Grundsteinlegung der Neuen Konzernzentrale der Bayer AG

Für ein Mehr an Transparenz, Sicherheit, Komfort und Funktionalität:
Bayer-Baurohstoffe in der neuen Leverkusener Konzernzentrale

Archivmeldung aus dem Jahr 2000
Veröffentlicht: 25.05.2000 // Quelle: Bayer




Sicherheitskabel mit Ummantelungen auf Basis des Kautschuks Levapren® sind nur schwer entflammbar und verzögern so im Brandfall die Weiterleitung des Feuers.
Sie kommen in der neuen Bayer-Konzernzentrale zum Einsatz.

Brandschutzdichtungen auf Basis von Bayfomox®, wie sie in der neuen Bayer-Konzernzentrale zum Einsatz kommen, lassen sich einfach in Mauerdurchbrüche für Rohre und Leitungen einpassen. Im Brandfall schäumen sie auf und bilden Sperren für Feuer, Rauch und Hitze.

Polyurethan-Beschichtungen auf Basis von Desmodur® N und Desmophen® A werden Stahlelemente in der neuen Bayer-Konzernzentrale vor Korrosion durch Witterungseinflüsse, Umweltbelastungen und mechanische Beanspruchungen schützen.

Bei ihrem Umzug in die neue viergeschossige Bayer-Konzernzentrale im Herbst 2001 werden die rund 275 dort beschäftigten Mitarbeiter auf Schritt und Tritt Produkten ihres eigenen Unternehmens begegnen. Ob Dach, Wand oder Boden – fast überall sehen die Planungen den Einsatz von Baumaterialien auf Basis von Bayer-Rohstoffen vor. Diese sorgen für ein Mehr an Transparenz, Sicherheit, Komfort, Funktionalität und Langlebigkeit.

Schon auf dem Weg zur Konzernzentrale werden Besucher auf den Kunststoff Makrolon® treffen. Der dem ovalen Gebäude vorgelagerte, rechteckige Port Cochere, der sich parallel zur Kaiser-Wilhelm-Allee hinzieht, besteht aus transparenten Dachelementen aus dem Bayer-Polycarbonat. Für ihren Einsatz sprechen die klare Transparenz und das gegenüber Glas fast um die Hälfte niedrigere Flächengewicht, das leichtere Tragekonstruktionen ermöglicht. Die Elemente weisen außerdem eine ausgezeichnete Bruchsicherheit und Schlagzähigkeit auf. Auch bei Überlängen lassen sie sich leicht und schnell verlegen.

Dass sich die Mitarbeiter sicher fühlen können, ist auch speziellen Bayer-Produkten für den Brandschutz zu verdanken. So kommen im gesamten Gebäude Sicherheitskabel mit Ummantelungen auf Basis des speziellen halogen-, blei- und antimonfreien Kautschuks Levapren® zum Einsatz. Dieser ist nur schwer entflammbar und verzögert dadurch die Weiterleitung eines Feuers. Im Brandfall bilden sich nur sehr geringe Mengen an korrosiven Gasen, so dass Gebäudeeinrichtungen nicht angegriffen oder zerstört werden. Außerdem entstehen keine Rauch- und Rußschwaden, die die Sicht auf den Fluchtwegen behindern.

Ein anderes Produkt für den Brandschutz sind Dichtungen auf Basis von Bayfomox® für Durchbrüche in Wänden und Decken, durch die Rohre, Kabel und Leitungen geführt werden. Bei Feuer und Hitze schäumen die Dichtungen auf und bilden Sperren. Diese behindern den Durchtritt von Rauch, Flammen und Hitze und schaffen geschlossene Brandabschnitte – so wie die Schotten eines Schiffes den Wassereinbruch auf einen bestimmten Bereich beschränken. So wird wirkungsvoll die Weiterleitung des Feuers verhindert und wertvolle Zeit für Rettungseinsätze und die Brandbekämpfung gewonnen.

Verschiedene Stahlteile in der neuen Konzernzentrale werden mit Polyurethan(PUR)-Beschichtungen auf Basis von Desmodur® N und Desmophen® A vor Korrosion geschützt. Die lichtechten und chemikalienbeständigen Beschichtungen stellen sicher, dass die Stahlelemente Witterungseinflüssen wie Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit, aber auch Umweltbelastungen und mechanischen Beanspruchungen auf Dauer widerstehen. Die PUR-Systeme stellen ihre Leistungsfähigkeit bei Bayer selbst schon seit langer Zeit in verschiedenen Industrie- und Bürobauten unter Beweis und erfüllen die strenge Bayer-Werksnorm für Korrosionsanstriche.

Aluminiumteile sollen mit Polyurethan-Pulverlack auf Basis des Lackhärters Crelan® beschichtet werden. Die PUR-Pulver werden auf elektrostatischem Wege aufgebracht und anschließend eingebrannt. Sie beinhalten keine Lösemittel und sind daher sehr umweltfreundlich. Die entstehenden Lacke zeigen sehr gute Verlaufseigenschaften und eine hervorragende Filmoptik. Sie lassen sich in verschiedenen Glanzstufen einstellen. Darüber hinaus zeichnen sie sich durch eine sehr gute Witterungsbeständigkeit aus und schützen das Aluminium vor Korrosion.

Für die Tiefgarage sieht die Ausschreibung eine Bodenbeschichtung auf Basis der Polyurethan-Rohstoffe Desmodur® und Desmophen® vor. Entscheidender Vorteil des PUR-Coatings ist die Kombination aus Verschleißfestigkeit und Elastizität. Letztere sorgt dafür, dass die Beschichtung nachträglich auftretende Risse im Betonuntergrund überbrückt. Wasser, Salz oder Öl können so nicht in die Bausubstanz eindringen und sie zerstören. Die ausgeprägte Verschleißfestigkeit bewirkt eine lange Lebensdauer der Beschichtung selbst an star beanspruchten Stellen wie Kurven und Steigungen sowie eine dauerhaft hohe Rutschfestigkeit der Oberfläche auch an Rampen und bei Nässe. Neben der Funktionalität der Beschichtung ist auch ihr optisches Erscheinungsbild wichtig. Diesem ästhetischen Aspekt trägt der Einsatz von Bayferrox®- und Chromoxid-Farbpigmenten Rechnung.

Die Doppelbodenplatten, unter denen sich auf verschiedenen Etagen die aufwendigen Installationen der Kommunikations- und Gebäudetechnik verbergen, werden den synthetischen Anhydritbinder AB20 enthalten. Durch sein geringes Schwinden und Quellen sowie schnelles Abbinden ist der Bayer-Binder für diese Anwendung, aber auch für viele andere Bodensysteme hervorragend geeignet.

In Zementfliesenklebern und Spachtelmassen finden verschiedene Methylcellulosen aus dem Sortiment Walocel® von der Bayer-Tochter Wolff Walsrode als Additive Verwendung. Sie sorgen für ein ausreichend hohes Wasserrückhaltevermögen, so dass das Wasser aus den Fliesenklebern und Spachtelmassen nicht sofort vom Untergrund aufgesaugt wird. Außerdem erleichtern sie das Anrühren und verbessern die Verarbeitungseigenschaften dieser Systeme entscheidend. In Fliesenklebern leisten sie einen wichtigen Beitrag für eine hohe Haftzugfestigkeit.


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