Klimawandel, Digitalisierung, Verteidigung und die Zukunft unserer Landwirtschaft: Große europäische Themen bestimmen zunehmend auch unseren Alltag hier in Leverkusen. Doch wie werden in Brüssel die Weichen dafür gestellt? Und vor allem: Wer bezahlt das alles? Antworten auf diese Fragen, die viele Bürgerinnen und Bürger umtreiben, verspricht ein Gesprächsnachmittag, zu dem die Volkshochschule (vhs) und die Europa-Union Leverkusen gemeinsam einladen.
Die Veranstaltung findet am Samstag, den 6. September, von 14:00 bis 16:00 Uhr in der VHS-Zweigstelle in Opladen, Brückenstraße 18-20, statt. Im Mittelpunkt stehen die bevorstehenden Verhandlungen über den nächsten großen Finanzplan der Europäischen Union, der ab 2028 in Kraft treten soll. Diese Entscheidungen legen fest, welche Mittel für die Bewältigung der zentralen Herausforderungen Europas zur Verfügung stehen.
Den Nachmittag eröffnet die Europaexpertin Anke Wekerle mit einem kurzen Einführungsvortrag. Sie erklärt verständlich, was sich hinter dem sperrigen Begriff „Mehrjähriger Finanzrahmen“ (MFR) verbirgt und wie in Brüssel Prioritäten gesetzt werden. Die Teilnehmer erfahren, wie nationale und auch geschäftliche Interessen vertreten werden und – besonders wichtig für engagierte Bürger – wie die Zivilgesellschaft die Debatte mitgestalten kann.
Im Anschluss an den Vortrag bietet ein Workshop die Gelegenheit, die finanzpolitischen Themen eingehend zu diskutieren. Hier soll es ganz konkret darum gehen, welche Auswirkungen die Entscheidungen in Brüssel auf Regionen, Städte wie Leverkusen und jeden einzelnen Bürger haben werden.
Die Teilnahme an diesem informativen Nachmittag ist kostenfrei. Damit die Veranstalter besser planen können, wird um eine vorherige Anmeldung gebeten. Interessierte können sich online unter www.vhs-leverkusen.de unter der Kurs-Nummer H10330 anmelden.
Für weitere Informationen steht Fabian Daldrup von der vhs telefonisch unter 0214 406-4184 oder per E-Mail an fabian.daldrup@vhs-leverkusen.de zur Verfügung.