Leih-Omas und Leih-Opas spenden 1.000 Euro für Projekt „Kindermahlzeit“


Archivmeldung aus dem Jahr 2016
Veröffentlicht: 28.10.2016 // Quelle: Stadtverwaltung

1.000 Euro konnten die Leverkusener Leih-Omas und Leih-Opas am 26. Oktober an Reiner Hilken, dem Leiter des Jugendbunkers, übergeben. Das Geld ist zur Unterstützung des Projektes „Kindermahlzeit“ gedacht. Hinter diesem von Reiner Hilken initiierten Projekt steht der Jugendverband „Junge Gemeinschaft Leverkusen“. Ziel ist es, bedürftigen Kindern und Jugendlichen eine gesunde Mahlzeit anzubieten. Davon profitieren mehrere hundert Kinder und Jugendliche in Leverkusen.

Dabei geht es nicht nur darum, Lebensmittel zu verteilen und weiterzureichen. Die Kinder und Jugendlichen bereiten die Mahlzeiten auch zu. Dazu bestimmen sie ihre Menü-Pläne mit den pädagogischen Fachkräften, sie kochen gemeinsam und beteiligen sich am Abräumen und Spülen. Neben der reinen Essensversorgung erlernen Kinder und Jugendliche so spielerisch soziale Kompetenzen und sind Teil einer Gemeinschaft. Das Projekt finanziert sich ausschließlich über Spenden.

Die Leih-Omas und Opas unterstützen die „Kindermahlzeit“ nach 2012 und 2014 bereits zum dritten Mal. Sie veranstalten dafür Flohmarktverkäufe, um das benötigte Geld zu sammeln. Viele Bürgerinnen und Bürger steuern dazu Sachspenden bei.

Die Leverkusener Leih-Omas und Leih-Opas sind bereits seit 30 Jahren ehrenamtlich in Leverkusen aktiv und werden vom städtischen Fachbereich „Kinder und Jugend“ betreut. Sie helfen insbesondere jungen Familien und Alleinerziehenden, wenn die Großeltern zu weit weg wohnen und auch sonst kein vertrauter Babysitter greifbar ist. Dann springen sie – insbesondere in dringenden Fällen – schnell und flexibel bei der Kinderbetreuung ein. Zurzeit sind 23 Leih-Omas und zwei Leih-Opas im gesamten Stadtgebiet tätig. Sie sind jährlich zwischen 300 und 400 Mal und damit fast 1.000 Stunden ehrenamtlich bei der Kinderbetreuung im Einsatz.

Daneben richten die Leih-Omas und Leih-Opas regelmäßig Trödelstände aus, deren Einnahmen wie etwa durch die Unterstützung des Projektes „Kindermahlzeit“ ausschließlich Kindern zugutekommen.


Anschriften aus dem Artikel: Alte Landstr 129, Albert-Einstein-Str 58

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