Alle Jahre wieder...... In der beginnenden Vorweihnachtszeit wird verstärkt mit dem Auftreten von Taschendieben zu rechnen sein. Allein die in den letzten Monaten zunehmende Zahl dieser Straftaten zeigt, dass in dem nun bald beginnenden Weihnachtsgeschäft diese Furcht nicht unbegründet ist. Bis einschließlich Oktober stieg die Anzahl der angezeigten Taschendienstähle in Lever-kusen gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 46% auf 324 Delikte an. Taschendiebe werden meist aktiv im Schutz von größeren Menschenansammlungen, wie etwa in Kaufhäusern, auf Rolltreppen, auf den Wochen- bzw. Weihnachtsmärkten, an Bahnhöfen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Haltestellen, in Supermärkten sowie bei Großveranstaltungen jeder Art. Sie nutzen die Anonymität der Masse und schlagen zu. Dabei werden blitzschnell Geldbörsen, Brieftaschen aus der Kleidung oder aus Taschen " gezogen " - meist unbemerkt von den Betroffenen. Taschendiebe schlagen oft in Gruppen zu, wobei die Täter regelrecht " arbeitsteilig " vorgehen: Einer "zieht" die Geldbörse/Brieftasche und gibt sie blitzschnell an eine zweite Person weiter, die sich absolut unauffällig verhält. Daher ist es auch äußerst schwer, dieser Täter habhaft zu werden. Fasst man nämlich einen Taschendieb auf "frischer Tat", hat er die Beute meist nicht dabei, sondern hat sie blitzschnell vorher weitergegeben.
Bei diesen Taten gehen die Täter so vor, dass etwa durch Anrempeln, durch Beschmutzen und Säubern von Kleidung, Anstecken einer Blume, Fragen nach dem Weg oder durch Geldwechseln, Umarmen oder Hochheben von Personen diese Tat-Situationen geschaffen werden. Der "Ideenreichtum" der Täter kennt hier keine Grenzen!
Das Kommissariat Vorbeugung der Leverkusener Polizei bittet die Bevölkerung daher dringend, besonders auf diese Dinge zu achten und sich entsprechend davor zu schützen!
Dies sollte dadurch geschehen,
Tipps und weitere Ratschläge erteilt das Kommissariat Vorbeugung unter den bekannten Telefonnummern 0214/377-2590, 2591 und 2592.
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