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23.10.2009 (Quelle: Bayer)
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Bayer Early Excellence in Science Award" 2009: 30.000 Euro für Nachwuchs-Forscher in Naturwissenschaften


Neue Auszeichnungen der Bayer-Stiftung für "Wissenschaft & Bildung"

"Dr. Jürgen Groll (RWTH Aachen) erhält den Preis für das Gebiet "Materialien" , Dr. Noriyuki Nishimura (University of California, San Diego, USA) wird in der Kategorie "Biologie" ausgezeichnet. Dr. Tobias Ritter (Harvard University, USA) bekommt den Award für "Chemie"

Die ersten Preisträger des "Bayer Early Excellence in Science Award" 2009 stehen fest: Ein unabhängiger Expertenrat der "Bayer Science & Education Foundation" hat erstmals die mit jeweils 10.000 Euro dotierten Auszeichnungen vergeben. Mit dem in 2009 gestifteten "Bayer Early Excellence in Science Award" ergänzt die Bayer-Stiftung ihr Programm um einen Preis, mit dem talentierte Nachwuchswissenschaftler in der frühen Phase ihrer akademischen Laufbahn unterstützt werden.

"Fortschritte in der Grundlagenforschung und der industriellen Forschung sind die Basis für Innovation und Wachstum. Wir wollen die Forschung und ganz besonders junge Forscher fördern sowie Exzellenz stärken", sagt Dr. Wolfgang Plischke, für Innovation, Technologie und Umwelt verantwortliches Vorstandsmitglied der Bayer AG und Vorstand der Stiftung. "Für das Erfinder-Unternehmen Bayer spielen Forschung, Nachhaltigkeit und Bildung eine zentrale Rolle. Ich freue mich sehr, dass wir über diese neuen Auszeichnungen eine weitere Möglichkeit haben, junge Wissenschaftler zu fördern und zu motivieren", so Plischke.

Dieser neue, internationale Preis wird ab sofort jährlich in den drei Kategorien Biologie, Chemie und Materialien vergeben. Die Preisträger können bis maximal fünf Jahre nach Abschluss ihrer Promotion mit dem "Bayer Early Excellence in Science Award" ausgezeichnet werden. Die Preisvergabe erfolgt aufgrund der Originalität und der Qualität der Forschung der Kandidaten, sowie der Signifikanz der Ergebnisse für die jeweilige Kategorie.

Dr. Jürgen Groll vom DWI an der RWTH Aachen e.V. erhält den "Bayer Early Excellence in Science Award 2009" in der Kategorie Materialien. Er hat neuartige auf biokompatiblen Polymeren basierende sogenannte Hydrogele entwickelt. Diese sollen einen gezielten Wirkstofftransport sowie kontrollierte Arzneimittelfreisetzung im Zielgewebe ermöglichen und könnten die Dosierung von Medikamenten sowie deren Nebenwirkungen verringern.
Darüber hinaus arbeitet er erfolgreich an biomimetischen Beschichtungen sowie dreidimensionalen Gerüsten mit dem Ziel, bessere Implantatintegration und letztlich komplette Regeneration körpereigenen Gewebes zu erzeugen.

Dr. Tobias Ritter vom Institut für Chemie und Chemische Biologie der Harvard Universität in den USA wird mit dem "Bayer Early Excellence in Science Award 2009" in der Kategorie Chemie für seine detaillierten mechanistischen Untersuchungen über Fluorierungsreaktionen ausgezeichnet.
Seine neue Methode, Fluor unter milden und einfachen Methoden hochselektiv in aromatischen Substanzsystemen einzubauen, ist ein erheblicher Fortschritt in der Wirkstoff-Forschung. Das Element Fluor ist in vielen Wirkstoffen für die Medizin und den Pflanzenschutz von entscheidender Bedeutung.

Dr. Noriyuki Nishimura von der University of California, San Diego, USA erhält den "Bayer Early Excellence in Science Award 2009" in der Kategorie Biologie für seine Beiträge zur Identifizierung und Charakterisierung spezifischer Stresshormon-Rezeptoren in Pflanzen. Diese Rezeptoren sorgen dafür, dass Pflanzen unter Stress - beispielsweise Trockenheit - besser überleben können. So könnten neue Ansatzpunkte zur Sicherung der Ernährung bei einer wachsenden Weltbevölkerung gefunden werden.

Der Preis wird von der "Bayer Science & Education Foundation" vergeben.
Diese Stiftung verfolgt als vorrangige Ziele die Ehrung herausragender Forschungsleistungen, die Förderung wissenschaftlicher Talente und die Unterstützung bedeutender, naturwissenschaftlicher Schulprojekte. Im inhaltlichen Fokus der Fördertätigkeiten stehen die Naturwissenschaften und die Medizin. Herausragende Forschungsleistungen honoriert die Stiftung seit vielen Jahren im jährlichen Wechsel mit dem Familie-Hansen-Preis und dem Otto-Bayer-Preis, die mit jeweils 50.000 Euro dotiert sind. Seit dem Jahr 2008 vergibt die Stiftung den - ebenfalls mit 50.000 Euro dotierten - "Bayer Climate Award" für herausragende Arbeiten auf dem interdisziplinären Gebiet der Klima- und Klimafolgenforschung.


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Letzte Änderung am 17.08.2014 21:51 von leverkusen.
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