NRW-Wirtschaftsminister Duin: „Currenta setzt Maßstäbe auf dem Weg zu mehr Industrieakzeptanz“

Erstmals Akzeptanzbericht veröffentlicht
Meinungsumfragen liefern wichtige Erkenntnisse

Archivmeldung aus dem Jahr 2016
Veröffentlicht: 18.01.2016 // Quelle: Currenta

Welche Einstellung haben Nachbarn sowie politische und gesellschaftliche Vertreter dem Chempark und der Currenta gegenüber? Diese Frage war Gegenstand einer Untersuchung auf NRW-Landesebene sowie an den drei Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen. Die Befragung hatte der Chemparkmanager und -betreiber Currenta beim Meinungsforschungsinstitut Forsa in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse sind Grundlage für den Akzeptanzbericht des Unternehmens, der gemeinsam mit NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin am 18. Januar in Düsseldorf der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. „Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, wie ein Unternehmen mit Transparenz, Offenheit und Ernsthaftigkeit Maßstäbe auf dem Weg zu mehr Industrieakzeptanz setzt. Damit gibt Currenta wichtige Impulse für Dialog- und Beteiligungsprozesse im Industrieland Nordrhein-Westfalen“, so Minister Duin.

„Wir nehmen die Anliegen und Erwartungen ebenso wie die Sorgen und Bedenken der Nachbarn sowie der Öffentlichkeit ernst. Der Dialog auf Augenhöhe mit den Bürgern und mit Entscheidern im Umfeld unserer Standorte ist uns wichtig“, erklärte Currenta-Geschäftsführer Günter Hilken. Als Beispiel dafür nannte er die Chempunkt-Nachbarschaftsbüros in den Innenstädten als Anlaufstelle für Fragen und Informationen. „Respekt und gegenseitiges Vertrauen haben für uns große Bedeutung, denn wir wollen mehr als nur geduldet werden. Wir wollen auch gewollt sein – ein guter Nachbar eben“, so Hilken.

Als standortgebundenes Unternehmen ist eine dauerhafte Akzeptanz für Currenta und für die rund 70 an den drei Chempark-Standorten tätigen Firmen ebenso wie viele andere Rahmenbedingungen eine wichtige Voraussetzung für die derzeitigen und für künftige Aktivitäten. Deshalb ist eine positive Grundeinstellung von Bürgern sowie politischen und gesellschaftlichen Vertretern wichtig. „Diese Basisakzeptanz gilt es unabhängig von einzelnen Projekten zu entwickeln“, so Hilken. Im Dialog seien die lokalen Gegebenheiten, Erwartungen und Bedürfnisse der Menschen an zentraler Stelle einzubeziehen. „Dazu gehören auch das Lernen und die Bereitschaft, sich selbst zu verändern“, ergänzte Hilken. „Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir durch den Akzeptanzbericht Hinweise bekommen haben, in welchen Bereichen noch Verbesserungspotential besteht.“ Diese Erkenntnisse seien bereits in die weitere Planung des Unternehmens eingeflossen: So soll unter anderem die Kommunikation von Investitionsprojekten gegenüber den Bürgern intensiviert sowie ein noch stärkerer thematischer Fokus auf Umwelt- und Sicherheitsthemen gelegt werden.

Für den Akzeptanzbericht hatte Currenta im Sommer 2015 an den drei Standorten insgesamt rund 900 Bürger telefonisch befragen lassen. Zusätzlich nahmen rund 300 gesellschaftliche und politische Vertreter (Stakeholder) auf Standort- und NRW-Landesebene an einer Online-Befragung teil. Die fünf wichtigsten Akzeptanz fördernden Faktoren sind demnach Verantwortung für die Umwelt, Gewährleistung der Sicherheit, Ausbildungsmöglichkeiten, attraktive Arbeitsplätze sowie Transparenz und Offenheit. Der Chempark konnte in der Umfrage auf diesen Feldern überzeugen.

Insbesondere seine Rolle als Arbeitgeber und Ausbilder erfüllt er nach Meinung der Befragten in besonderem Maße. Jeweils über 80 Prozent der Bürger und Stakeholder bescheinigen dem Chempark ein vielfältiges Ausbildungsangebot sowie seine Rolle als Garant für Arbeitsplätze und Wohlstand in der Region. Im Hinblick auf die Umweltverantwortung wird der Chempark hohen Erwartungen gerecht: 74 Prozent der Bürger und 78 Prozent der Stakeholder sind der Meinung, dass der Chempark verantwortungsvoll mit der Umwelt umgeht. Allerdings fällt die vorbehaltlose Zustimmung („voll und ganz“) hier in beiden Gruppen zurückhaltender aus.

Beim Thema Sicherheit halten 79 Prozent der Stakeholder und 66 Prozent der Bürger die Information zu entsprechenden Maßnahmen für ausreichend. Die Mehrheit der Bürger stimmte außerdem der Aussage, der Chempark informiere die Öffentlichkeit offen und transparent, „voll und ganz“ oder „eher“ zu. Bei den Stakeholdern fällt die Zustimmung hierbei deutlich positiver aus als bei den Bürgern.

Insgesamt erhielt die Kommunikation der Currenta ein überaus positives Feedback von den Befragten. Die Aktivitäten werden von einer großen Mehrheit sehr positiv oder positiv bewertet (76 Prozent der Bürger, 89 Prozent der Stakeholder). Bürger und Stakeholder sind sich außerdem einig, dass die Kommunikationsaktivitäten zur Akzeptanz des Chempark beitragen.

Positives Feedback gab es auch für die Aktivitäten auf Landesebene. Hier erachten 85 Prozent der befragten Stakeholder das Engagement des Unternehmens als sehr wichtig oder wichtig für die Industrieakzeptanz in NRW insgesamt. Zudem erkennt eine große Mehrheit der Befragten an, dass Currenta sich für den Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Lande aktiv einsetzt. Auch in Zukunft wird dieses Engagement fortgesetzt. Ein Schritt dazu ist bereits getan: Seit kurzem ist das Unternehmen Mitglied im Vorstand des Klimadiskurs NRW e.V. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, den offenen Austausch über klima- und energiepolitische Themen zwischen unterschiedlichen Akteuren zu fördern.

„Die insgesamt sehr positiven Ergebnisse der Befragung haben den grundsätzlichen strategischen Ansatz von Currenta bestätigt: Ein breit gefächerter und kontinuierlicher Kommunikationsmix und ein intensiver Dialog schaffen Akzeptanz“, resümiert Hilken. „Diesen Weg werden wir konsequent weitergehen.“

Der Akzeptanzbericht kann in den Nachbarschaftsbüros mitgenommen oder im Netz unter der Adresse http://www.currenta.de/akzeptanzbericht.html runtergeladen werden.


Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

Kategorie: Politik
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