„Bürgernetzwerk Lärm“ steht nicht in Verbindung mit der Stadt Leverkusen


Archivmeldung aus dem Jahr 2012
Veröffentlicht: 28.06.2012 // Quelle: Stadtverwaltung

Aktuell werden in der Stadt Leverkusen Handzettel verteilt, in denen ein Bürgernetzwerk „Bahnlärm macht krank“ unter anderem zu einem ersten Treffen in der Landrat-Lucas-Schule Opladen am Donnerstag, 28. Juni, einlädt. Ziel ist dabei wohl, sich gegen die Lärmbelastung, die durch den Bau einer Bahnstrecke von Rotterdam nach Genua in der von den Initiatoren behaupteten Form entstehen könnte, auch in Leverkusen entsprechend zu organisieren.

Durch das Anhängen eines städtischen Schreibens, das darauf hinweist, dass es bei der Stadt keine auf diese Planungen bezogenen Unterlagen vorliegen, kann möglicherweise der Eindruck entstehen, dieses Bürgernetzwerk könnte in Verbindung mit der Stadt Leverkusen und dem Oberbürgermeister stehen. Es wird daher ausdrücklich darauf hingewiesen, dass hier keinerlei Zusammenhänge bestehen. Es gibt auch keinerlei Kontakte zwischen dem Bürgernetzwerk und dem Oberbürgermeister.

Gleichwohl nimmt Oberbürgermeister Buchhorn die Aktivitäten dieser Initiatoren, die laut Handzettel durch die Bürgerliste unterstützt werden, zum Anlass, zum wiederholten Male darauf hinzuweisen, dass er das Thema Lärmbelästigung der Bürgerinnen und Bürger ausgesprochen ernst nehme. So hat der Oberbürgermeister erst am 11. Juni dieses Jahres an Bundesverkehrsminister Ramsauer geschrieben und die Aufnahme von weiteren Leverkusener Streckenabschnitten in das Lärmsanierungsprogramm des Bundes beantragt.

Der Oberbürgermeister hat dabei neben den positiven besonders auch auf die negativen Aspekte der verkehrlichen Anbindung unserer Stadt hingewiesen, die durch drei Autobahnen und stark frequentierte Bahnstrecken bedingt seien. Schon der aktuelle Lärmaktionsplan der Stadt Leverkusen, der viele Bereiche Leverkusens als erheblich lärmbelastet ausweise, besonders bedingt auch durch Schienenverkehr in Form der Güterzugverkehre, belege dies. Auch so wichtige Projekte wie die „neue bahnstadt opladen“ sowie die Einführung des „Rhein-Ruhr-Express“ seien von der aktuell aufkeimenden Lärmdiskussion in der Bevölkerung betroffen. Wobei gerade bei diesen Projekten durch das dort erforderliche Planfeststellungsverfahren zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen vorgesehen sind.

Es reiche daher künftig nicht mehr aus, nur in einigen Teilbereichen seitens der Bahn freiwillige Maßnahmen umzusetzen. So werde es nicht gelingen, den künftigen Anforderungen eines dauerhaften Gesundheitsschutzes gerecht zu werden und dem Unverständnis in der Bevölkerung zu begegnen.

Entsprechend bittet der Oberbürgermeister den Bundesverkehrsminister um Unterstützung bei der Realisierung verschiedener Optimierungsmöglichkeiten im Bereich von Lärmschutzmaßnahmen.


Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

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