 400 Euro-Basis sich der möglichen Klagen der Anwohner annimmt. Auch wenn sich die Baumaßnahme durch die Einführung eines Mediators geringfügig verteuert, ich glaube, dass die Anwohner bereit wären, ihren Kostenanteil dazu bereitwillig zu zahlen.“

P.S.: Durch die Kanalbaumaßnahme an der Düsseldorfer Straße (B 8) Richtung Langenfeld in der Nähe der Haltestelle „Am Frankenberg“ ist dem Straßenverkehr Tempo 30 vorgeschrieben. Leider wird das Tempolimit von den meisten Verkehrsteilnehmern ignoriert, so dass es bei Ein- und Ausfahrten in die Siedlung (Straße Im Kalkfeld) schon zu mehreren Beinahe-Unfällen gekommen ist. Hier müsste unbedingt einmal die Polizei das Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer in Augenschein nehmen.


Bilder, die sich auf Mediator bei Straßen- und Kanalarbeiten als Streitschlichter gefordert beziehen:
21.08.2012: Pflasterarbeiten

Hauptseite     Anmerkungen     Nachrichtenübersicht     Impressum     Datenschutzerklärung    

Letzte Änderung am 01.06.2013 12:57 von leverkusen.
Es gibt bisher keine Kommentare zu dieser Meldung!

Einen neuen Kommentar zu dieser Meldung hinzufügen:
Name:
Email: (wird nicht veröffentlicht)
Titel:
Kommentar:
(Es sind keine Links erlaubt)
reCAPTCHA:
Spammen zwecklos:
  • Um das Formular abschicken zu können, muss das reCAPTCHA angeklickt werden
  • Einträge werden erst nach redaktioneller Begutachtung freigeschaltet


Follow leverkusen on Twitter