WfL-Mittelstandsdialog „Ideenschmiede neue bahnstadt – Brückenschlag zwischen Wirtschaft und Wissenschaft“


Archivmeldung aus dem Jahr 2013
Veröffentlicht: 17.07.2013 // Quelle: Internet Initiative

Im Handwerkerhof in der Bahnstadt ludt die WFL zum Mittelstandsdialog.

Dass auf dem Gelände der neuen bahnstadt opladen (nbso) nicht nur Stadt entsteht, sondern auch jede Menge Kreativität und Wissen aufgebaut wird, erfuhren die rund 60 Teilnehmer des Mittelstandsdialogs am Mittwochabend. Die WfL Wirtschaftsförderung Leverkusen GmbH hatte in eine der neuen „Ideenschmieden“ eingeladen. In den Räumlichkeiten des noch jungen Unternehmens TEXTILWAHN informierten Vertreter von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Fördermittelgebern sowie Unternehmer über Möglichkeiten, wie die örtliche Wirtschaft mit der Wissenschaft kooperieren und davon profitieren kann.
nbso-Geschäftsführerin Vera Rottes berichtete über den aktuellen Stand der Baufortschritte in der Bahnstadt. Rund zwei Drittel der verfügbaren Gewerbeflächen seien bereits vermarktet.
„Wir freuen uns über Betriebe, die die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule suchen“, sagte Rottes und wies darauf hin, wie sich die nbso die Nutzung der Gewerbeareale und der dort beheimateten Unternehmen vorstellt. Dabei sollen Vernetzungen auf allen Ebenen für ein innovatives Klima sorgen.
Als ein wesentlicher Baustein gilt dabei die Fakultät 11 der Fachhochschule Köln, die voraussichtlich zum Wintersemester 2015/16 vom CHEMPARK auf das Bahnstadt-Gelände umziehen soll. Matthias Hochgürtel, Dekan der Fakultät 11, stellte den Interessierten die angebotenen Studienfächer Technische Chemie und Pharmazeutische Chemie vor und unterstrich dabei die Bedeutung des Neubaus: „Wir wollen Forschungsschwerpunkte finden, die wir zusammen mit den Studierenden angehen.“ Es sei wichtig, die Forschung regional sichtbar zu machen und zu zeigen, wie Studierende und Unternehmen anwendungsorientiert zusammenarbeiten können.
Beispiele für solche Kooperationen zeigte Klaus Becker, Vize- Präsident für Forschung und Wissenstransfer der FH Köln. Neben Kooperationsprojekten wie der klassischen Auftragsforschung, können Unternehmen auch durch Abschlussarbeiten oder Praktika eine Verbindung zur Wissenschaft aufbauen. Eine Win-Win-Situation: Unternehmen profitieren von der Teilhabe an neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, können frühzeitig ihren Fachkräftebedarf sichern und haben Zugang zu öffentlichen Fördertöpfen. Die Hochschule kann durch Kooperationen die Vernetzung mit der regionalen Wirtschaft ausbauen, aktuelle Inhalte in Lehre und angewandter Forschung bieten und das Drittmittelaufkommen steigern.
Bei der abschließenden Diskussionsrunde stellte Nicole Teusch (Campus Leverkusen der FH Köln) klar, dass Hochschulen keine „Elfenbeintürme“ mehr sind, sondern auch wirtschaftsnahe und anwendungsorientierte Dienstleistungen anbieten. Darüber hinaus bieten Land und Bund Möglichkeiten der Förderung von Innovationsprojekten, die in Umfang und Organisation wenig Aufwand erfordern. Eine Einstiegsmöglichkeit für Unternehmen bietet der Innovationsgutschein NRW, den Joachim Zielinski (InnovationsAllianz NRW) vorstellte. Für umfangreichere Forschungsprojekte empfahl Karsten Lemke (ZENIT GmbH) das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM). Der Leverkusener Unternehmer Matthias Hackel (Mabotic) berichtete von seinen Erfahrungen, die er bei Kooperationen mit Hochschulen gemacht hat. Er machte deutlich, dass sich der Blick über den Tellerrand des eigenen Unternehmens lohnt und die hohe Erfolgsquote für eine Kooperation mit Hochschulen spricht.
„Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft werden immer bedeutsamer. Sie bieten neben innovativen Lösungen für Unternehmen auch eine hervorragende Möglichkeit, durch Praktika oder Abschlussarbeiten Kontakte zu potentiellen Fachkräften herzustellen und dem drohenden Fachkräftemangel frühzeitig entgegenzuwirken“, so WfL-Geschäftsführer Frank Obermaier.


Anschriften aus dem Artikel: Alte Landstr 129, Albert-Einstein-Str 58

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