Rund 200.000 Euro stellt die Bayer Science & Education Foundation 49 jungen Talenten zur Umsetzung internationaler Studien- und Ausbildungsvorhaben zur Verfügung. Die neuen Stipendiaten sind Studierende der Natur- und Ingenieurwissenschaften, der Medizin, des Lehramts für naturwissenschaftliche Fächer oder junge Menschen aus nicht-akademischen Lehrberufen. "Wir brauchen engagierten und kreativen wissenschaftlichen Nachwuchs, um die Zukunft mit Erfolg gestalten zu können. Deshalb unterstützen wir mit dem ’Bayer Fellowship Program’ herausragende Talente bei der Umsetzung besonderer Studien- und Ausbildungsvorhaben", betont Prof. Dr. Wolfgang Plischke, im Vorstand der Bayer AG verantwortlich für Innovation, Technologie und Nachhaltigkeit.
Das Stipendienprogramm steht ganz in der Tradition der ersten Bayer-Stipendien, die bereits 1923 von Dr. Carl Duisberg, dem früheren´Generaldirektor von Bayer, ins Leben gerufen wurden. Duisberg gilt als Pionier für eine intensive Zusammenarbeit zwischen Industrie und Universitäten sowie für soziales Engagement. Stiftungsrats-Mitglied Dr. Carl-Heinz Duisberg - jüngster Enkel des Programmgründers - erklärt: "Mein Großvater wollte jungen Menschen gute Bildungschancen eröffnen, weil er den langfristigen Nutzen für die Gesellschaft im Blick hatte. Von ihm stammt die Aussage: ’Jeden Groschen, den wir übrig haben, müssen wir der Wissenschaft widmen; es ist das bestangelegte Kapital’."
Das "Bayer Fellowship Program" der Stiftung umfasst heute neben Otto-Bayer-und Carl-Duisberg-Stipendien auch Kurt-Hansen- und Hermann-Strenger-Stipendien. Die Zielgruppen sind Studierende und Auszubildende in naturwissenschaftlich-technischen sowie medizinischen Disziplinen, die ein besonderes Auslandsvorhaben umsetzen möchten und hierfür finanzielle Unterstützung benötigen. Neben Bewerbern, die aus Deutschland heraus ins Ausland gehen, unterstützt die Stiftung auch Stipendiaten, die aus dem Ausland kommend ein vergleichbares Projekt in Deutschland anstreben.
Zu den geförderten Fachrichtungen im akademischen Bereich gehören in diesem Jahr Biologie, Biotechnologie, Chemie, Molekularbiologie, Human- und Veterinär-Medizin. Sieben Kurt-Hansen-Stipendiaten im Studium für das Lehramt in den Fächern Biologie und Chemie werden ebenfalls gefördert. Die neuen Stipendiaten werden dank des Bayer-Stipendiums in den nächsten Monaten ihre individuellen Vorhaben in folgenden 17 Ländern umsetzen:
Australien, Argentinien, Brunei, Dänemark, USA, UK, Indien, Namibia, Nepal, Japan, Neuseeland, Gabun, Frankreich, Schweden, China, Schweiz und Türkei.
Sie kommen von den Universitäten und Hochschulen in Aachen, Bielefeld, Erlangen-Nürnberg, Freiburg, FU Berlin, Göttingen, Greifswald, Halle, Hannover, Heidelberg, Jena, Kaiserlautern, Kiel, Konstanz, Leipzig, Magdeburg, Mannheim, Münster, Freiburg, Potsdam und Regensburg, Stuttgart, Tübingen und Würzburg sowie der LMU und der TU München. Fünf weitere Stipendiaten kommen aus Albanien, Frankreich, Indien, Japan und Kamerun für einen Studienaufenthalt nach Deutschland an die LMU München, an die Universitäten in Göttingen, Hohenheim und Bilefeld sowie an die Charite Berlin.
Als Ergänzung zu den Stipendien im akademischen Bereich werden Hermann-Strenger-Stipendien zur Unterstützung junger Menschen vergeben, die im Rahmen einer nicht-akademischen Ausbildung erste Berufserfahrung im Ausland sammeln möchten. In diesem Jahr werden 15 junge Menschen aus Bielefeld, Halle, Krefeld, Leverkusen, Marburg, Münster und Wuppertal gefördert, die im Rahmen ihrer Ausbildung im kaufmännischen, naturwissenschaftlichen, technischen oder Gesundheits-Bereich einen Auslandsaufenthalt in Deutschland, Großbritannien, sowie Australien, China, Ghana, Neuseeland und den USA planen. Eine Stipendiatin kommt aus Sofia (Bulgarien) und wird als Physiotherapeutin ein Praktikum in Berlin machen.
Die Bayer Science & Education Foundation startet damit die sechste Runde des Förderprogramms, mit dem gezielt der Wissenschafts-Austausch und die internationale Berufserfahrung junger Menschen unterstützt werden. Es richtet sich an junge Menschen mit Kreativität und hoher Leistungsbereitschaft, überdurchschnittlichen Noten und gesellschaftlichem Engagement.
Die nächste Bewerbungsrunde startet im Juni 2013.
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