Die Polizei hat in der Nacht von Freitag (05. Dezember) auf Samstag im Stadtgebiet von Köln und Leverkusen sowie auf der Autobahn insgesamt mehr als 1.700 Fahrzeugführerinnen und -führer kontrolliert. Die in der Zeit von 21:00 Uhr bis 03:00 Uhr durchgeführte Aktion ist Teil der Bestrebungen der Kölner Polizei, die Unfallzahlen mit der Ursache Alkohol und Drogen zu senken.
"Fünf Fahrer mussten zur Blutprobe" zog Einsatzleiter Polizeidirektor Werner Goertz Bilanz. Vier von ihnen wurde der Führerschein entzogen. Der Fünfte war erst gar nicht im Besitz eines solchen. Weiteren sechs Fahrzeugführern wurde die Weiterfahrt wegen Trunkenheit im Straßenverkehr untersagt. Gegen sie wurde jeweils eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt. Darüber hinaus wurden 125 Verwarnungsgelder erhoben und 13 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen anderer verkehrsrechtlicher Verstöße gefertigt.
An einer Kontrollstelle versuchte sich ein Mann der Kontrolle durch Flucht zu entziehen. Er konnte jedoch nach kurzer Verfolgung angehalten und vorläufig festgenommen werden. Bei der Festnahme leistete er erheblichen Widerstand. Die weiteren Ermittlungen brachten dann den Grund für die versuchte Flucht zu Tage: Auch dieser Fahrer stand deutlich unter Alkoholeinfluss.
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