Alles gut am Busbahnhof?


Archivmeldung aus dem Jahr 2017
Veröffentlicht: 18.05.2017 // Quelle: Internet Initiative

Da die böse Presse immer alles schlecht redet und unverschämterweise auf grobe Planungsfehler beim Umbau des Busbahnhofes hingewiesen hatte, begann die Stadtverwaltung nach statt vor Beginn der Baumaßnahme, sich Gedanken um die Umbauphase zu machen. Heute präsentierte sie etwas zu stolz ihre ersten Ergebnisse:

  • Es gibt erste Mülleimer und Sitzgelegenheiten an der Interimshaltestelle Doktorsburg
  • Man denkt über überdachte Unterstände nach
  • Es gibt ein farbiges Leitsystem (Punkte auf dem Boden) zu den einzelnen Interims-Haltestellen.
  • Eine durchgehende legale Fahrradverbindung zwischen Opladen und Chempark (ohne Schild "Radfahrer absteigen" ist während der Bauphase in der angeblich fahrradfreundlichen Stadt Leverkusen nicht vorgesehen.
  • Man prüft die Beleuchtung der Interimshaltestellen.




    Sicht der Stadtverwaltung:
    Großbaustelle ZOB Wiesdorf: Erste Bilanz und weiterer Ausblick - Farbige Markierungen weisen künftig den Weg

    Am gesperrten Busbahnhof Wiesdorf sorgt ab sofort ein farbiges Leitsystem für eine bessere Orientierung insbesondere für ortsfremde Reisende. Die Markierungen in Blau, Gelb, Grün und Rot sind im Abstand von zwei bis drei Metern auf dem Boden aufgebracht und weisen Fußgängern den Weg vom Bahnhof zu den jeweiligen Ersatzhaltestellen bzw. zum Bahnhof zurück. Die Markierungen werden durch Hinweisschilder ergänzt, die das Farbsystem erläutern. Sie sind im Bahnhofsbereich bzw. an den verschiedenen Haltestellen aufgestellt.

    Seit der Sperrung des Busbahnhofs in Wiesdorf haben die Verantwortlichen von Stadt, Technischen Betrieben und wupsi die Entwicklungen rund um die Baustelle intensiv verfolgt. Das Hauptaugenmerk lag darauf, inwieweit sich die eingerichteten Ersatzhaltestellen sowie die entsprechenden Wegebeziehungen bei den Nutzerinnen und Nutzern etabliert haben, wo sich Probleme ergeben haben und wo Nachsteuerungsbedarf besteht.

    Seither wurden verschiedene Anregungen und Kritikpunkte aufgenommen und hinsichtlich von Lösungsmöglichkeiten geprüft. Neben der Einrichtung des farbigen Leitsystems wurden bereits weitere konkrete Maßnahmen umgesetzt bzw. eingeleitet:

    Die Ampelschaltung am Kinopolis-Kreisel wurde angepasst, so dass nun ein zügiger Abfluss aus allen Richtungen gewährleistet werden kann. Vereinzelt kommt es durch die zeitgleiche Anfahrt mehrerer Busse auf der Kinopolis-Seite zu einem Rückstau auf der Wöhlerstraße und im Parkhaus der Rathaus-Galerie, der sich durch die geänderte Ampelschaltung aber relativ schnell auflöst, wenn die Busse den Haltestellenbereich verlassen haben. Die Fußgänger-Ampel, die nur auf Anforderung (Druckknopf) reagiert, ist so geschaltet, dass sie sieben Sekunden Grünlicht anzeigt und danach noch zehn Sekunden Zeit bleiben, die Straße zu queren. Die Phasenschaltung der Ampeln ist so gewählt, dass Fußgänger nicht lange auf ihr Grünsignal warten müssen, um ein Queren der Straße bei „Rot“ zu verhindern und dem Autoverkehr gleichzeitig genügend Zeit zur Weiterfahrt bzw. zum Abbau der Rückstaus bleibt.
    An den Haltestellen wurden zusätzlich sechs Abfalleimer aufgestellt, die täglich geleert werden. Es wird beobachtet, ob ggf. eine noch häufigere Entleerung notwendig ist.
    In Vorbereitung ist die Aufstellung von sechs Sitzbänken an den Haltestellen.
    Mögliche Stolperkanten werden überprüft und, wo erforderlich, entschärft.
    An der Haltestelle Doktorsburg wird die Einrichtung einer Überdachung geprüft.
    Die Beleuchtung auf den Wegen zwischen Bahnhof und den Ersatzhaltestellen wurde geprüft und defekte Lampen insbesondere in den Unterführungen wurden repariert. Die Installation zusätzlicher Lampen auf den Fußwegen wird geprüft, um dunkle Bereiche besser auszuleuchten.
    An der Haltestelle vor dem Forum sollen Radfahrer durch Drängelgitter abgebremst werden.
    Verbesserungsmöglichkeiten für Behinderte sollen gemeinsam mit dem Behindertenbeirat vor Ort geprüft werden. Ebenso wird mit dem ADFC Kontakt aufgenommen, um Konfliktstellen für Radfahrer zu mindern.
    An der Haltestelle Rathaus Galerie vor der Stadtbibliothek wurde ein Fahrradständer entfernt, damit die Busse weiter vorziehen können und die Einmündung Wöhlerstraße frei bleibt. Ebenfalls an dieser Haltestelle wurde der Gehweg Richtung Y-Brücke verbreitert.

