Stadtplan Leverkusen
29.09.2009 (Quelle: Bayer)
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Bayer MaterialScience ist kompetenter Entwicklungspartner bei der Modernisierung der BayArena


akrolon® Stegplatten ermöglichen spektakuläres Tribünendach
Decklack mit Polyaspartic-Rohstoffen setzt Maßstäbe im Korrosionsschutz


Das diskusförmige und transluzente Tribünendach der modernisierten BayArena ist ein neues, spektakuläres Referenzobjekt für den Einsatz von Platten aus dem Hightech-Kunststoff Makrolon®.
Pünktlich zum Beginn der neuen Bundesligasaison ist die BayArena, das Fußballstadion des Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen, nach grundlegender Renovierung wiedereröffnet worden.
Es wird nun den modernsten internationalen Standards gerecht. Bayer MaterialScience hat daran einen gebührenden Anteil: Allein das diskusförmige und transluzente Tribünendach mit einem Durchmesser von 217 Metern ist ein neues, spektakuläres Referenzobjekt für den Einsatz von Platten aus dem Hightech-Kunststoff Makrolon®. Um eine hohe Langlebigkeit des Stadions zu gewährleisten, wurde die stählerne Tragkonstruktion mit ihrem Gewicht von rund 3.000 Tonnen mit einer speziellen Korrosionsschutzbeschichtung auf Basis von Polyaspartics-Rohstoffen geschützt, die sich gleichermaßen durch ökonomische und ökologische Vorteile auszeichnet. Beide Anwendungen unterstreichen die langjährige Kompetenz von Bayer MaterialScience und die intensive Kooperation mit Kunden entlang der Wertschöpfungskette.

"Die weltgrößte Frisbee-Scheibe aus Makrolon®"
Auf einer Gesamtfläche von 28.000 Quadratmetern spannt sich das Dach über dem ausgebauten Tribünenbereich. Die Konstruktion folgt dem Prinzip des Speichenrades. Die Dreifach-Stegplatten des Typs Makrolon® Multi UV 3X/25-25ES white S 146 wurden von der Bayer Sheet Europe GmbH geliefert, einem Tochterunternehmen von Bayer MaterialScience, das auf Entwicklung, Produktion und Vertrieb von hochwertigen Polycarbonat- und Polyesterplatten für verschiedene Anwendungen spezialisiert ist. Polycarbonat zeichnet sich durch hohe Bruchfestigkeit, Schlagzähigkeit, Temperatur- und Wärmeformbeständigkeit sowie ein niedriges Gewicht aus. "Dieses Material ist genial. Insbesondere wenn es darum geht, große Flächen ohne zusätzliche Stützpfeiler einzudecken, kenne ich nichts Besseres", ist Hans Dannenberg, Projektleiter für den Umbau des Stadions, überzeugt. "Wir haben hier die weltgrößte Frisbee-Scheibe aus Makrolon®."

Die Konstruktion und nachfolgende Montage der Platten waren eine Herausforderung, denn das nach außen hin ringförmige Dach geht nach innen in eine rechteckige Form über, und allein bedingt durch die große Fläche greifen enorme Kräfte am Dach an. Außerdem musste die Montage unter hohem Zeitdruck erfolgen. Als entscheidender Vorteil erwiesen sich hierbei die sehr gute Verarbeitungsfähigkeit sowie das geringe Flächengewicht der Kunststoffplatten. Diese wurden schließlich von einem Kran auf 30 Meter Höhe gehievt und dort von speziell ausgebildeten Industriekletterern schwebend an der vorgegebenen Seilkonstruktion montiert.

Bereits in den 1990er Jahren haben sich Makrolon® Platten bei der Tribünenüberdachung der BayArena bewährt. Inzwischen wurden die Materialeigenschaften noch weiter optimiert. So ist beispielsweise die Lichtdurchlässigkeit der Platten den Stadionbedingungen noch besser angepasst worden. Sie schützen die Zuschauer vor zu starker Sonneneinstrahlung, sorgen aber auch dafür, dass der Rasen genügend Licht zum Wachsen hat.

Dass Entscheider in der Baubranche die Vielseitigkeit und Attraktivität von Polycarbonat zu schätzen wissen, zeigen auch weitere aktuell geplante Großprojekte, beispielsweise in China. "Die uns vorliegenden Modelle belegen einmal mehr, wie virtuos Polycarbonat-Platten eingesetzt werden können", sagt Thomas Kastner, Leiter des Bereichs Halbzeuge. Auch weitere spektakuläre Stadionbauten stünden in Aussicht, etwa im Zusammenhang mit der nächsten Fußball-Europameisterschaft in Polen 2012 und der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien 2014. Thomas Kastner: "Ich freue mich über die weiter zunehmende Popularität und Wertschätzung von Polycarbonat als Material der Wahl in der modernen Architektur. Wir wollen unser Plattengeschäft weiter ausbauen, nicht nur in der horizontalen, sondern auch in der vertikalen Anwendung."

Ökonomisch und ökologisch effektiver Korrosionsschutz Beim Schutz großer Bauwerke wie etwa Brücken oder Kraftwerken kommt üblicherweise ein dreischichtiger Lackaufbau zum Einsatz, um den gewünschten Korrosionsschutz unter dem Einfluss von Wind und Wetter zu gewährleisten. Zum Schutz der stählernen Tragkonstruktion der BayArena wurde ein anderes Konzept gewählt. Bei dem hier eingesetzten innovativen Decklack auf Basis von Polyaspartic-Bindemitteln von Bayer MaterialScience genügt bereits ein zweischichtiger Aufbau, denn schon beim einmaligen Auftrag lässt sich eine deutlich höhere Schichtdicke als bei konventionellen Decklacken erreichen.

"Der enge Zeitplan für die BayArena hätte ohne diesen neuen Decklack kaum eingehalten werden können", erläutert Karl-Heinz Birk, Leiter der Lackiererei bei der Max Bögl Bauservice GmbH & Co. KG, einem der beiden Generalunternehmer für den Umbau der BayArena. "Dank seiner schnellen Trocknung konnte der Werkstattdurchsatz gegenüber einem herkömmlichen System deutlich gesteigert werden. Außerdem konnten wir dank des sehr geringen VOC-Gehalts die Lösemittelemissionen stark verringern."

Während bei einem üblichen Dreischichtsystem etwa 24 Stunden vergehen, bis es aufgetragen und getrocknet ist, genügen bereits sechs bis acht Stunden für die komplette Applikation des neuen Zweischichtsystems. Das spart Zeit und Kosten und kommt auch der Umwelt zugute: Wird ein Decklack auf Basis von Rohstoffen aus den Desmophen® NH und Desmodur® N Sortimenten formuliert, enthält er rund 40 Prozent weniger VOCs als ein herkömmliches Dreischichtsystem. Mit einem solchen Ultra-High-Solid-Lack werden die aktuellen gesetzlichen Anforderungen deutlich übererfüllt. "Ein weiterer Pluspunkt des Decklacks ist seine ausgezeichnete Haftung auf Metall. Ich sehe großes Potenzial, ihn als Einschichtlack direkt auf solche Oberflächen aufzutragen", sagt Dr. Markus Mechtel, Korrosionsschutzexperte bei Bayer MaterialScience.


Bilder, die sich auf Bayer MaterialScience ist kompetenter Entwicklungspartner bei der Modernisierung der BayArena beziehen:
00.09.2009: Makrolon-Dach der BayArena

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Letzte Änderung am 09.05.2015 08:28 von leverkusen.
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