Eine deutlich überhöhte Geschwindigkeit war die Ursache für einen Verkehrsunfall am Samstag (16. Feb.) in Wiesdorf.
Am Nachmittag wollte ein 41-jähriger Autofahrer von der Straße Am Stadtpark die Bismarckstraße überqueren. Zunächst wartete er, um den Querverkehr passieren zu lassen. Als die Fußgängerampel betätigt wurde und für den Autoverkehr auf Rotlicht sprang, fuhr er langsam in den Kreuzungsbereich ein. Plötzlich bemerkte er einen Motorradfahrer, der viel zu schnell die Bismarckstraße befuhr. Er passierte die rote Ampel und bremste dann sein Krad stark ab.
Nach Angaben eines Zeugen überholte der Kradfahrer kurz vor der Fußgängerampel noch einen Fahrschulwagen, obwohl die Ampel schon Rotlicht zeigte. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit verlor der 20-jährige Leverkusener beim Bremsen die Kontrolle über die Kawasaki und stürzte zu Boden. Dabei war der junge Mann so schnell, dass dasMotorrad etwa 85 Meter über die Fahrbahn rutschte.
Der 20-Jährige schleuderte über den Gehweg und prallte schließlich gegen einen Baum. Dabei zog er sich vermutlich eine Armfraktur und eine Schulterverletzung zu und musste mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Bei der Untersuchung des Motorrades stellten die Polizeibeamten fest, dass die Kawasaki zur Leistungssteigerung manipuliert worden war. Das Krad wurde zur Begutachtung durch einen Sachverständigen sichergestellt.
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