Neuer Rekord: Über 1,4 Millionen Radfahrende in Leverkusen gezählt

31.01.2026 // Quelle: ADFC

Im Jahr 2025 haben die Fahrradzählstellen in Leverkusen einen neuen Höchstwert erreicht: Insgesamt wurden 1.425.542 Radfahrende gezählt, was eine deutliche Steigerung zum Vorjahr darstellt und die wachsende Bedeutung des Radverkehrs in Leverkusen unterstreicht.

Die vier Fahrradzählstellen im Stadtgebiet von Leverkusen verzeichneten im vergangenen Jahr einen neuen Rekord an gezählten Fahrrädern. Nach den 1.388.867 Zählungen im Jahr 2024 stieg die Zahl bis zum 31. Dezember 2025 auf insgesamt 1.425.542 Erfassungen. Dieser Wert wurde trotz einer Einschränkung erzielt: An der Zählstelle am Wilhelm-Kaltenbach-Weg in Alkenrath wurden vom 25. Mai bis zum 12. September keine Daten übermittelt, da die Batterien leer waren. Um ein vergleichbares Bild zu erhalten, wurden die Zählungen aus dem entsprechenden Zeitraum von 2024 nachgetragen, was die Gesamtsumme um 184.422 Zählungen erhöhte.

Dhünn-Radweg weiterhin Spitzenreiter


Auch 2025 bleibt der Dhünn-Radweg die meistgenutzte Fahrradroute, gemessen an den installierten Zählstellen. Hier passierten 470.087 Radfahrende die Zählstelle. Knapp dahinter folgt der Wilhelm-Kaltenbach-Weg an der Gezelin-Kapelle mit 465.393 Zählungen. Den dritten Platz belegt die Zählstelle an der Wiesenstraße (Hitdorf-Fährstraße) mit 257.271 Radfahrenden, während die Balkantrasse mit 232.791 Erfassungen den vierten Rang einnimmt.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Leverkusen betont die Aussagekraft dieser Zahlen: „Die Fahrradzählstellen dokumentieren die große Bedeutung des Radverkehrs auf den wichtigen Pendlerrouten in Leverkusen“, so der ADFC. Sie seien wichtige Instrumente für die Verwaltung, um das Radverkehrsaufkommen objektiv zu messen, da Radfahrende automatisch erfasst werden, sobald sie Induktionsschleifen überfahren.

ADFC fordert bessere Radwege und höhere Priorität


Kurt Krefft, gemeinsam mit Uwe Witte Vorsitzender des ADFC Leverkusen, sieht in den Zählzahlen eine Bestätigung für die intensive Nutzung der Radwege. „Die Zählstellen belegen, dass die Radwege stark benutzt werden. Das merkt man nicht nur morgens und abends zur Radpendlerzeit, sondern besonders am Wochenende. Hinzu kommt, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler mit dem Rad unterwegs sind“, so Krefft. Er äußert jedoch auch Kritik an der Infrastruktur:

„Die schlechte Nachricht aber ist, dass die Radverkehrsanlagen nicht besser geworden sind. Zu schmal und zum Teil in einem schlechten Zustand. Hier sind die Verwaltung und die Politik in einer besonderen Verantwortung. Beide müssen endlich dem Radverkehr eine höhere Priorität einräumen. In den letzten 20 Jahren ergab sich für den Radverkehr wenig Positives.“

Bedarf an weiteren Zählstellen in Leverkusen


Um ein noch umfassenderes Bild des Radverkehrs in Leverkusen zu erhalten, hat der ADFC Leverkusen der Stadtverwaltung Vorschläge für die Installation weiterer Fahrradzählstellen unterbreitet. Diese umfassen Standorte wie den Geh- und Radweg entlang der Ostseite der Bahngleise in Wiesdorf gegenüber dem Forum (in Höhe des Knotenpunktes 19 der RadRegionRheinland) und den Bürriger Deich unmittelbar an der Einmündung der Rheindorfer Straße in den Westring. Der ADFC fordert ein engmaschiges Netz, um Radverkehrsströme aufzunehmen und umfassend analysieren zu können, was für eine fahrradfreundliche Stadt unerlässlich sei.

Tägliche Einblicke und Spitzentage


Interessante Einblicke bieten auch die täglichen Durchschnittswerte der Fahrradzählstellen für das Jahr 2025: Der Dhünn-Radweg verzeichnete durchschnittlich 1.288 Radfahrende pro Tag, der Wilhelm-Kaltenbach-Weg 1.275, die Wiesenstraße (Hitdorf-Fährstraße) 705 und die Balkantrasse 638 Radlerinnen und Radler. Diese Durchschnitte beziehen sich auf 24-Stunden-Zählungen vom 1. Januar bis zum 31. Dezember.

Die höchsten Tagesspitzenwerte wurden 2025 registriert am:

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