    Nicht möglich ist nach fachlicher Prüfung hingegen ein zusätzlicher Fußgängerüberweg an der Rathenaustraße, weil dieser nicht über zwei Fahrspuren ohne Mittelinsel geführt werden kann. Dies trifft ebenso für eine Überquerungshilfe zu. Eine Ampelanlage als Alternative hätte deutliche negative Auswirkungen auf den Verkehrsfluss, da sie zu beträchtlichen Rückstauungen führen würde, und ist daher ebenfalls nicht umsetzbar. Ein Bauzaun entlang der Mittelinsel soll nun die unkontrollierte Querung der Rathenaustraße verhindern und die Fußgänger zu den vorgesehenen Übergängen leiten.

    Insgesamt sind alle Beteiligten positiv gestimmt: „In Anbetracht der Größe der Baustelle sind wir mit dem Verlauf zufrieden. Natürlich haben wir es hier mit einem extrem komplexen Verkehrsknotenpunkt mitten in der Stadt zu tun, der durch die Auslagerung der insgesamt 14 Haltepunkte zusätzlich belastet wird. Leider ist das für die Nutzerinnen und Nutzern mit Unbequemlichkeiten und Einschränkungen verbunden. Aber wir haben immer ein offenes Ohr für Kritik und Anregungen und versuchen Lösungen zu finden, wo es eben geht“, betont Baudezernentin Andrea Deppe.

    Ausblick auf die anstehenden Baumaßnahmen
    Die Umbauarbeiten für den neuen Busbahnhof gliedern sich in insgesamt drei Bauphasen. Die erste Bauphase umfasst den Umbau des westlichen Busbahnhofes inklusive des Haltebereichs für Fernbusse sowie den Neuanschluss der Heinrich-von-Stephan-Straße an die Rathenaustraße über einen Kreisverkehr anstelle der bisherigen Ampelanlage. Diese Bauphase soll bis Ende 2018 abgeschlossen sein und gliedert sich wiederum in einzelne Bauabschnitte.

    Die erste Bauphase hat am 8.5. begonnen.
    Bisher wurden die Einrichtungen zur Verlagerung der Verkehrsströme vom Busbahnhof umgesetzt und die Aufbauten des Busbahnhofes entfernt. Seit dem 16.5. werden die Pflasterflächen aufgenommen. In der nächsten Woche sollen die Erdaushubarbeiten beginnen, um den Busbahnhof Richtung Rathenaustraße abzusenken.

    Ab dem 29.5. wird die Verkehrsführung an der Einmündung der Heinrich-von-Stephan-Straße in die Rathenaustraße für die Erstellung des Kreisverkehrs eingerichtet. Die Ampelanlage entfällt, beide Fahrtrichtungen der Rathenaustraße werden nur noch einspurig angelegt und in die Heinrich-von-Stephan-Straße kann nur noch als Rechtsabbieger ein- und ausgefahren werden.
    Anschriften aus dem Artikel: Alte Landstr 129, Albert-Einstein-Str 58

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